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ᐅ Elektroplanung zukunftssicher planen


Erstellt am: 02.11.21 12:37

Araknis04.01.22 08:13
OWLer schrieb:

Elektriker nötigen, die CAT-Kabel in Keystones mit ausreichend Restkabel an geigneter freier Stelle (!) zu verpacken und dann selbst mit 19" Rack Hand anlegen und hübsch machen.
So und nicht anders. Elektriker sind in den seltensten Fällen der richtige Ansprechpartner für's aktive Netzwerk. Und drauf bestehen, dass dir der Elektriker nach der Leitungsinstallation auch alles ordentlich durchmisst, d.h. mindestens verifiziert und nicht nur die Belegung durchklingelt.
MBPassion04.01.22 08:14
majuhenema schrieb:

wie teuer ist eine Doppeldose im Vergleich zur Einzeldose. Und wenn das wie bei euch unwesentlich mehr ist, nehmen wir die Doppeldosen.

Nimm am besten gleich die Doppeldosen, wo möglich. Der Mehrpreis ist im Kontext des gesamten Hausbaus vernachlässigbar und so bietet es auch ein Maß an Ausfallsicherheit, falls ein Kabel doch mal beschädigt sein sollte. Ich persönlich würde nur schauen, dass es am Ende nicht mehr als 24 Verlegekabel sind, da die 19"-Patchpanels entweder 24 Ports oder dann gleich 48 Ports aufnehmen.
majuhenema schrieb:

Beim TV tue ich mir total schwer. Die Zwischenwand wird Sichtbeton und soll entsprechend clean aussehen. Der Fernseher kommt an die Wand. Ich halte es daher für sinnvoll hinter den TV Strom, Sat und Netzwerk zu planen und darunter auf Lowboardhöhe nochmal Strom und Netzwerk.
Wie seht ihr das?

Wie das mit dem Sichtbeton ist, kann ich nicht sagen. Ich habe bei uns vom Elektriker gleich mal einen Kabelschacht in die Wand legen lassen, der dann vom Maler ordentlich verputzt wurde. Hier kann man es erkennen:


Unfertiger Wohnraum: weiße Wände, blaue Fußleisten, ohne Möbel, Eimer Farbe, lose Kabel von Decke.


Unten (auf Lowboard-Höhe) befinden sich dann einige Steckdosen, die Sat-Anschlüsse und eine LAN-Doppeldose. Alternativ könnte man sich das auch auf Höhe des TVs setzen lassen, aber die Kabel haben ja alle eine gewisse Länge und lassen sich dann nicht mehr so leicht hinter dem Fernseher quetschen.

Nachträglich gibt es auch die Möglichkeit, eine dekorative Holzwand auf die eigentliche Wand zu setzen, hinter der dann die Kabel verlaufen können.
Mycraft04.01.22 10:22
majuhenema schrieb:

Der Fernseher kommt an die Wand. Ich halte es daher für sinnvoll hinter den TV Strom, Sat und Netzwerk zu planen und darunter auf Lowboardhöhe nochmal Strom und Netzwerk.
Wie seht ihr das?
Ja in der Nähe des Fernsehers 4 Anschlüsse planen. Man hat nie genug auch wenn Geräte kabellos ins Netz kommen, dann sind doch 2-3 an der Stelle mit Kabel und schon ist wieder alles voll. Dort wo an der Wand der Fernseher hinkommt einfach ein HT-Rohr/Installationsrohr einputzen bzw. im Betonwerk schon einlegen lassen.
Ausreichend im Durchmesser damit alle Medien und Strom durchgezogen werden können. ggf auch an HDMI-Kabel denken und natürlich auch Lautsprecher.
majuhenema schrieb:

Zu den beiden Netzwerkdosen außen: Ich hatte eine für die Markise (App-Steuerung?) und eine für den Outdoor Accesspoint vorgesehen?
Und ggf. auch überlegen ob man Kameras anbauen mag. Nicht unbedingt wegen Einbruchschutz(aber auch). Diese sind mit POE meistens besser angebunden als alles andere.
majuhenema schrieb:

Einen anderen TV Platz wird es im Hauswirtschaftsraum geben.
Ist nicht verkehrt.


Schaut ordentlich aus 🙂 ich habe auf dem Telefon erst gerätselt was denn das für ein Raum ist. Am Laptop war es dann klar dass die Sache unter der Betontreppe stattfindet 🙂
majuhenema04.01.22 11:01
OWLer schrieb:

Deshalb: Elektriker nötigen, die CAT-Kabel in Keystones mit ausreichend Restkabel an geigneter freier Stelle (!) zu verpacken und dann selbst mit 19" Rack Hand anlegen und hübsch machen.

Ab diesem Schritt geht es im Prinzip "nur noch" darum die Kabel in den Netzwerkschrank zu legen, vom Patchpanel über den Switch zu verbinden und das Netzwerk mit der Fritzbox und den Accesspoint einzurichten und alles vernünftig zu bechriften, oder?
MBPassion schrieb:

Nimm am besten gleich die Doppeldosen, wo möglich. Der Mehrpreis ist im Kontext des gesamten Hausbaus vernachlässigbar und so bietet es auch ein Maß an Ausfallsicherheit, falls ein Kabel doch mal beschädigt sein sollte.

Doppeldose bedeutet für den Elektriker in der Praxis einfach nur ein Duplexkabel zu verwenden und pro Seite 1x mehr zu belegen, oder?
MBPassion schrieb:

Ich habe bei uns vom Elektriker gleich mal einen Kabelschacht in die Wand legen lassen, der dann vom Maler ordentlich verputzt wurde. Hier kann man es erkennen:

Das ist sehr schlau! Wie groß ist denn die Öffnung des Leerrohres und reicht dir diese? Ich muss ja irgendeine Vorgabe machen..
Mycraft schrieb:

Ja in der Nähe des Fernsehers 4 Anschlüsse planen. Man hat nie genug auch wenn Geräte kabellos ins Netz kommen, dann sind doch 2-3 an der Stelle mit Kabel und schon ist wieder alles voll. Dort wo an der Wand der Fernseher hinkommt einfach ein HT-Rohr/Installationsrohr einputzen bzw. im Betonwerk schon einlegen lassen.
Ausreichend im Durchmesser damit alle Medien und Strom durchgezogen werden können. ggf auch an HDMI-Kabel denken und natürlich auch Lautsprecher.

Mit dem TV hast du recht. Mit TV und Alexa wären schon jetzt zwei Anschlüsse belegt und kein Platz mehr für weitere Geräte. Sound oder ähnliches haben wir aktuell gar nicht.

Einen überarbeiteten Plan hänge ich in einem weiteren Post an. Spoiler: 24 Ports reichen nicht.
majuhenema04.01.22 11:39
Hier nun die überarbeiteten Pläne unter Berücksichtigung eurer Vorschläge und kurzer Erklärung.

Untergeschoss: 6 Anschlüsse
Büro mit Doppeldose belegt und Platz für Accesspoint an der Decke
Eingang für Türaußenstation (Kamera)
Garage Doppeldose für Wallbox
Technikraum halten wir Rücksprache


Grundriss eines Hauses mit Technik, Büro, Flur, Garderobe/Abstell, Doppelgarage, Terrasse.


Erdgeschoss: 11 Anschlüsse
2x Doppeldose am TV
2x Accesspoint (Übergang Wohnen/Essen)
Doppeldose in Hauswirtschaftsraum
2x außen für Markise/Beschattung und Accesspoint außen
1x für Türinnenstation


Grundriss eines Hauses: Flur, WC, HWR, Speis, Wohnen/Essen/Kochen und Terrasse mit WLAN-Symbolen.


Obergeschoss: 8 Anschlüsse
Jeweils eine Doppeldose in den Kinderzimmern und Schlafzimmer
1x für Türinnenstation
1x für Accesspoint im Flur


Grundriss des Obergeschosses: Flur, Bad, Ankleide, Ki-Bad, Du., zwei Kinderzimmer, Schlafzimmer.


In der Summe ergeben das 25 Anschlüsse und ich frage mich:
1. Sollten wir doch den Accesspoint außen weglassen und den Accesspoint im Allraum Richtung Wohnzimmer verschieben?
2. Sollten wir von 4 auf 2 Anschlüsse am TV runtergehen?
3. Elternschlafzimmer nur mit einem Anschluss ausstatten, weil wir kaum TV schauen/streamen. Allerdings fehlt in der Berechnung auch noch der eventuelle Netzwerkanschluss der Heizung oder anderen Geräten im Technikraum. Was ist denn bei euch im Technikraum im Netz?
4. Größeres Patchpanel wählen und falls ja, hat das andere Nachteile und was kostet es ca. mehr?
Mycraft04.01.22 12:07
majuhenema schrieb:

Das ist sehr schlau!
Das ist das übliche Vorgehen. Aber ja noch nicht bei allen Elektrikern angekommen.

1. Nein, weder noch
2. Nein, auch hier bei vier bleiben
3. Ja, im Schlafzimmer würde wahrscheinlich einer ausreichend sein.
4. 24 wird bei deinem Plan ausreichend sein.

Im Technikraum setzt du einfach gar keine Dosen. hier kann man immer direkt patchen da in den meisten Tehcnikräumen die mir untergekommen sind die Verkabelung soweiso Aufputz erfolgt und man jederzeit genügend Anschlüsse hat.

Bei mir z.B. haben ich am Netz im HAR:

1. Heizung
2. Hauselektrik
3. Homeserver
4. NAS
5. NVR
6. Raspbi
7. Kameras
8. Router

Bei manchen Hausbesitzern ist auch noch die Lüftung und Photovoltaik und sowas dran. Dafür jetzt Dosen extra zu setzen halte ich für überflüssig. Man kann auch alles direkt an den Switch anschließen(wenn er denn auch im HAR Platz findet).
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