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ᐅ Wunschliste für den Architekten


Erstellt am: 13.11.21 17:12

H
hampshire
14.11.21 11:45
karl.jonas schrieb:

Es ist mir beispielsweise tatsächlich fast egal, wie hoch die Räume sind - wichtig ist mir, dass sie hell sind. Wie das erreicht wird, das sollte der Architekt wissen.
genau diese Dinge sind wichtig. Seid ihr hitzeempfindlich im Sommer? Genießt ihr den Duft frischer Außenluft? Muss auf eine Allergie geachtet werden? Geht es bei Euch eher lebhaft zu? Wie kommuniziert ihr? Spielt ihr gerne? Was findet ihr "schön" und was nicht (Musterfotos helfen dem Architekten, das Ganze muss nicht in sich stimmig sein)? Wie wichtig ist Euch Sauberkeit? Lauft ihr mit Schuhen oder immer auf Socken durchs Haus? Gibt es besondere Hobbys? Wie verbringt ihr den Tag, wie den Abend, wie ein gelungenes Wochenende? Wie ein gelungenes Treffen mit Freunden? Welche - auch völlig schrägen - Angewohnheiten und Vorlieben habt ihr? Wo habt ihr schon mal ein architektonisches Detail genossen und was hat das bei Euch ausgelöst (z.B. ein besonderes Waschbecken oder ein Zusatzeingang für das Heimkommen mit glücklichem und dreckigen Hund bei Sauwetter...)
Alle diese Dinge (Liste total unvollständig) können von einem Haus besser oder schlechter unterstützt werden und danach richtet sich gute Architektur. Die praktischen Anforderungen aus der Erfahrung (Rennwege, genug Platz aber keine Raumverschwendung... bringt der Architekt gerne mit.
Tom1978 schrieb:

Sollte man nicht von der Wunschliste auf die Must to have Liste "runtergehen"?
Absolut nicht. Du wirst nie ein außergewöhnlich gutes Ergebnis erreichen, wenn Du es nicht anstrebst. Daher ist es sinnvoll sich erst einmal nicht einzuschränken, denn das schränkt auch den kreativen Prozess ein. Ohne diesen Prozess des exzessiven Sammelns von Träumen, Wünschen und Ideen kommst Du später nicht zu einer wirklich passenden Prioritätensetzung, denn die Rahmenbedingungen setzen immer irgendwelche Grenzen.
11ant schrieb:

(Eigen-)einzelvergabe braucht Erfahrung, oder man muß mehr Glück als Verstand haben, damit es nicht nach hinten losgeht.
Bei der Eigenvergabe ist es aus meiner Sicht für private Bauherrn der Schlüssel, dass sie ihr Projekt genau kennen und über die Auseinandersetzung damit genau wissen für welchen Zweck was wo gemacht wird. Und dieser Zweck schält sich bei den oben genannten Prozessen des Herausfindens "Wie will ich leben" und "Was unterstützt meine Lebensart". Wer klar im Kopf und mit seinen Prioritäten ist und eine gute Kommunikationsfähigkeit und nicht ausschließlich auf Geld und Termine, sondern auch auf Menschen achtet, kann das ohne Weiteres angehen ohne sich auf Glück verlassen zu müssen.
11ant schrieb:

Und bei kaum etwas überschätzen sich Heimwerker mehr als bei der Kür, die Eigenleistungen auch noch just in Time zu erbringen, um ihren Bauablauf nicht durcheinanderzubringen.
Absolut. Wer ein exzellentes Steak zubereiten kann ist deshalb noch nicht in der Lage, dieses zeitgerecht für 20 Personen im Rahmen eines Menüs auf den Teller zu bringen.
K
karl.jonas
14.11.21 17:22
11ant schrieb:

(Eigen-)einzelvergabe braucht Erfahrung
ist geplant, aber mit einem erfahrenen Baubegleiter.
ypg schrieb:

nee, so funktioniert es nicht
Ok. Was bedeutet das? Einerseits finde ich die Beiträge insbesondere von @ zu meiner Frage ziemlich hilfreich. Aber ich will nicht nerven oder gegen (ungeschriebene?) Forenregeln verstoßen, und bitte daher um etwas Erläuterung.
ypg schrieb:

Das sind zb Parameter, der Dir der Architekt ausarbeitet, nach dem Bebauungsplan, nicht nach Deinen Vorgaben.
Einen Bebauungsplan gibt es nicht.
apokolok schrieb:

Doch hoffentlich im Innenbereich, oder?
Ortsrand. Unter anderem deshalb ist ja auch noch nicht klar, ob und in welcher Tiefe ich bauen darf. Trotzdem will ich vor dem Gespräch mit dem Bauamt (egal ob ich oder der Architekt oder beide) eine Vorstellung davon haben, was ich gerne möchte. Die umgebende Bebauung besteht natürlich nicht aus lauter Resthöfen, sondern aus schmucken Einfamilienhäusern. Deren Bewohner sich übrigens freuen (würden), wenn der Hof erhalten bleibt (bliebe), und nicht ein Investor alles platt macht und durch noch mehr schmucke Einfamilienhäuser ersetzt.
ypg schrieb:

Das ist ein Parameter, der Kosten in die Höhe driften lässt durch Erhöhung der Grundfläche.
Das ist z.B. auch die Art Information, die ich mir erhofft habe (vielen Dank!). Darüber werde ich mit dem Architekten reden, und natürlich anschließend überlegen, was mir meine Wünsche in € Wert sind.
ypg schrieb:

Schlechte Voraussetzungen!
Mal sehen. Ein Bebauungsplan, der mir viel vorschreibt, macht vieles einfach. Aber reduziert auch die Möglichkeiten.

@ : das nehme ich so mir in die Gespräche. Insbesondere sollte es an diesen Stellen Klarheit geben
hampshire schrieb:

genau diese Dinge sind wichtig.
Nochmal vielen Dank für deine Hinweise. Das ist ja ein ganz andere Denkweise, also mein ursprüngliches Vorgehen. Wäre eine solche Fragenliste, von den Forum-Profis zusammengestellt, nicht ein hilfreiches Instrument für viele Bau-Neulinge? (also mir hift es)

Ich denke, dass ich mit meiner Liste jetzt klar komme. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Mein nächster Beitrag kommt bestimmt....
1
11ant
14.11.21 18:50
hampshire schrieb:

Wer klar im Kopf und mit seinen Prioritäten ist und eine gute Kommunikationsfähigkeit und nicht ausschließlich auf Geld und Termine, sondern auch auf Menschen achtet, kann das ohne Weiteres angehen ohne sich auf Glück verlassen zu müssen.
Au contraire !
hampshire schrieb:

Bei der Eigenvergabe ist es aus meiner Sicht für private Bauherrn der Schlüssel, dass sie ihr Projekt genau kennen und über die Auseinandersetzung damit genau wissen für welchen Zweck was wo gemacht wird. Und dieser Zweck schält sich bei den oben genannten Prozessen des Herausfindens "Wie will ich leben" und "Was unterstützt meine Lebensart".
unterschreibe ich voll, ist jedoch "nur die halbe Miete": eine Eigen-Einzelvergabe ist kein Spazierritt, sondern Rodeo. Wer die Leistungen und Lieferungen unpräzise formuliert, wird im Haifischbecken der Mehrungen, Minderungen, Regiestunden und dergleichen bald kieloben treiben. Das geht nur glatt, wenn man das Glück hat, daß die Bieter Unerfahrenheiten nicht ausnutzen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
hampshire
14.11.21 19:55
Es ist glaub ich wichtig einen weiteren Aspekt zu benennen: Einzelvergabe bedeutet ja nicht Bieterverfahren. Eine Ausschreibung sollte nie von einem Laien erstellt werden. Wir haben die Leistungen mit den Handwerksunternehmern gemeinsam anhand der Zielvorgaben festgelegt. Unterstützung hatten wir vom Architekten und vom Zimmermann, der vor allem in der Baukoordination gold wert war. Sollten wir tatsächlich einfach nur Glück gehabt haben - stellt vielleicht in einem nächsten Projekt heraus. Lust hätt ich ja aber im Moment keine Zeit und keinen Bedarf.
T
Tassimat
14.11.21 20:31
karl.jonas schrieb:

Ich weiß bisher weder, was ich darf (Bauamt,..) noch was was ich (zahlen) kann, noch was ich genau will. Also Phase 0. Im Moment möchte ich gerne einigermaßen sinnvoll an den Architekten liefern. Deshalb habe ich gefragt, worauf ich achten sollte.
Wenn du noch so in "Phase 0" bist, dann pausierst du am besten mal die Gespräche mit dem Architekten.
Montag morgen direkt am zum Bauamt und erfragen, was du da darfst. Oft gibt es offene Sprechstunden: Grundriss ausdrucken, Haus mit Wunschmaßen einzeichnen, das reicht als Vorbereitung.

Montag Nachmittag triffst du dich mit deiner Hausbank oder einem Finanzvermittler, um deinen Finanzierungsrahmen zu klären. Ich finde es komisch, dass du einerseits jetzt schon Preistreiber vermeiden willst, aber dann sehr teure Wünsche äußerst (beispielsweise "hohe Fenster; Raumhöhe EG mind. 320 cm") und auch sagst die Kosten interessieren dich erstmal noch nicht. Gerade das Budget ist einer der wichtigsten Parameter bei Architekten.

Mit dem was du dafst und mit dem was du dir leisten kannst, damit geht man zum Architekten.
T
Tom1978
14.11.21 20:34
Tassimat schrieb:

Wenn du noch so in "Phase 0" bist, dann pausierst du am besten mal die Gespräche mit dem Architekten.
Montag morgen direkt am zum Bauamt und erfragen, was du da darfst. Oft gibt es offene Sprechstunden: Grundriss ausdrucken, Haus mit Wunschmaßen einzeichnen, das reicht als Vorbereitung.

Montag Nachmittag triffst du dich mit deiner Hausbank oder einem Finanzvermittler, um deinen Finanzierungsrahmen zu klären. Ich finde es komisch, dass du einerseits jetzt schon Preistreiber vermeiden willst, aber dann sehr teure Wünsche äußerst (beispielsweise "hohe Fenster; Raumhöhe EG mind. 320 cm") und auch sagst die Kosten interessieren dich erstmal noch nicht. Gerade das Budget ist einer der wichtigsten Parameter bei Architekten.

Mit dem was du dafst und mit dem was du dir leisten kannst, damit geht man zum Architekten.


Was Du darfst aber bitte auch schriftlich geben. Nicht selten ist das in der Bauantragsphase andere Sachen verlangt werden als mündlich zugesichert.
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