ᐅ Grundrissplanung für Einfamilienhaus inkl. Keller und Doppelgarage
Erstellt am: 16.03.26 19:52
M
Minerva12117.03.26 15:24Danke für die Rückmeldungen bisher - zu den Fragen:
Tatsächlich war das die Idee des Architekten, es dadurch etwas aufzulockern - aber ich sehe deinen Punkt mit dem Vordach!
Viel selbst machen geht leider nicht aufgrund mangelnder Zeit und Kompetenzen in diesem Bereich. Danke für deine ausführlichen Kommentierungen - da sind einige sehr wichtige Punkte dabei, die wir berücksichtigen werden!
Ich verstehe nicht ganz, wieso ein Keller nur in Hanglage Sinn machen sollte - aber vielleicht habe ich den Kommentar auch falsch interpretiert. Zur Erklärung: Das ist der Entwurf des Architekten, den er auf Basis unserer Ideen ("mitgebrachter Entwurf") erstellt hat. Damals haben wir noch massiv geplant, sind aber mittlerweile davon abgekommen aufgrund verschiedener Gründe (kürzere Bauzeit, gefühlt bessere Kostenkontrolle wegen Festpreisen, leichteres Erreichen von Energieeffizienz, weniger Koordinationsaufwand mit den Gewerken).
hanghaus2023 schrieb:
Gibt es einen besonderen Grund, warum man das Haus 70cm weiter nach hinten plant? Damit wird das Vordach einfach unschön.
Tatsächlich war das die Idee des Architekten, es dadurch etwas aufzulockern - aber ich sehe deinen Punkt mit dem Vordach!
familie_s schrieb:
Wir bauen auch gerade in Bayern, ähnliche Größe, ähnliches Budget, aber wir machen seeeehr viel selbst. Falls das keine Option ist, würde ich die Finger davon lassen.
Viel selbst machen geht leider nicht aufgrund mangelnder Zeit und Kompetenzen in diesem Bereich. Danke für deine ausführlichen Kommentierungen - da sind einige sehr wichtige Punkte dabei, die wir berücksichtigen werden!
11ant schrieb:
Aua. Topfebenes Grundstück, aber Keller. Freier Architekt, aber mitgebrachter Entwurf. Vorfestlegung auf "Fertig"haus (warum ?), aber steinerne Planung. Macht den alten Sack mal schlau, was Ihr Euch dabei gedacht habt.
Ich verstehe nicht ganz, wieso ein Keller nur in Hanglage Sinn machen sollte - aber vielleicht habe ich den Kommentar auch falsch interpretiert. Zur Erklärung: Das ist der Entwurf des Architekten, den er auf Basis unserer Ideen ("mitgebrachter Entwurf") erstellt hat. Damals haben wir noch massiv geplant, sind aber mittlerweile davon abgekommen aufgrund verschiedener Gründe (kürzere Bauzeit, gefühlt bessere Kostenkontrolle wegen Festpreisen, leichteres Erreichen von Energieeffizienz, weniger Koordinationsaufwand mit den Gewerken).
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nordanney17.03.26 15:53Minerva121 schrieb:
Ich verstehe nicht ganz, wieso ein Keller nur in Hanglage Sinn machen sollteWeil ein Keller im Verhältnis zum Nutzen extrem teuer ist. Stauraum unter einem Satteldach entsteht z.B. schon alleine durch die Dachform fast kostenfrei. Oder ein paar qm mehr oberirdisch gut geplant statt des Kellers.
Minerva121 schrieb:
Damals haben wir noch massiv geplant, sind aber mittlerweile davon abgekommen aufgrund verschiedener Gründe (kürzere Bauzeit, gefühlt bessere Kostenkontrolle wegen Festpreisen, leichteres Erreichen von Energieeffizienz, weniger Koordinationsaufwand mit den Gewerken).Da ist jemand auf die Werbeversprechen reingefallen (bis auf das leichtere Erreichen von Energieeffizienz bei KfW 40 und besser). Während Du 9 Monate auf den Stelltermin des Fertighauses wartest, stellt der Massivbauer schon den geschlossenen Rohbau hin. Der Innenausbau dauert dieselbe Zeit. Massiv (GU/Hausanbieter) bieten übrigens dieselben Festpreise (wobei auch massiv ein Fertighaus gebaut werden kann, nur mal so zur Info). Und mit GU massiv zu bauen hat denselben Koordinationsaufwand wie mit dem Fertighausbauer. Mehr Aufwand ist die Einzelgewerkevergabe - aber das ist ein ganz anderes Thema und dafür nimmt man sich externen Sachverstand dazu, der für Dich die Arbeit macht.
M
Minerva12117.03.26 16:37nordanney schrieb:
Da ist jemand auf die Werbeversprechen reingefallen (bis auf das leichtere Erreichen von Energieeffizienz bei KfW 40 und besser).Da würde ich gerne bei dir nachhaken: Würdest du denn sagen, Massivhaus hat deutliche Vorteile ggü. Fertighaus? Individualisierungsgrad, höhere Wertigkeit / Robustheit wird mittlerweile auch (manchen) Fertighaus-Anbietern zugeschrieben - ebenso der stabile Wandaufbau / "Diffusionsoffenheit".
N
nordanney17.03.26 17:08Minerva121 schrieb:
Da würde ich gerne bei dir nachhaken: Würdest du denn sagen, Massivhaus hat deutliche Vorteile ggü. Fertighaus?Nein. Beides hat Vorteile und Nachteile. Aber am Ende kosten beide ungefähr dasselbe und du merkst praktisch keinen Unterschied, wenn du drin wohnst.
Beides gut bewohnbare Varianten. Keine aber mit gravierenden Vorteilen/Nachteilen.
Diffusionsoffenheit ist wieder Werbung ;-)
Fertighäuser waren vor Jahrzehnten mal schwieriger (Holzschutzmittel), aber selbst Banken machen heute keinen Unterschied mehr.
M
Minerva12117.03.26 17:22nordanney schrieb:
Diffusionsoffenheit ist wieder Werbung ;-)Ich sehe schon, die Marketing-Begrifflichkeiten scheinen bei mir zu wirken. Danke für den Hinweis.
Siehst du denn - abgesehen von der Festlegung auf Fertighaus - planerische bzw. andere Unstimmigkeiten oder wurde das bereits von den Kollegen zuvor adressiert?
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nordanney17.03.26 17:27Minerva121 schrieb:
Siehst du denn - abgesehen von der Festlegung auf Fertighaus - planerische bzw. andere UnstimmigkeitenBei Grundrissen bin ich immer raus. Budget passt nicht zum Haus, Keller ist entbehrlich. Das sind meine beiden Punkte
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