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ᐅ Wie kann ich Ikea BESTA Möbel so umbauen, dass sie in einem beengten Wohnraum optimal genutzt werden?

Erstellt am: 29.10.20 14:37
F
Fralis
F
Fralis
29.10.20 14:37
Hallo zusammen,

ich habe eine eher spezielle Frage: Wie kann ich Ikea BESTA Möbel so umbauen, dass sie in einem beengten Wohnraum optimal genutzt werden?

Zur Situation: Mein Wohnraum ist recht klein, also etwa 15 qm inklusive Koch- und Essbereich. Die BESTA-Serie mag ich sehr wegen der Modularität und den vielen Optionen, aber die Standardaufbauten sind oft zu groß oder nicht flexibel genug für meine räumlichen Bedingungen.

Also interessiert mich vor allem, wie ich die Möbel sinnvoll anpassen oder umfunktionieren kann, um mehr Stauraum zu schaffen, ohne den Raum vollzustellen. Welche Methoden oder Umbauten habt ihr gemacht, die wirklich funktionieren? Gibt es clevere Tricks zum Kürzen, Verändern, neue Verbindungen, um die Möbel beispielsweise als Raumteiler oder multifunktional zu nutzen?

Über Tipps zu Materialien, Werkzeugen und sicherem Vorgehen beim Umbauen freue ich mich auch. Danke im Voraus!
L
lise56
29.10.20 15:04
Fralis schrieb:
Wie kann ich Ikea BESTA Möbel so umbauen, dass sie in einem beengten Wohnraum optimal genutzt werden?

Das ist eine berechtigte Frage, denn nicht jeder Raum erlaubt Standardlösungen. Grundsätzlich würde ich sagen: Man sollte erst genau messen und ein so genanntes Raumplanungs-Tool nutzen, um den Platz auszureizen, ohne unterm Strich Effizienz zu verlieren.

Ich bin allerdings skeptisch, wie sehr sich die BESTA-Elemente verändern lassen, denn sie sind auf spezifische Verbindungselemente und Maße abgestimmt. Das Kürzen von Seitenteilen oder Verstrebungen kann Stabilität kosten.

Meine Empfehlung ist, gezielt einzelne Elemente wie Türen gegen Schiebetüren oder offene Regale auszutauschen und vielleicht kürzere Füße oder Sockel zu verwenden, um Höhe an den richtigen Stellen zu gewinnen.

Hast du denn bereits geprüft, welche Teile du wie kürzen möchtest und wie das mit den Befestigungen kompatibel ist? Solche Umbauten erfordern meist auch präzises Werkzeug und Erfahrung, sonst leidet am Ende die Funktionalität.
S
Surela
29.10.20 16:22
lise56 schrieb:
Ich bin allerdings skeptisch, wie sehr sich die BESTA-Elemente verändern lassen, denn sie sind auf spezifische Verbindungselemente und Maße abgestimmt.

Das stimmt, deshalb würde ich bei einem Umbau der BESTA-Möbel grundsätzlich so vorgehen:

- Zunächst benötigst du eine genaue Maßaufnahme deines Raumes und der bestehenden Möbelteile.
- Entscheide dann, welche Funktionen der Möbel erhalten bleiben sollen (Stauraum, Oberfläche, Sichtbarkeit).
- Wenn du die Seitenteile kürzt, solltest du darauf achten, dass die Bohrungen für Dübel und Schrauben erhalten bleiben oder zumindest präzise neu angebracht werden.
- Für die Stabilität empfehle ich den Einsatz von Winkelverbindern aus Metall in Ecken, besonders wenn du Elemente in anderen als den vorgesehenen Konfigurationen zusammenbaust.
- Eine weitere sinnvolle Maßnahme kann das Entfernen von Rückwänden sein und stattdessen das Möbelteil als Raumteiler nutzen – hier könnte man stabile Leisten anbringen und eventuell eine Glas- oder Plexiglasscheibe ergänzen.
- Bei den Türen können Schiebetüren oder Einsätze mit Klappmechanismus verbaut werden, um Platz zu sparen.

Benutze unbedingt ein Akkuschrauber mit Tiefenanschlag, um Beschädigungen zu vermeiden, und verwende feines Schleifpapier für bearbeitete Schnittkanten, um Splitter zu verhindern.

Falls du magst, kann ich dir später noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schicken, falls du Detailfragen hast.
M
mopra42
29.10.20 18:46
Besta eignet sich gut für Wandmontage. So sparst du Bodenfläche.

Schiebeelemente sind ideal in kleinen Räumen.

Stell Regale auf Füße, damit Staubsaugen darunter leichter geht.
R
renpeo
30.10.20 09:15
Hallo Fralis,

ich kann gut nachvollziehen, wie schwierig es ist, kleine Räume optimal auszustatten. Bei der BESTA-Serie habe ich folgende Erfahrungen:

- Wenn du ein Element als Raumteiler nutzen willst, kannst du die Rückseite offen gestalten und dort etwa Haken oder Körbe befestigen, damit der Stauraum auch auf der Rückseite genutzt wird.
- Kürze Seitenteile nur dann, wenn du genau weißt, wie das Möbel danach stabilisiert wird. Ich habe oft Metallwinkel und Leim zusätzlich verwendet.
- Nutze die Oberflächen der Möbel, etwa die obere Platte, als Ablage oder auch als zusätzliche Sitzfläche mit passenden Polstern.
- Um maximale Flexibilität zu erreichen, empfiehlt es sich, einzelne Module zu trennen, also z.B. zwei kleinere Kästen statt einem großen, die man bei Bedarf anders anordnet.

Was du auf alle Fälle beachten solltest: Die modularen Bohrungen müssen auch nach Umbau exakt passen. Plane ruhig mehrere Varianten durch, bevor du zuschneidest.
L
lise56
30.10.20 10:47
mopra42 schrieb:
Besta eignet sich gut für Wandmontage. So sparst du Bodenfläche.
Das stimmt, aber sei vorsichtig: Die Wand muss die Last tragen können.
renpeo schrieb:
Kürze Seitenteile nur dann, wenn du genau weißt, wie das Möbel danach stabilisiert wird.
Genau, die Stabilitätsfrage ist entscheidend. Ich möchte noch hinzufügen, dass es sehr praktisch sein kann, wenn man die Beschläge und Halterungen vorsichtig markiert und dokumentiert vor dem Umbau. Sonst verliert man sonst schnell den Überblick, was wie zusammengesetzt werden muss.

Ferner würde ich empfehlen, bei Umbauten auf Materialien für die Nachbearbeitung Wert zu legen. Ich habe z.B. Kantenumleimer genommen, die man mit Bügeleisen anbringt, um Schnittkanten sauber zu machen.
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