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Erstellt am: 21.10.2023 07:55

heaaat_ 24.12.2023 08:09
11ant schrieb:

Der GU sollte erstens ebenfalls aus der Region sein, und zweitens ein Partner und kein "Zuhälter" der Subunternehmer.

Ist ein Zuhälter nicht genau das was du ganz unten beschreibst? :-)
11ant schrieb:

Vierzig, die Du zum Großteil kennst: wie teilen die sich denn in die Fraktionen Einzugsfertig-GU, Rohbau-GU, Einzelvergabe mit bzw. ohne Architekt / Ausschreibung auf ?

Aktuell werden von den 40 Parzelle geschätzt 15-20 bebaut.
- Zwei davon sind bei einem großen Massivhaushersteller
- Vier oder fünf bei einem regionalen (in der direkten Nachbarschaft liegenden...) GU. Dieser GU ist ein Bauzeichner (Ein-Mann-Unternehmen) der Häuser zeichnet und am Ende nichts anders macht als wir (Gewerke organisieren). Er schaut sich die Baustellen auch nur von außen an :-) Hat aber einen guten Ruf bei uns und baut verhältnismäßig günstig.
- Ein Haus ist in Holzständerbauweise gebaut (der Mann organisiert alles selbst - arbeitet bei einem Werkzeughersteller)
- Dann gibt es noch zwei Massivhäuser die ähnlich weit sind wie wir und die die Gewerke selbst organisieren - einer von den beiden bringt extrem viel Eigenleistung. Der und seine Frau sind quasi immer auf der Baustelle (sie: Lehrerin, er: ITler :-) ). Die machen z.B. auch den Estrich selbst. Das wäre mir viel zu riskant.
- Einer hat gerade angefangen - den habe ich erst vor kurzem Kennengelernt - ich weiß nicht wie er geplant hat oder wer das organisiert - er hat mir jedenfalls erklärt er hilft als Ungelernter mit
- Den Rest kann ich nicht zuordnen - da sind noch 2-3 Häuser die bauen mit lokalen Bauunternehmen - ich konnte aber noch nicht mit den Bauherren sprechen
- Das einzige - komplette - Architektenhaus ist unser direkter Nachbar unter uns - der ist aber selbst Architekt.

Ich würde sagen bei uns ist es eher unüblich, dass ein Haus komplett durch einen Architekten geplant und durchgeführt wird. Wir waren auch mit insgesamt drei Architekten im Gespräch wo uns keiner so richtig überzeugen konnte (außer der, der unseren Plan gemacht hat - der hat uns die Option auch immer offen gelassen, dass er Teile des Projekts übernimmt wenn Bedarf da ist).

Baugebiet ist im südlichen Bayern.
11ant schrieb:

Wie Du es hier schon vielfach von mir (mit Suchworten wie Eigenvergabe, Einzelvergabe, Ausschreibung, Gerddieter u. dergl.) nachlesen kannst: mein Regelfall ist Architekt mit Ausschreibung, an der auch GU teilnehmen dürfen. Siehe auch mein bekannter ursprünglich fünfteiliger Hausbau-Fahrplan, der aktuell fortgeschrieben wird. Die GU´ werden dabei häufig bereits im Zuge der Teigruhe mit Weichenstellung kennengelernt.

Ich finde das gut und kann mir das auch gut vorstellen wenn man den richtigen Architekten zur Hand hat. Man ist halt am Ende wieder auf die Fähigkeiten von einer Person angewiesen und es sollte schon sehr gut harmonieren. Unser Architekt war z.B. ziemlich gut, aber regelmäßig nicht erreichbar und zu viele Projekte parallel. Der hat alles top umgesetzt. Wenn ich jetzt aber einen Architekt habe dem ich 20-30k dafür zahle, ist meine Erwartungshaltung, dass er nahezu immer erreichbar ist und meine Probleme schnell löst.
11ant schrieb:

Das ist so nicht allgemein zutreffend. Es gibt nicht wenige Handwerker, die kaufmännisch und marketingmäßig derartige Totalausfälle sind, daß sie ohne GU´ annähernd brotlos wären. Die Big Name GU´ haben meist gut den Bogen ´raus, solche Kandidaten zu rekrutieren und über den Tisch zu ziehen. Man hat dem schon als ich noch im Ausbildungsalter war mit Instrumenten wie dem "Betriebswirt im Handwerk" entgegenzuwirken versucht, mit durchwachsenem Erfolg. Es gibt aber mindestens ebenso viele Handwerker, die selber unternehmerisch fit sind; und solche, die man kaum als GU-Subunternehmer antrifft; aber auch solche, die bei GU´ quasi "verbeamtet" sind. GU´ und Handwerker, das ist eine ziemlich bunte Szene.

Da bin ich bei dir. Ich bin der Ansicht, dass wenn jemand kaufmännischer Totalausfall ist er auch überfordert sein könnte ein komplexes Gewerk (z.B. Heizung, Lüftung, Elektrik, Rohbau) zu durchdenken. Aber klar, über solche Leute können die GUs wieder Boden gut machen.

markusla 24.12.2023 08:53


wir machen es genauso wie ihr …
In einem Jahr werden wir schlauer sein.
wird schon klappen.
die Handwerker im Ort, mit sehr gutem Ruf, haben aus eigeninteresse glaube ich kein Bestreben, Mist abzuliefern oder „über den Tisch zu ziehen“ wie es hier im Forum ja fast jedem unterstellt wird …

xMisterDx 24.12.2023 11:27
Hui, das ist aber mal so gar nicht das Bild, dass alle zum Architekten rennen und sich für mindestens 3.500 EUR/m² das bezugsfertige Haus hinstellen lassen, wo man am Ende nur noch den Kühlschrank einräumt...

Das charmante am GU ist übrigens vor allem der Festpreis, welchen man in aller Regel vereinbart.
Das kann bei Einzelvergabe auch mal kräftig in die Hose gehen, wenn die Preise unerwartet nach oben schießen.

Garantieansprüche hat man auch nur gegen den GU, bei Einzelvergabe gegen ungefähr 25 Einzelgewerke.

Es hat schon einen Grund warum unsere Kunden uns als GU mit der Errichtung einer Anlage beauftragen und nicht selbst die Komponenten kaufen, obwohl das für die im Einkauf oft sogar wesentlich günstiger wäre... und dann 10 Firmen holen, die das irgendwie zusammenklöppeln...

11ant 24.12.2023 14:00
heaaat_ schrieb:

Ist ein Zuhälter nicht genau das was du ganz unten beschreibst?
Das was ich da
11ant schrieb:

Die Big Name GU´ haben meist gut den Bogen ´raus, solche Kandidaten zu rekrutieren und über den Tisch zu ziehen.
beschreibe, schon. Aber ganz unten beschreibe ich
11ant schrieb:

aber auch solche, die bei GU´ quasi "verbeamtet" sind.
etwas anderes.
Die kaufmännisch und marketingmäßig unfitten Handwerker würden ohne Aufträgeheranschaffer verhungern. Da gibt es eine Sorte von GU, die sich als "Luden" betätigen, und die Handwerker sind dann die "Pferdchen".
Die Handwerker, die bei GU der Sorte "Amt für Auftragsbeschaffung" gelistet sind und etwa in der Weise "morgens Schule, nachmittags Nachhilfe" arbeiten, gehören nicht zur kaufmännisch unfitten Sorte, sondern schätzen lediglich einen sichereren Grundpegel an Aufträgen. Unterschiedliche Sorten GU kommunizieren also mit unterschiedlichen Sorten Handwerkern.
heaaat_ schrieb:

Ich bin der Ansicht, dass wenn jemand kaufmännischer Totalausfall ist er auch überfordert sein könnte ein komplexes Gewerk (z.B. Heizung, Lüftung, Elektrik, Rohbau) zu durchdenken. Aber klar, über solche Leute können die GUs wieder Boden gut machen.
Das ist ja dann nicht komplex: der Zeichenknecht des GU kaut die Werkpläne vor, der Handwerker fädelt nach einer Klemmbausteinset-Spielanleitung Rohrbogen 17 durch Deckendurchbruch K und arbeitet im Prinzip als Unboxing-Beauftragter, der ein "Binford 6100" von der Palette holt und festschraubt. Der bekommt dafür dank der Sortimente von Würth und Konsorten ganze Convenience-Menus vorgepackt wie beim Lufthansa-Catering ;-)
Das ist bequem - die andere Seite der Medaille ist der de facto Akkordlohn.
markusla schrieb:

die Handwerker im Ort, mit sehr gutem Ruf, haben aus eigeninteresse glaube ich kein Bestreben, Mist abzuliefern oder „über den Tisch zu ziehen“ wie es hier im Forum ja fast jedem unterstellt wird …
Vorsätzliche "betrügerische" Tauscher schlechter Leistung gegen gutes Geld sind bei den Handwerkern selten, solche Vögel (siehe die hiesigen Fleischerhausthreads) finden sich eher in der Verdächtigenkartei Abteilung GU. Handwerker mit ich sachma Nonchalance gegenüber ihrer eigenen "breit aufgestellten" Mittelmäßigkeit braucht man hingegen nirgendwo mit der Lupe zu suchen - auch auf dem idyllischsten Lande mit den glücklichsten Kühen nicht.

Das Überdentischziehen geschieht ansonsten auch häufiger in der Gegenrichtung: wenn sich die Bauherren ein Beispiel an der Sorte Luden-GU nehmen, und als Einzelvergeber in deren Revier günstige Unboxer jagen. Ohne Bauanleitungs-Werkpläne geht das dann leider regelmäßig schief ;-)

WilderSueden 24.12.2023 14:01
Hat doch alles zwei Seiten. Beim GU hast du zwar nur einen Ansprechpartner für Mängel, aber eben nur den. Geht der GU pleite, kannst du nicht beim Handwerker aufschlagen, da du nie einen Vertrag mit dem hattest. Der Festpreis ist nur insofern fest, als er für eine konkrete Baubeschreibung gilt. Die Vergleichbarkeit verschiedener GU-Angebote ist entsprechend auch eine Menge Fleißarbeit, für den Laien eigentlich unmöglich. Bei einer Ausschreibung bekommst du dagegen von jedem Anbieter ein Angebot für genau deine Anforderungen. Budgetüberschreitungen sind beim Bau mit GU genauso üblich wie mit Architekt, nicht umsonst werden in jedem Finanzierungsthread größere Puffer für die Bemusterung eingeplant

11ant 24.12.2023 14:18
WilderSueden schrieb:

Die Vergleichbarkeit verschiedener GU-Angebote ist entsprechend auch eine Menge Fleißarbeit, für den Laien eigentlich unmöglich.
Das würde ich nicht auf Laien beschränkt sehen.
WilderSueden schrieb:

Bei einer Ausschreibung bekommst du dagegen von jedem Anbieter ein Angebot für genau deine Anforderungen.
So isses. Die Qualitäten von Ausschreibung und Ausführung kommunizieren als kausaler Zusammenhang. Zudem vermeidet eine Ausschreibung die vorgenannte Strafarbeit des Vergleichens von Äpfeln und Birnen. Wenn auf eine Äpfelausschreibung Birnenangebote kommen, lautet der einzige Bearbeitungsschritt "aussortieren".
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