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Erstellt am: 21.10.2023 07:55

Mausimaus 23.10.2023 07:51
K a t j a schrieb:

Du willst die Oma in den Keller sperren? Was hat sie getan? 😉

Mit dem Luxus, dass Geld kaum ein Problem ist, würde ich immer mit Architekt bauen. Ein großer Vorteil dabei ist u.a., dass er nicht an Ausführungsfirmen gebunden ist. Wenn Fensterbauer "Schnarchmichtot" schon bekannt ist für seine Trödelei, kann ich den gleich abwählen. Und so geht es durch jedes Gewerk. Manche Fliesenleger verlegen nur kleine Fliesen, nicht jeder Elektriker kann auch smart usw.

Schade, dass du gleich Vorurteile im Kopf hast. Wir mögen die Oma sehr und sie möchte aufgrund des Tod ihres Mannes nicht mehr alleine leben.
Wir haben Südhanggrundstücke als Priorität angegeben ( sprich Keller ist über der Erde) und große, ebene Grundstücke. Hier würde es die Grundflächenzahl erlauben, dass wir für sie im Erdgeschoss einen Anbau errichten lassen könnten.

K a t j a 23.10.2023 08:09
Hanglage ist natürlich nochmal teurer und ein weiterer Grund, auf jeden Fall einen richtigen Architekten zu wählen.

Mausimaus 23.10.2023 08:16
11ant schrieb:

Ehrlich gesagt verstehe ich die Problemstellung hinter Deiner Frage nicht. Wenn Ihr Euch ein "Ja !" auf die Frage "darf es auch etwas mehr sein ?" nicht nur an der Wursttheke (für 270 g statt eines halben Pfundes), sondern auch am Grundstücksmarkt (für 600 statt 400 qm Baugrund) erlauben und das auch noch zumindest unter der Annahme von 3k je qm mit 190 qm Wohnfläche plus Einlieger zu bebauen leisten könnt, dann kennt Ihr Geldprobleme offenbar nur aus dem Fernsehen. Dann würde es Euch allerdings auch nullkommanull zu jucken brauchen, ob und in welchem Maße das Bauen teurer wird. Schon 600 qm Baugrund sich leisten zu können, spricht für solide Finanzen und/oder daß der Großraum Stuttgart sehr weit gefaßt ist und wir nicht von Rutesheim oder Ditzingen, sondern bestenfalls vom "Großraum Leinfelden" sprächen (?)


Denkt Euch einfach einmal in der Zeit zurück: fünf Jahre (= vor Corona), zehn Jahre oder mehr (vor Lothar, vor Kyrill, ...). Von da bis heute sind immer mal wieder Baugeldzinsen gesunken, aber auch Bau- und sonstige Preise gestiegen. Das sind ja alles keine Ereignisse, die nur so selten kommen wie der Halley´sche Komet. Angenommen, Putin / Hamas oder dergleichen wären nächstes Jahr Geschichte und Habecks "Heizungsverbot" ebenfalls, Chipmangel oder Lieferschwierigkeiten bei Wärmepumpen gäbe es auch keine mehr (es soll ja noch Leute geben, die glauben, daß jeden Morgen eine gute Fee geboren wird). Es hat schon Gründe, weshalb ich meinen Infoblog "Bauen jetzt" genannt habe, denn ein Glück, das mit den Zögernden sein wird, ist nicht in Sicht. Wetten auf sinkende Preise sind etwas für Narren, die gerne (in Kaufkraft gesehen) ärmer werden möchten. Die Zeit heilt keine Preise. Selbst Kostolany wäre nie durch Warten reich geworden, wenn der Faden der Krisen einmal abgerissen wäre.


Vor einen Architekten gehört hier kein "oder". Bauunternehmer und Fertighausanbieter werben zwar gerne damit, daß man Architektenleistungen nicht extra bezahlen müsse, beziehen dies aber ausdrücklich auf "notwendige" Architektenleistungen, d.h. solche, die zur Erlangung einer Baugenehmigung erforderlich sind. Und natürlich erlauben sie den Kunden auch, die Fenster auf der Fassade herumzuschubsen, bis für Symmetriemonks alles ausgewogen aussieht, oder zeichnen einem mehrere Optiksimulationen. Dennoch empfehle ich, niemals anstatt einer Architektenplanung und -ausschreibung zu einem GU zu gehen (ganz gleich, ob Stein oder "Holz").

Ich kann Dir als aktuell auch berufsmäßiger Bauberater und insgesamt seit vier Jahrzehnten Eigenheimplanungserfahrener versichern, daß man jedes eingesparte Architektenhonorar 1:1 auf die Kostenstelle "Überraschungen" umbuchen kann, und daß sich insbesondere der große Honoraranteil der Leistungsphase 5 voll bezahlt macht. In den Leistungsphasen 6 und 7 ist es sogar so, daß man ohne fachgerechte Ausschreibung teurer bauen wird (einzige Ausnahme: mit Belegschaftsrabatt beim Baustoffhändler kann man es so weit kompensieren, daß man effektiv bei einer Nullersparnis landet).

Wenn Ihr jetzt "ungeschützt" durch einen Architekten zu einem Bauunternehmen (wie gesagt, gleich welcher Bauweise) geht, wird man Euch Preise nennen können. Aber die werden noch ebenso mit Vorsicht zu genießen sein, wie die von einem Fachmann geschätzten im derzeitigen Stadium der Planung. Man wird Euch für die (Einliegerwohnung eingerechnet) 220 qm Preise nennen, die Euch denken ließen, die Warner wären alle pessimistische Unken und das Bauen in Wirklichkeit doch günstiger als gedacht. Aber es würde selbst ohne künftige Teuerungen mitzunehmen am Ende nur passen, wenn Ihr in schmerzhaftem Maße nachfinanziert und abmustert.


Das ist sehr gut - ebenso, wie daß Ihr die Steinbauunternehmer aus der Region auswählen wollt. Die sind meistens empfehlenswerter, und spielen Euch im Reklamationsfall nicht mit ihren Rechtsabteilungen an die Wand wie die Big Names mit den tollen Prospekten.


Wen habt Ihr Euch denn für dieses Zeichnen ausgesucht ? - freelancende ArchitektInnen (meistens im Stadium cand.arch.) sind da eine geeignete Adresse, BauzeichnerInnen weniger. Sehr gut ist schon´mal, nicht selber eine Laienplanung gebastelt zu haben. Aber zum Architekten geht Ihr nachher trotz Zeichnung auch besser erst´mal nur mit der Anforderungen- und Wunschliste.


Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Damit fallen alle Ausbauhäusler (Allkauf Haus, Massa Haus etc.) schon´mal raus, und eigentlich auch die Schlüsselfertig-Discounter á la Scanhaus Marlow & Co.
Widersteht dem Trugschluß, ein Generalunternehmer sei "die Lösung" !

Ich empfehle Euch folgendes Vorgehen:
1. lest hier mit den Forensuche-Begriffen wie "Hausbau-Fahrplan", "Gerddieter", "Einzelvergabe"/"Eigenvergabe" die bereits bestehenden Threads zum Vorgehen bei der Hausplanung;
2. geht jetzt zu Bauunternehmen und in Musterhausausstellungen. Wählt dabei vorsichtshalber Anbieter für gehobenere Ansprüche (den Puffer werdet ihr brauchen) und bedenkt das Stalking durch die Vertriebler, d.h. legt Euch eine Wegwerf-eMailadresse und ein Prepaid-Dumbphone zu;
3. geht zu Finanzierungsberatern und holt auch schon´mal ein Baugrundgutachten ein;
4. beauftragt einen freien Architekten mit den Leistungsphasen 1 und 2 ("Modul A" siehe "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!" - extern, also mitsamt der Anführungszeichen zu ergugeln);
5. geht in der Teigruhephase nochmals - nun mit dem Vorentwurf des Architekten - zu Baufirmen und Hausherstellern (diesmal aber im tatsächlich passenden Marktsegment), währenddessen stellt Ihr oder der Architekt die Bauvoranfrage;
6. leitet aus dem Rücklauf Eurer Preisanfrage eine Entscheidung ab, ob die Leistungsphase 3 (Entwurf) steinern oder hölzern geplant werden soll und beauftragt den Architekten für den weiteren Weg (siehe Beiträge zu den o.g. Suchworten).


Herzlichen Dank dir für deinen Input. Gerade die empfohlene Vorgehensweise ist sehr hilfreich für uns. Ich werde die Beiträge in Ruhe durchlesen.

Ja, ich gebe dir Recht, es mag für einige so erscheinen, als sollte uns Geld egal sein, aber wir auch verdienen unser Geld selbst und es ist nicht unendlich vorhanden. Gerade bei einer Investition von mehr als einer Million, finde ich es durchaus wichtig, sich intensiv Gedanken zu machen. Bezüglich des Grundstücks, wir bauen im LK Böblingen.

Wieso hast du bei den Fertighausherstellern beispielsweise Schwörerhaus nicht genannt? Ich dachte immer, dass Schwöre zu den hochwertigen Fertighausanbietern gehört.

Um so mehr Gedanken wir uns machen, desto mehr geht die Tendenz in Richtung Architektenhaus. Aber das kann sich natürlich noch einmal ändern. Es steht und fällt alles mit dem Grundstück, welches wir zugewiesen bekommen.

WilderSueden 23.10.2023 08:41
Schwörerhaus ist meinem Eindruck nach eher im (gehobenen) Mittelfeld.

Bei der Einliegerwohnung für Oma sollte man darauf schauen, dass diese barrierefrei oder zumindest barrierearm zu erreichen ist. Auch wenn der Keller über der Erde liegt (dann ist es kein Keller, sondern ein Hanggeschoss) ist das nicht automatisch der Fall. Von der Straße eine Treppe zur Einliegerwohnung geht im Alter einfach schlechter als mit 30

Mausimaus 23.10.2023 09:35
Dass Hanglage teurer ist, wissen wir. Danke für deine Einschätzung hinsichtlich des Architekten.

Mausimaus 23.10.2023 09:38
WilderSueden schrieb:

Schwörerhaus ist meinem Eindruck nach eher im (gehobenen) Mittelfeld.

Bei der Einliegerwohnung für Oma sollte man darauf schauen, dass diese barrierefrei oder zumindest barrierearm zu erreichen ist. Auch wenn der Keller über der Erde liegt (dann ist es kein Keller, sondern ein Hanggeschoss) ist das nicht automatisch der Fall. Von der Straße eine Treppe zur Einliegerwohnung geht im Alter einfach schlechter als mit 30

Danke für den Hinweis bezüglich Schwörerhaus.

Wir haben selbstverständlich eingeplant, dass die Wohnung sowie der Zugang der Wohnung für die Oma barrierefrei gestaltet werden muss.
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