Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem einige Billy-Regale aufgebaut und dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Rückwände der Regale ziemlich leicht verziehen. Dadurch steht das Regal teilweise etwas schief oder wackelig, was bei der Nutzung natürlich ungünstig ist.
Mich würde interessieren, wie man am besten verhindern kann, dass die dünnen Rückwände sich verziehen. Welche Faktoren spielen eine Rolle? Hat jemand Tipps zu den Materialien, der Montage oder Umweltbedingungen, die ich beachten sollte?
Ich weiß, dass die Rückwände eigentlich sehr dünn sind, aber vielleicht gibt es clevere Wege, sie stabil zu halten oder den Verzug zu minimieren.
Danke schon mal für eure Erfahrungen und Hinweise!
ich habe vor kurzem einige Billy-Regale aufgebaut und dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Rückwände der Regale ziemlich leicht verziehen. Dadurch steht das Regal teilweise etwas schief oder wackelig, was bei der Nutzung natürlich ungünstig ist.
Mich würde interessieren, wie man am besten verhindern kann, dass die dünnen Rückwände sich verziehen. Welche Faktoren spielen eine Rolle? Hat jemand Tipps zu den Materialien, der Montage oder Umweltbedingungen, die ich beachten sollte?
Ich weiß, dass die Rückwände eigentlich sehr dünn sind, aber vielleicht gibt es clevere Wege, sie stabil zu halten oder den Verzug zu minimieren.
Danke schon mal für eure Erfahrungen und Hinweise!
S
sarGabriel04.02.20 08:49Hallo Soropin,
am wichtigsten ist: Die Rückwand immer vollständig nageln oder schrauben, nicht nur an den Ecken. So wird sie stabiler. Außerdem darauf achten, das Regal an einer geraden, trockenen Wand aufzustellen. Feuchtigkeit und unebene Flächen fördern Verzug.
am wichtigsten ist: Die Rückwand immer vollständig nageln oder schrauben, nicht nur an den Ecken. So wird sie stabiler. Außerdem darauf achten, das Regal an einer geraden, trockenen Wand aufzustellen. Feuchtigkeit und unebene Flächen fördern Verzug.
S
stefangla04.02.20 09:16Kurz ein paar Tipps zur Vermeidung des Verziehens bei BILLY Rückwänden:
1. Rückwände exakt zuschneiden, falls nötig, um sie spannungsfrei einzupassen.
2. Rückwand mit einer gleichmäßigen Anzahl Nägel oder feinen Schrauben befestigen (mindestens alle 15-20 cm).
3. Wichtig: Die Rückwand nicht nur an den Seiten befestigen, sondern auch zentral, damit sie nicht wellig wird.
4. Feuchte Umgebung vermeiden, da Spanplatten oder dünne MDF-Platten dazu neigen, sich unter Feuchte auszudehnen oder zu verziehen.
Häufiger Fehler ist, die Rückwand nur mit wenigen Nägeln oben und unten zu fixieren. Dann fällt sie leicht aus der Ebenheit. Ich empfehle außerdem, das Regal vor dem Aufbau kurz auszubalancieren und an einer Wand mit leichter Stütze zu montieren.
1. Rückwände exakt zuschneiden, falls nötig, um sie spannungsfrei einzupassen.
2. Rückwand mit einer gleichmäßigen Anzahl Nägel oder feinen Schrauben befestigen (mindestens alle 15-20 cm).
3. Wichtig: Die Rückwand nicht nur an den Seiten befestigen, sondern auch zentral, damit sie nicht wellig wird.
4. Feuchte Umgebung vermeiden, da Spanplatten oder dünne MDF-Platten dazu neigen, sich unter Feuchte auszudehnen oder zu verziehen.
Häufiger Fehler ist, die Rückwand nur mit wenigen Nägeln oben und unten zu fixieren. Dann fällt sie leicht aus der Ebenheit. Ich empfehle außerdem, das Regal vor dem Aufbau kurz auszubalancieren und an einer Wand mit leichter Stütze zu montieren.
sarGabriel schrieb:
Die Rückwand immer vollständig nageln oder schraubenDas stimmt, ich konnte es selbst kaum glauben, wie viel Unterschied es macht, wenn man richtig viele Nägel setzt. Anfangs war ich auch entmutigt, als sich die Rückwand verzogen hat und das Regal nicht stabil wirkte – das nervt wirklich!
Es gibt auch Situationen, in denen das Holz durch Temperaturwechsel arbeitet und dadurch leichten Verzug erzeugt. Ich hatte das bei meiner BILLY in der Nähe der Heizung. Eine Platzierung fern von Wärmequellen hilft deshalb auch.
Nicht nur mechanisch befestigen, sondern auch die Umgebung ein bisschen kontrollieren, hat bei mir geholfen.
Interessant wäre mal die Frage: Sind die Rückwände nicht generell viel zu dünn und dafür nicht geeignet, langfristig für Regalstabilität zu sorgen?
Das hilft zwar, aber eigentlich ist doch das ganze Konstrukt von IKEA so aufgebaut, dass die dünne Rückwand als Stabilisator nur halbwegs funktioniert. Wer das Regal stabil haben will, sollte vielleicht überlegen, ob er nicht selbst eine dickere Rückwand einbaut oder sogar das Regal an der Wand besser befestigt.
Ich finde, es wird viel zu oft unterschätzt, wie „minderwertig“ das Stahlholz-Möbel bei BILLY im Grunde ist und wie unvermeidlich das Verziehen bei den Rückwänden ist. Man kann höchstens Schadensbegrenzung betreiben.
sarGabriel schrieb:
Die Rückwand immer vollständig nageln oder schrauben
Das hilft zwar, aber eigentlich ist doch das ganze Konstrukt von IKEA so aufgebaut, dass die dünne Rückwand als Stabilisator nur halbwegs funktioniert. Wer das Regal stabil haben will, sollte vielleicht überlegen, ob er nicht selbst eine dickere Rückwand einbaut oder sogar das Regal an der Wand besser befestigt.
Ich finde, es wird viel zu oft unterschätzt, wie „minderwertig“ das Stahlholz-Möbel bei BILLY im Grunde ist und wie unvermeidlich das Verziehen bei den Rückwänden ist. Man kann höchstens Schadensbegrenzung betreiben.
Oh, spannende Diskussion! 🙂
Ich hab bei meinen BILLY Regalen einfach die Rückwände vor dem Einsetzen mit einem feuchten Tuch leicht befeuchtet und dann sofort eingebaut. Ganz bewusst, damit das Holz leicht quillt und besser anliegt – hat bei mir geholfen, dass sich später nicht so viel verzieht. 😎
Außerdem habe ich die Nägel extra verteilt reingehauen – sieht zwar etwas chaotisch aus, aber dafür hält’s bombenfest.
Klar, das ist vielleicht nicht die perfekte Methode, aber manchmal hilft so ein kleiner Trick im Alltag ganz schön weiter. 😉
Ich hab bei meinen BILLY Regalen einfach die Rückwände vor dem Einsetzen mit einem feuchten Tuch leicht befeuchtet und dann sofort eingebaut. Ganz bewusst, damit das Holz leicht quillt und besser anliegt – hat bei mir geholfen, dass sich später nicht so viel verzieht. 😎
Außerdem habe ich die Nägel extra verteilt reingehauen – sieht zwar etwas chaotisch aus, aber dafür hält’s bombenfest.
Klar, das ist vielleicht nicht die perfekte Methode, aber manchmal hilft so ein kleiner Trick im Alltag ganz schön weiter. 😉
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