ᐅ Grundrissplanung für Einfamilienhaus inkl. Keller und Doppelgarage
Erstellt am: 16.03.26 19:52
derdietmar schrieb:
grundsätzlich ist der Grundriss ganz gut, ich sehe einige kleinere Verbesserungenpotentiale und nötige Änderungen:Deine dann nachfolgend aufgeführten Gedanken sind zwar an sich durchaus gut, jedoch würde ich grundsätzlich keinen Entwurf den es bisher nur auf geduldigem Papier gibt so diskutieren, als ginge es um den Umbau eines Bestandsgebäudes. Häuser baut man um, aber Pläne nicht: die macht man stattdessen neu - und dabei empfehle ich grundsätzlich vom weißen Blatt auszugehen, also rein garnichts aus einem bisherigen Entwurf zu übernehmen (nicht nur nichts nichtschlechtes, sondern auch nichts gutes, sondern wirklich radikal nichts), siehe Beitrag #14:
11ant schrieb:
Folgt meinem "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!" mit den ersten beiden Schritten "Modul A" und "Teigruhe mit Weichenstellung" - natürlich nur, wenn Ihr nicht Geld zuviel habt und auch loswerden wollt. Ein wichtiger Grundsatz lautet: "erst Planen, dann Zeichnen" ! (das bedeutet, vor jedwedem Zeichnen erst einmal die fachgerechte Konzeptfindung abzuschließen, die wiederum auf einem qualifizierten Raumprogramm fußt). Der Architekt sollte ein freier sein, und wie gesagt beide Halbzeiten beherrschen (andernfalls wird er Euch unrealistische Kostenschätzungen einbrocken).https://www.instagram.com/11antgmxde/
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derdietmar schrieb:
Damit sollte es budgetseitig hinhauen.Ich komme bei annähernd 200qm + plus externen TK-Raum weit über die möglichen 590000€, wenn man 3500€/qm veranschlägt.
D
derdietmar18.03.26 20:33Hallo,
ich habe die Maße ehrlich gesagt nicht geprüft, bin davon ausgegangen, das Haus hat 170 m2. Bei 200 m2 reicht es natürlich nicht. Wobei man sicher noch Luft rauslassen kann, der Grundriss ist großzügig.
Viele Grüße
ypg schrieb:
Ich komme bei annähernd 200qm + plus externen TK-Raum weit über die möglichen 590000€, wenn man 3500€/qm veranschlägt.
ich habe die Maße ehrlich gesagt nicht geprüft, bin davon ausgegangen, das Haus hat 170 m2. Bei 200 m2 reicht es natürlich nicht. Wobei man sicher noch Luft rauslassen kann, der Grundriss ist großzügig.
Viele Grüße
M
Minerva12118.03.26 23:0411ant schrieb:
Die größte planerische Unstimmigkeit - die mich auch davon abhält, den Konkretentwurf überhaupt zu kritisieren, Besteht in unserer Unkenntnis über seine Genese. Diesen Thread hast Du als absoluter Newbie begonnen, von der Planungsgeschichte 2022 kennen wir also nichts. Sicher kann man hauptsächlich sagen, daß in der Zwischenzeit einige Teuerung ins Land gegangen ist - welche Sparansätze wurden denn dafür verfolgt, mit der geschrumpften Kaufkraft des Budgets (entsprechend kleiner und/oder einfacher) zu bauen, oder wurde inzwischen geerbt bzw. Lottoglück oder karrierebedingte Gehaltssteigerung erschlossen ?Die Verkleinerung des Raumbedarfs ist die eine Stellschraube, berufliche Veränderungen einhergehend mit langfristiger Planungssicherheit und größerem finanziellem Spielraum die andere. Die Genese 2022 war eine Planung mit einem freien Architekten, der mit uns Einzelgewerke ausgeschrieben und beauftragt hätte in Massivbauweise. Da die Umsetzung damals jedoch aufgrund äußerer Umstände (Teuerung und Unsicherheiten), aber auch familiärer Veränderungen nicht durchgeführt werden konnte, haben wir nun diese Planungen in Frage gestellt - daher auch der Post in diesem Forum, das wir zuvor nur als Leser verfolgt haben.
derdietmar schrieb:
ich habe die Maße ehrlich gesagt nicht geprüft, bin davon ausgegangen, das Haus hat 170 m2. Bei 200 m2 reicht es natürlich nicht. Wobei man sicher noch Luft rauslassen kann, der Grundriss ist großzügig.Das haben wir auch mitgenommen und werden deutlich Raum reduzieren - die geplante Wohnfläche wollen wir bei ca. 160qm verorten. Vom Keller wollen wir uns noch nicht verabschieden.
Befinden uns nun auf der Suche nach einem freien Architekten, um tatsächlich einen neuen Entwurf inkl. einiger Vorschläge aus diesen Diskussionen hier einzubringen umzusetzen.
Die Frage nach Empfehlungen zur Architektensuche ist vermutlich schwer zu beantworten, aber die Fülle an Möglichkeiten macht die Suche für uns gerade kompliziert - die Nadel im Heuhaufen.
Referenzprojekte, Abrechnung nach Festpreis statt HOAI, Unabhängigkeit von Anbietern etc. - da gibt es ja viele mögliche Entscheidungskriterien. Es gibt auch Plattformen, die Architekten "makeln".
Vielleicht gibt es doch Tipps und Erfahrungswerte eurerseits.
P
Papierturm19.03.26 06:38Minerva121 schrieb:
Vom Keller wollen wir uns noch nicht verabschieden.Als Anregung:
Keller ist, egal ob als Lagerraum oder als bewohnter Raum, durchgehend die insgesamt teuersten Räume. Wenn ein Hang den Keller vorgibt, okay, dann lohnt er sich auch.
Bei einem ebenen Grundstück lässt sich hingegen fünf- bis knapp sechsstellig sparen, wenn man man den "Keller-Raumbedarf" entweder in den Dachboden oder ins restliche Haus verlagert.
Ich erlebe das auch bei uns im Umfeld. Wir werden von so ziemlich allen Familienmitgliedern meiner Frau gefragt, warum wir ohne Keller gebaut haben. Keller hätte bei unserem Grundstück mit viel Glück knapp sechsstellig mehr gekostet. Mit Pech (Bodenklasse 7 möglicherweise in Bereichen, in denen Keller gewesen wäre) jedoch deutlich mehr.
Minerva121 schrieb:
Die Frage nach Empfehlungen zur Architektensuche ist vermutlich schwer zu beantworten, aber die Fülle an Möglichkeiten macht die Suche für uns gerade kompliziert - die Nadel im Heuhaufen.
Referenzprojekte, Abrechnung nach Festpreis statt HOAI, Unabhängigkeit von Anbietern etc. - da gibt es ja viele mögliche Entscheidungskriterien. Es gibt auch Plattformen, die Architekten "makeln".
Vielleicht gibt es doch Tipps und Erfahrungswerte eurerseits.Wir haben einen anbieterunabhängigen freien Architekten mit Festpreis gehabt. Der war auch richtig gut, und den würde ich auch sofort weiter empfehlen.
Aber: Häufig ist es gut, wenn ein Architekt auch ein wenig die örtlichen Unternehmen (z.B. Tiefbau) und örtlichen Eigenheiten (z.B. Bauamt) kennt. Daher würde ich da nicht zu überregional schauen.
Wichtig: Architekt sollte auch alles anbieten, nicht nur die Planung. Einfach, damit er reale Hauspreise und Erdarbeitenpreise drauf hat. Die Architekten, die nur Häuser zeichnen, sind da manchmal arg optimistisch.
ypg schrieb:
Wir können ja mal umgekehrt kalkulieren:
+750000 Mittel
- 50000 Einfahrt/Terrasse, Schuppen und Bepflanzung
- 30000 Doppelgarage, einfach
- 25000 Küche
- 50000 Baunebenkosten
=590000 fürs Haus
/ 3500 =170qm Haus ohne Keller (derzeitiger, gehobener Standard)
/ 3200 =185qm Haus ohne Keller (etwas mehr als Durchschnittsstandard)
/ 3000 =aufgerundet 200qm ohne Keller oder 165qm Standard-Standard mit Nutzkeller)Minerva121 schrieb:
die geplante Wohnfläche wollen wir bei ca. 160qm verorten. Vom Keller wollen wir uns noch nicht verabschieden.Mit der Aussage kann man ja sehr gut arbeiten. Zumindest in der Theorie.
Es ist drin ein Nutzkeller ohne Einliegerwohnung, ohne Heizung und ohne Hobbyraum/Büro und ohne Aussenzugang.
Haus selbst eine Stadtvilla a la Town & Country oder Heinz von Heiden. Absolut keine statischen Anforderungen, keine Fenster, die breiter sind als 2 Meter (also eher mit Stulp) keine Überdachung - eben alles viel schlichter. Betrifft auch Ausstattung.
OG:
Kinderzimmer je 15qm
Schlafzimmer 15qm
Flur 12qm (man wird sich wahrscheinlich von der geraden Treppe nicht lösen können)
Bad 13qm
AB/Ankleide 10qm
Check ✔️
EG:
Flur 12qm
Garderobenfläche 3qm
Bad/Speis 10qm
Büro 12qm
Allraum 48qm
Check ✔️
Minerva121 schrieb:
Vielleicht gibt es doch Tipps und Erfahrungswerte eurerseits.Ich würde mir das überlegen: da wurde ein BMW-SUV konfiguriert und gekauft wird ein Dacia Duster, weil man muss. Nicht weil man will. Da wird die Prio auf die Ladefläche gelegt statt auf Komfort im Fahrerraum.
Muss man wissen, ob sich die Ladefläche (Keller) rechtfertigt.
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