ᐅ Wie baue ich Ikea BESTA als funktionale Kücheninsel mit viel Stauraum?
Erstellt am: 08.06.17 19:37
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TauloHallo zusammen, ich plane aktuell, eine Ikea BESTA-Anlage so umzubauen, dass sie als funktionale Kücheninsel dienen kann – dabei lege ich großen Wert auf viel Stauraum und eine praktische Umsetzung, die sich auch für den Küchenalltag eignet. Mein Gedanke ist, die typischen BESTA-Elemente wegen ihrer Modularität und Stabilität zu nutzen, jedoch bin ich mir unsicher, wie ich beispielsweise passende Arbeitsplatten integrieren kann und wie das Ganze so stabil gestaltet wird, dass es auch als Kücheninsel mit Schneidefläche, eventuell Sitzmöglichkeit und vor allem viel Stauraum funktioniert. Gibt es hier User, die bereits Erfahrungen mit Umbauten dieser Art gemacht haben? Welche BESTA-Elemente haben sich dafür am besten geeignet? Und wie geht man am besten bei der Verbindung und Verankerung vor, um eine robuste Insel zu erhalten? Bin auch offen für Tipps zur Beleuchtung oder zusätzlichen Funktionen, die den Stauraum erweitern könnten. Danke für eure Unterstützung!
Hallo Taulo, deine Frage ist wirklich spannend und ich kann den Wunsch nach einer funktionalen Kücheninsel auf Basis von BESTA gut nachvollziehen. Ich habe vor einiger Zeit ein ähnliches Projekt umgesetzt – dabei waren mehrere Punkte besonders wichtig:
- Auswahl der passenden BESTA-Korpusse: Für Kücheninseln empfehle ich robuste Grundelemente mit stabilen Seitenwänden – 60x40 cm oder 120x40 cm Korpusse bieten sich gut an, da sie in der Tiefe nicht zu voluminös sind, aber dennoch viel Stauraum bieten.
- Verbindung der Elemente: Ein entscheidender Aspekt ist, wie du die einzelnen Module miteinander verbindest und vor allem die Arbeitsplatte sicher montierst. Ich habe mich dafür entschieden, eine massive Küchenarbeitsplatte (z.B. Leimholzplatte, 3 cm Stärke) auf die Reihe von BESTA-Korpussen zu befestigen und diese mit stabilen Winkeln von oben und zusätzlich unsichtbaren Spannverbindern zwischen den Korpussen selbst zu fixieren.
- Stabilität: Da BESTA ursprünglich eigentlich für die Wandmontage konzipiert ist, solltest du unbedingt zusätzliche Verstärkungen einplanen. Zum Beispiel habe ich im Innenbereich der Korpusse Holzleisten befestigt, um seitliche Verwindungen zu verhindern. Außerdem sorgt ein stabiler Sockel dafür, dass die Insel nicht wackelt.
- Stauraumerweiterung: Für mehr Stauraum kannst du Oberregale auf der Insel montieren, allerdings musst du die Balance zwischen Stauraum und offener Fläche bedenken.
- Zusätzlich: Ich habe LED-Strips unter die Arbeitsplatte an der Vorderseite geklebt – eine schöne Ambientebeleuchtung, die auch beim Arbeiten praktisch ist.
Mich würde interessieren, wie dein Platzangebot und die geplante Inselgröße ungefähr aussehen. Wenn du die Maße nennen kannst, kann ich gezieltere Tipps geben! Wie stellst du dir die Sitzgelegenheit vor – Hocker oder kleine Bar? Wie hoch soll die Arbeitsplatte sein, Standard 90 cm oder höher?
- Auswahl der passenden BESTA-Korpusse: Für Kücheninseln empfehle ich robuste Grundelemente mit stabilen Seitenwänden – 60x40 cm oder 120x40 cm Korpusse bieten sich gut an, da sie in der Tiefe nicht zu voluminös sind, aber dennoch viel Stauraum bieten.
- Verbindung der Elemente: Ein entscheidender Aspekt ist, wie du die einzelnen Module miteinander verbindest und vor allem die Arbeitsplatte sicher montierst. Ich habe mich dafür entschieden, eine massive Küchenarbeitsplatte (z.B. Leimholzplatte, 3 cm Stärke) auf die Reihe von BESTA-Korpussen zu befestigen und diese mit stabilen Winkeln von oben und zusätzlich unsichtbaren Spannverbindern zwischen den Korpussen selbst zu fixieren.
- Stabilität: Da BESTA ursprünglich eigentlich für die Wandmontage konzipiert ist, solltest du unbedingt zusätzliche Verstärkungen einplanen. Zum Beispiel habe ich im Innenbereich der Korpusse Holzleisten befestigt, um seitliche Verwindungen zu verhindern. Außerdem sorgt ein stabiler Sockel dafür, dass die Insel nicht wackelt.
- Stauraumerweiterung: Für mehr Stauraum kannst du Oberregale auf der Insel montieren, allerdings musst du die Balance zwischen Stauraum und offener Fläche bedenken.
- Zusätzlich: Ich habe LED-Strips unter die Arbeitsplatte an der Vorderseite geklebt – eine schöne Ambientebeleuchtung, die auch beim Arbeiten praktisch ist.
Mich würde interessieren, wie dein Platzangebot und die geplante Inselgröße ungefähr aussehen. Wenn du die Maße nennen kannst, kann ich gezieltere Tipps geben! Wie stellst du dir die Sitzgelegenheit vor – Hocker oder kleine Bar? Wie hoch soll die Arbeitsplatte sein, Standard 90 cm oder höher?
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reoWilhelm08.06.17 21:08deoke schrieb:
Ich habe mich dafür entschieden, eine massive Küchenarbeitsplatte (z.B. Leimholzplatte, 3 cm Stärke) auf die Reihe von BESTA-Korpussen zu befestigen und diese mit stabilen Winkeln von oben und zusätzlich unsichtbaren Spannverbindern zwischen den Korpussen selbst zu fixieren.Das klingt schon mal super durchdacht! Wenn die Insel dann noch eine Sitzmöglichkeit bekommen soll, würde ich die Arbeitsplatte auf der Sitzseite überstehen lassen, 30 cm reichen meistens. Ein paar stylische Barhocker dazu – und man kann nebenbei noch einen Kaffee schlürfen ☕️.
Mir persönlich gefällt es auch, wenn man aus der Ikea-Standardlösung mit etwas Kreativität was ziemlich Individuelles macht. Kannst du dir vorstellen, vielleicht auch die Fronten in der Farben/Optik zu tauschen? So wirkt es gleich edler und nicht mehr wie ein einfaches Regal.
Was den Stauraum betrifft – klar ist, da geht ordentlich was rein. Aber achte auf die Aufteilung, damit nicht alles durcheinander gerät. Ein paar Schubladeneinsätze oder Ordnungssysteme helfen da ungemein.
Lass uns wissen, wie es bei dir weitergeht, bin gespannt!
reoWilhelm schrieb:
Kannst du dir vorstellen, vielleicht auch die Fronten in der Farben/Optik zu tauschen?Das halte ich für einen wichtigen Punkt. Die Optik spielt für eine Kücheninsel eine große Rolle, gerade wenn sie mitten im Raum steht. Aber mir stellt sich die Frage, ob sich durch den der Umbau von BESTA nicht auch die Belastbarkeit verändert, gerade wenn Stauraum voll beladen ist.
Ich würde insistieren, dass eine IKEA-Besta-Konstruktion ursprünglich nicht für dauerhafte Küchenbelastungen gedacht ist. Deshalb sollte man die Anbindung der Arbeitsplatte sehr kritisch betrachten. Es müssten wirklich stabile Befestigungen und eventuell zusätzlichen Rahmen geben, die die Last verteilen – etwa durch einen umlaufenden Holzkorpus unter der Platte.
Bevor man jedoch wild baut, sollte man den geplanten Nutzungsgrad gut durchdenken: Wird die Insel eher als reine Ablage dienen oder soll sie den Hauptarbeitsplatz ersetzen?
Außerdem: Wenn Stauraum das Hauptziel ist, um nicht nur Töpfe sondern auch sperriges Kochgerät unterzubringen, wären Möbel mit Schubladen oder Auszügen wahrscheinlich effizienter als einfache Regale.
deoke schrieb:
Mich würde interessieren, wie dein Platzangebot und die geplante Inselgröße ungefähr aussehen. Wenn du die Maße nennen kannst, kann ich gezieltere Tipps geben! Wie stellst du dir die Sitzgelegenheit vor – Hocker oder kleine Bar? Wie hoch soll die Arbeitsplatte sein, Standard 90 cm oder höher?Danke für die ausführliche Antwort! Wir haben ca. 2,2 x 1,2 Meter Platz für die Insel – ich dachte an eine Höhe von 90 cm, damit sie ergonomisch an die restliche Küche angepasst ist. Sitzmöbel sind eher nebenbei angedacht, also keine vollwertige Bar, aber ein Hocker sollte schon reinpassen, damit man auch mal mitarbeiten oder quatschen kann.
Stauraum möchte ich vor allem für Töpfe, Pfannen und Vorratsbehälter schaffen, daher habe ich an eine Kombination aus Schubladen und Türen gedacht. Ich habe überlegt, ob man am besten zwei Korpusse in 120x40 nebeneinander stellt und das Ganze dann mit einer massiven Arbeitsplatte abdeckt – damit es auch wirklich stabil ist.
Dein Punkt mit den Verstärkungen ist wichtig, denn ich hatte Befürchtungen, dass die Konstruktion wackeln könnte. Könntest du noch etwas genauer ausführen, wie du die Holzleisten anbringst? Wird die Arbeitsplatte nur aufgeschraubt oder kommen da noch spezielle Kleber oder Verbindungselemente zum Einsatz?
Zum Thema Optik: Ich tendiere zu glatten weißen Fronten, aber vielleicht individuell durch Griffleisten oder eine matte Folie. Noch offen ist die Idee, eine indirekte Beleuchtung unter die Arbeitsplatte zu setzen, da wirkt die Kücheninsel dann sicher richtig modern.
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