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ᐅ Grundriss um erst zu bewohnen, dann vermieten, aber wie?


Erstellt am: 15.11.23 15:22

nils12315.11.23 15:22
Guten Tag zusammen,

meine Freundin und ich planen derzeit unser Haus und möchten das Haus schon so konzipieren, dass im Alter, wenn die Kinder ausgezogen sind und wir uns auf das Erdgeschoss beschränken können, das erste OG vermietet werden kann mit zwei Wohneinheiten.
Die Idee gefällt uns gut, jedoch muss die Aufteilung schon vor der Vermietung weitestgehend fix sein, weil ich persönlich nicht alle Wände entfernen und neu ziehen möchte, wenn es Mal irgendwann soweit ist.

Die Suche im Forum habe ich schon benutzt, konnte aber leider nicht fündig werden, ob jemand so einen Versuch schon Mal wagte.
Vielleicht habt ihr einen Link zu einem Beitrag, der zu meinem Anliegen passt?

Ansonsten kann ich mal unsere Grundrissskizze einstellen. Der Zustand ist leider nur für die Vermietung, wie man es aber abwandeln könnte, dass eigene Nutzung und Vermietung in der Zukunft fast Hand in Hand gehen ist uns bisher nicht gewiss.

Über Tipps und Hinweise freuen wir uns sehr, besten Dank und viele Grüße
Nils und Lisa
Handskizze Grundriss einer Wohnung: Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Bad, Flur, Treppen
ypg15.11.23 15:40
Erlaubt denn der Bebauungsplan des Grundstücks 3 Wohneinheiten? Das gilt dann als Mehrfamilienhaus…
das ist auch ein Grund, warum man sich einen Wolf beim Googlen sucht, weil man sucht, was es sehr selten gibt.
KarstenausNRW15.11.23 15:46
nils123 schrieb:

Über Tipps und Hinweise freuen wir uns
1. Der Grundriss im OG hängt weitgehend vom Grundriss im EG ab (tragende Wände, Wasser/Abwasser)
2. Vorbereitung bedeutet dann auch, direkt alles für drei Einheiten vorzubereiten (Stromunterverteilungen, Strom- und Wasserzähler etc.)
3. Wie erfolgt der Zugang von unten? Brauchst ein komplett abgeschlossenes Treppenhaus.
4. Bebauungsplan Vorgaben? Im Normalfall baust Du dort neu, wo maximal zwei Einheiten genehmigt werden.

Das sind nur ein paar von ganz vielen Punkten.

Aber jetzt zu meiner Meinung. Bau ein Haus für Deine Bedürfnisse. Sind die Blagen raus und es ist Dir zu groß, verkauf es und setz Dich kleiner. Ich hätte keinen Bock drauf, dass mir von oben die Mieter in den Garten glotzen (wo sind denn die Balkone für die Wohnungen oben?), wenn ich gerade Lust habe, nackig die Zeit mit meiner Partnerin im Pool zu verbringen...

P.S. Man zeichnet übrigens auch immer Wände ein. Das sind keine Striche, sondern breite Steine. Dann erledigen sich oftmals viele Grundrisse...
WilderSueden15.11.23 15:55
nils123 schrieb:

Die Suche im Forum habe ich schon benutzt, konnte aber leider nicht fündig werden, ob jemand so einen Versuch schon Mal wagte.
Mit der Idee kommt regelmäßig jemand um die Ecke. Wir hatten das auch mal angedacht. In der Praxis hat man dann entweder ein schlechtes Einfamilienhaus oder ein schlechtes Zweifamilienhaus. Bisher habe ich noch keinen Grundriss gesehen, der beides gut kann und mit Platz effizient umgeht
11ant15.11.23 17:50
nils123 schrieb:

meine Freundin und ich planen derzeit unser Haus und möchten das Haus schon so konzipieren, dass im Alter, wenn die Kinder ausgezogen sind und wir uns auf das Erdgeschoss beschränken können, das erste OG vermietet werden kann mit zwei Wohneinheiten.
Die Idee gefällt uns gut, jedoch muss die Aufteilung schon vor der Vermietung weitestgehend fix sein, weil ich persönlich nicht alle Wände entfernen und neu ziehen möchte, wenn es Mal irgendwann soweit ist.

Die Suche im Forum habe ich schon benutzt, konnte aber leider nicht fündig werden, ob jemand so einen Versuch schon Mal wagte.
Vielleicht habt ihr einen Link zu einem Beitrag, der zu meinem Anliegen passt?
Bitteschön, zum Stichwort "Altersbauen" habe ich hier und a.a.O. zu bieten:
11ant schrieb:

Ja, ich empfehle Dir - leider extern zu ergugeln, am besten mitsamt der Anführungszeichen - "Das Obergeschoss hat Vorrang", sowie angesichts Deiner Sitzdusche im EG auch "Irrwege der vorausschauenden Hausplanung" und dazu "Wann ist es Zeit, ans ´Altersbauen´ zu denken?".
11ant schrieb:

Auf "bauen jetzt" habe ich zum Schlagwort "Altersbauen" in zwei Beiträgen ausgeführt, welchen Senf ich dazu habe. Die eine und erst recht potentiell zweite Einliegerwohnung sind hier aus meiner Sicht Knieschüsse für den Hausentwurf im Rahmen der Möglichkeiten.
Gibt es das Grundstück und die in der Zukunft ausgezogenen Kinder überhaupt schon ?
nils123 schrieb:

Ansonsten kann ich mal unsere Grundrissskizze einstellen. Der Zustand ist leider nur für die Vermietung, wie man es aber abwandeln könnte, dass eigene Nutzung und Vermietung in der Zukunft fast Hand in Hand gehen ist uns bisher nicht gewiss.
Das ist leider sogar sehr gewiß, daß ein Universallebensphasenhaus weder Fisch noch Fleisch wäre. Daß man das OG zuerst entwerfen sollte, ist ja schon´mal ein guter Ansatz ;-)
KarstenausNRW schrieb:

P.S. Man zeichnet übrigens auch immer Wände ein. Das sind keine Striche, sondern breite Steine. Dann erledigen sich oftmals viele Grundrisse...
Jein, ich zeichne auch ersteinmal Striche: Wände bekommen erst einmal eine Lage, und erst danach ein Material und eine Dimension. Damit sich die Grundrisse nicht erledigen, muß man die Wandstärken mitrechnen - pauschal Einszwanzig in Breite und Tiefe des Hauses sind ein praxisgerechter Wert.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
ypg15.11.23 18:43
KarstenausNRW schrieb:

Man zeichnet übrigens auch immer Wände ein.
Solang man sich noch im Skizzenmodus befindet, reichen Kritzeleien.
11ant schrieb:

Gibt es das Grundstück und die in der Zukunft ausgezogenen Kinder überhaupt schon ?
Und ja, genau das habe ich auch gedacht:
noch nicht verheiratet, kein Kind oder Kegel, einfach mal gedanklichen Nestbau auf dem Papier betreiben, träumen, wie man zusammen Ziele verfolgen kann - das ist alles ganz legitim.

Irgendwann kommt aber der Ernst des Lebens: Grundstückssuche, Finanzierung… da kann man froh sein, dass man überhaupt ein kleines Haus für den Eigenbedarf bezahlt bekommt. Vor der vollständigen Tilgung nach 30 Jahren sind die meisten schon getrennt oder bei zu viel oder zu wenig Kindern nach Plan schon längst in etwas anderes gezogen.
Wenn man es finanziell gut trifft und auch ein Grundstück bekommt, wo keine Auflagen einen limitieren, dann gilt natürlich, eine warme Nestatmosphäre mit einem Treppenhaus zu vereinen. Meist sagt man spätestens hier: ich plane nur für mich und gehe keine Kompromisse ein.
Wenn man als Investor denkt oder meint, es ist klug, viel Wohneinheiten zu schaffen, dann bitte Wohnraum mit Lebensqualität, für alle Beteiligten. Funktionelle Planung hinsichtlich gemeinsamer Bad- und Wasserleitungen, Brandschutz, Abstellräume, etc. Nicht zu guter letzt auch bedenken, dass fremde Leute über einen wohnen, den gleichen Eingang und Auffahrt nutzen inkl. Lärmbelästigung und Pkws auf dem eigenen Grundstück, denen man etwas bieten muss als den direkten Blick auf die eigene Terrasse. Denn ansonsten wechseln sich die Fremden zu schnell ab und verwohnen das eigene Haus.
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