ᐅ Gibt es Tipps für die Montage von IKEA PLATSA in Altbauwohnungen?
Erstellt am: 25.09.24 08:23
D
dinfuHallo zusammen, ich plane gerade, das IKEA PLATSA-System in meiner Altbauwohnung zu montieren und stoße dabei auf einige Herausforderungen, die ich mir vorab genauer ansehen möchte. Mein Hauptproblem ist die oft unebene Wandstruktur und die teilweise bröseligen Putzflächen, was die sichere Befestigung der PLATSA-Elemente an den Wänden erschwert. Auch die Tatsache, dass viele Altbauwände aus unterschiedlichen Materialien wie Gips, Stein und teilweise Holzvertäfelungen bestehen, macht die Montage nicht trivial.
Meine Frage lautet daher: Gibt es speziell für Altbauwohnungen praxisbewährte Tipps oder Vorgehensweisen für die Montage von IKEA PLATSA, mit denen man sicherstellt, dass die Elemente stabil und langfristig halten, ohne die historische Bausubstanz zu beschädigen? Außerdem interessiert mich, ob spezielle Dübelarten, Montagesets oder alternative Befestigungstechniken empfohlen werden.
Ich freue mich über Erfahrungen, Ratschläge oder auch ergänzende Fragen, um das Thema umfassend anzugehen.
Meine Frage lautet daher: Gibt es speziell für Altbauwohnungen praxisbewährte Tipps oder Vorgehensweisen für die Montage von IKEA PLATSA, mit denen man sicherstellt, dass die Elemente stabil und langfristig halten, ohne die historische Bausubstanz zu beschädigen? Außerdem interessiert mich, ob spezielle Dübelarten, Montagesets oder alternative Befestigungstechniken empfohlen werden.
Ich freue mich über Erfahrungen, Ratschläge oder auch ergänzende Fragen, um das Thema umfassend anzugehen.
Altbau und PLATSA-Montage - da gibt es einiges zu beachten. Grundsätzlich empfehle ich zuerst eine genaue Analyse der Wandstruktur. Viele Altbauwände bestehen aus tragendem Mauerwerk (z.B. Ziegel) aber manchmal auch nur aus Altputz auf Holzlatten, der nicht tragfähig ist.
Wichtig für die Montage:
- Teste mit einem kleinen Bohrer, wie stabil das Material hinter der Oberfläche ist.
- Verwende spezielle Schwerlastdübel, die für unebene Untergründe geeignet sind (z.B. Metallspreizdübel oder chemische Dübel).
- Sollten Putzstellen bröckeln, wäre es ratsam, vor Montage zu sanieren und zu festigen, ideal mit einem Tiefengrund oder Sanierputz.
- Bei holzverschalten Wänden kann man ggf. Schrauben direkt in die Holzlatten setzen, vorher aber mit einem Glasfaserscanner prüfen, wo genau die Latten sitzen.
Zum Thema IKEA PLATSA: Die modularen Elemente sind schwer, wenn voll beladen, daher solltest du insbesondere bei hochgebauten Varianten immer auf eine Wandbefestigung mit ausreichend großer Auflage und passenden Dübeln achten. Dazu gehören auch passende Schraubenlängen, um tief genug im Mauerwerk zu verankern.
Eine Zusatzfrage: Ist die Wand bereits tapeziert oder gestrichen? Manchmal kann die Montageschraube durch dicke Tapeten oder Altanstriche rutschen und einen schlechten Halt verursachen. Wenn du willst, kannst du die Wandoberfläche vorher leicht anschleifen.
Gib gerne Rückmeldung, welche Wandarten genau bei dir vorliegen, dann kann ich konkreter werden.
Wichtig für die Montage:
- Teste mit einem kleinen Bohrer, wie stabil das Material hinter der Oberfläche ist.
- Verwende spezielle Schwerlastdübel, die für unebene Untergründe geeignet sind (z.B. Metallspreizdübel oder chemische Dübel).
- Sollten Putzstellen bröckeln, wäre es ratsam, vor Montage zu sanieren und zu festigen, ideal mit einem Tiefengrund oder Sanierputz.
- Bei holzverschalten Wänden kann man ggf. Schrauben direkt in die Holzlatten setzen, vorher aber mit einem Glasfaserscanner prüfen, wo genau die Latten sitzen.
Zum Thema IKEA PLATSA: Die modularen Elemente sind schwer, wenn voll beladen, daher solltest du insbesondere bei hochgebauten Varianten immer auf eine Wandbefestigung mit ausreichend großer Auflage und passenden Dübeln achten. Dazu gehören auch passende Schraubenlängen, um tief genug im Mauerwerk zu verankern.
Eine Zusatzfrage: Ist die Wand bereits tapeziert oder gestrichen? Manchmal kann die Montageschraube durch dicke Tapeten oder Altanstriche rutschen und einen schlechten Halt verursachen. Wenn du willst, kannst du die Wandoberfläche vorher leicht anschleifen.
Gib gerne Rückmeldung, welche Wandarten genau bei dir vorliegen, dann kann ich konkreter werden.
Ich hatte exakt das gleiche Problem mit der Montage von PLATSA in meiner Altbauwohnung. Die unebenen Wände und lose Putzstellen machen es schwierig. Meine Tipps:
- Zunächst alle bröselnden Putzecken mit einer Spachtel entfernen.
- Die Wand gut reinigen, damit Dübel nicht sofort ausfallen.
- Nutze für schwere Elemente im Altbau am besten Metall- oder chemische Dübel, die bieten besseren Halt als normale Kunststoffdübel.
- Falls möglich, befestige schwere Regale oder Schränke an tragenden Wänden und nicht an Trockenbau oder Holzbrettern.
- Beim Bohren Langsamkeit bewahren, um Risse zu vermeiden.
Gerade bei Altbauten hilft auch, wenn du die Belastung auf mehrere Punkte verteilst, also mehr Dübel nimmst, als auf der Packungsanleitung steht. Was ich auch gemacht habe: zwischen Wand und Schrankstücke kleine Holzkeile zur Anpassung der Fuge eingesetzt, da die Wand nicht ganz gerade war.
Falls du magst, helfe ich auch gerne weiter bei der Auswahl des passenden Dübeltyps oder Schrauben.
- Zunächst alle bröselnden Putzecken mit einer Spachtel entfernen.
- Die Wand gut reinigen, damit Dübel nicht sofort ausfallen.
- Nutze für schwere Elemente im Altbau am besten Metall- oder chemische Dübel, die bieten besseren Halt als normale Kunststoffdübel.
- Falls möglich, befestige schwere Regale oder Schränke an tragenden Wänden und nicht an Trockenbau oder Holzbrettern.
- Beim Bohren Langsamkeit bewahren, um Risse zu vermeiden.
Gerade bei Altbauten hilft auch, wenn du die Belastung auf mehrere Punkte verteilst, also mehr Dübel nimmst, als auf der Packungsanleitung steht. Was ich auch gemacht habe: zwischen Wand und Schrankstücke kleine Holzkeile zur Anpassung der Fuge eingesetzt, da die Wand nicht ganz gerade war.
Falls du magst, helfe ich auch gerne weiter bei der Auswahl des passenden Dübeltyps oder Schrauben.
Palenar schrieb:
Gib gerne Rückmeldung, welche Wandarten genau bei dir vorliegen, dann kann ich konkreter werden.Danke für den ausführlichen Beitrag! Das hilft mir schon einmal sehr. Bei mir handelt es sich konkret um dicke Lehmputzwände auf Ziegelmauerwerk, teilweise mit etwas verwittertem Kalkputz. Der Altputz ist stellenweise etwas rissig, aber nicht lose oder bröckelnd. Die Oberfläche ist noch nicht tapeziert oder gestrichen.
Fällt dir zu Lehmputz noch etwas Besonderes ein, worauf ich achten sollte? Und sind chemische Dübel da eine gute Wahl bzw. besser als Metallspreizdübel? Ich habe bisher wenig Erfahrung mit der Bohrung in Lehmputz und möchte natürlich möglichst sauber und dauerhaft arbeiten.
dinfu schrieb:
Bei mir handelt es sich konkret um dicke Lehmputzwände auf Ziegelmauerwerk, teilweise mit etwas verwittertem Kalkputz.Lehmputz ist ein sehr diffusionsoffenes Material, auf das man mit Montagemitteln entsprechend vorsichtig eingehen sollte. Chemische Dübel eignen sich gut, da sie die Last auf eine größere Fläche verteilen und schonender sind als Spreizdübel. Du solltest aber darauf achten, dass die Bohrlöcher sauber und staubfrei sind, damit das Harz gut haftet.
Zusätzlich empfehle ich, bei rissigem Kalkputz den Putz vorher mit einem stabilisierenden Tiefengrund oder Haftbrücke zu behandeln. Das verhindert, dass der Untergrund beim Bohren weiter ausbröckelt.
Zur Montage der PLATSA-Elemente:
- Verwende längere Schrauben, die tief ins Mauerwerk reichen, nicht nur in den Putz.
- Bohr langsam und ohne Schlag, um den Lehm nicht zu beschädigen.
- Prüfe vor dem finalen Verschrauben, wie der Dübel sitzt und ob alles ordentlich hält.
Falls du vor Ort eine Messung der Wandstabilität machen möchtest, kann ein einfacher Meißel- oder Schlagtest helfen, um nicht zu übermäßiger Belastung einzelner Bereiche zu kommen.
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