Ich kann nur bestätigen, was schon gesagt wurde, möchte aber auch anmerken, wie wichtig es ist, den Platz über dem Schrank für die Abläufe (Steckdosen, Lüftungsauslässe etc.) vorab genau zu prüfen. Gerade wenn mehrere Schränke kombiniert werden, ist ein durchdachtes Vorgehen vor dem Bohren entscheidend.
Das hat mir sehr geholfen, weil die Leisten die Hauptlast tragen und man so später einfach einhängen und feinjustieren kann. Wichtig ist auch, dass die Schrauben in richtige Wandanker gedreht werden.
Timmyse36 schrieb:
Zuerst die Trägerleisten möglichst exakt horizontal befestigen, danach erst Hängeschränke einhängen.
Das hat mir sehr geholfen, weil die Leisten die Hauptlast tragen und man so später einfach einhängen und feinjustieren kann. Wichtig ist auch, dass die Schrauben in richtige Wandanker gedreht werden.
Danke für die bisherigen hilfreichen Rückmeldungen! Eine Ergänzungsfrage dazu: Wie handhabt ihr den Fall, dass man in Altbauwänden mehrere unterschiedliche Wandmaterialien (z.B. Putz auf Ziegel) hat? Lässt man dann extra verstärkte Dübel weg oder gibt es bewährte Methoden, damit die Hängeschränke sicher halten? Ich habe außerdem gehört, dass gewisse Montagemethoden die Schränke auch ohne viel Kraftaufwand stabil halten können. Hat da jemand Erfahrungen, die über die Standardempfehlungen hinausgehen?
In Altbauwänden mit Putz und Ziegel empfiehlt sich die Kombination aus Vorbohren, Verwendung von passenden Dübeln (z.B. Universaldübel oder Schwerlastanker) und gegebenenfalls zusätzlicher Verankerung in der Ziegelbasis hinter dem Putz.
Eine Methode, die oft angewandt wird, ist das Einziehen von Metallprofilen oder kurzen Gewindestangen in die Wand, an denen dann die Schrankhalterungen befestigt werden. Dies erfordert allerdings zusätzlichen Aufwand und präzises Arbeiten. Für normale Haushaltsmontagen sind Schwerlastdübel mit tiefer Verankerung aber meist ausreichend, wenn man die Traglast richtig berechnet.
Resin schrieb:
Hat da jemand Erfahrungen, die über die Standardempfehlungen hinausgehen?
Eine Methode, die oft angewandt wird, ist das Einziehen von Metallprofilen oder kurzen Gewindestangen in die Wand, an denen dann die Schrankhalterungen befestigt werden. Dies erfordert allerdings zusätzlichen Aufwand und präzises Arbeiten. Für normale Haushaltsmontagen sind Schwerlastdübel mit tiefer Verankerung aber meist ausreichend, wenn man die Traglast richtig berechnet.
F
FAVALERIE925.02.23 08:02Bei heterogenen Wänden immer auf eine möglichst feste Unterschicht achten. Wenn Putz bröckelt, lieber entfernen und direkt in den Ziegel bohren. Für mehr Stabilität geben Metallanker Sicherheit.
Zur Frage von Resin möchte ich noch anmerken, dass bei Altbau besonders oft eine gründliche Prüfung der Wand notwendig ist. Wenn der Putz schon Risse oder Lücken zeigt, ist es sinnvoll, den Bereich abzutragen und bei Bedarf die Befestigung an tragfähigerem Material (z.B. Ziegel) zu planen.
Zusätzlich empfehle ich, immer eine Lastverteilung durch längere Dübel oder Einschlaganker zu erreichen, wenn schwere Metod-Hängeschränke montiert werden sollen.
Genau, dieses Vorgehen habe ich bei meinem letzten Projekt ausprobiert und es hat den Schränken wirklich sehr viel Stabilität verliehen.
Zusätzlich empfehle ich, immer eine Lastverteilung durch längere Dübel oder Einschlaganker zu erreichen, wenn schwere Metod-Hängeschränke montiert werden sollen.
draleo schrieb:
Eine Methode, die oft angewandt wird, ist das Einziehen von Metallprofilen oder kurzen Gewindestangen in die Wand, an denen dann die Schrankhalterungen befestigt werden.
Genau, dieses Vorgehen habe ich bei meinem letzten Projekt ausprobiert und es hat den Schränken wirklich sehr viel Stabilität verliehen.
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