ᐅ Feuchtigkeit im Dachboden: Kondensation vermeiden bei Dämmung & Ausbau
Erstellt am: 27.12.25 17:35
worf198527.12.25 18:37
Vielen Lieben Dank,
nun habe ich mir das nochmal genau angeschaut und folgendes festgestellt. Auf der einen Seite habe ich auf anraten mehrerer "Experten" die alte Unterspannbahn drin gelassen. Ich habe jetzt mal hinter die Zwischensparrendämmung gefasst.
Auf der Seite mit der alten Unterspannbahn (welche mir eher wie eine Dampfbremse vorkommt) alles feucht.
Auf der Seite mit der richtigen neuen Unterspannbahn (alles trocken).
Das heisst für mich alles nochmal auf null und die alte Unterspannbahn gegen die neue "richtige" dampfdiffusionsoffene tauschen ??
Wenn man sich schon mal auf seine Experten verlässt, ich war von Anfang an der Meinung ich müsste die neue verbauen, aber alle haben gesagt die Arbeit kann ich mir sparen.
nun habe ich mir das nochmal genau angeschaut und folgendes festgestellt. Auf der einen Seite habe ich auf anraten mehrerer "Experten" die alte Unterspannbahn drin gelassen. Ich habe jetzt mal hinter die Zwischensparrendämmung gefasst.
Auf der Seite mit der alten Unterspannbahn (welche mir eher wie eine Dampfbremse vorkommt) alles feucht.
Auf der Seite mit der richtigen neuen Unterspannbahn (alles trocken).
Das heisst für mich alles nochmal auf null und die alte Unterspannbahn gegen die neue "richtige" dampfdiffusionsoffene tauschen ??
Wenn man sich schon mal auf seine Experten verlässt, ich war von Anfang an der Meinung ich müsste die neue verbauen, aber alle haben gesagt die Arbeit kann ich mir sparen.
Nauer27.12.25 20:10
Die alte Bahn hat sich also genau wie befürchtet als Feuchtefalle erwiesen. Wenn du den Spitzboden kalt lässt, brauchst du definitiv eine diffusionsoffene, neue Unterspannbahn, sonst staut sich die Feuchtigkeit weiter und die Dämmung wird dauerhaft nass. Verklebungen, Firstanschluss, Traufe – alles muss dann sauber gemacht werden, sonst lüftet der Spitzboden zwar theoretisch, praktisch aber nicht. Halbherzig alte drinlassen war ein klassischer Denkfehler, da hättest du dir die Tropfen direkt an der Unterspannbahn sparen können. Die Frage ist jetzt eher, willst du komplett neu aufbauen oder nur partiell austauschen, denn jede Ecke, wo alte Bahn verbleibt, ist potenzielles Kondensrisiko.
worf198527.12.25 20:22
Also ich werde komplett neu Aufbauen. Alles andere ist kalter Kaffee. Die eine Seite des Daches habe ich ja mit der neuen Unterspannbahn gemacht, das heisst OSB an der einen Seite und er Decke wieder runter. Dampfsperre ab. Untersparrendämmung und Zwischensparrendämmung raus. Dann die alte Folie ab und neue diffusionsoffne rein und dann wieder aufbauen. Dann kann die Feuchtigkeit nach außen diffundieren und Ruhe ist.
Auf der einen Seite ärgerlich, aber auf der anderen Seite lieber jetzt feststellen als nach Jahren.
Eine Dachdeckerfirma hat uns die Kehlbalken im Dachgeschoss höher gesetzt und uns genau dazu geraten wie wir es gemacht haben. Auch dazu die alte Folie drin zu lassen. Manchmal frage ich mich.
Morgen ist also der Plan des Rückbaues, ich werde auf jeden Fall weiter berichten.
Auf der einen Seite ärgerlich, aber auf der anderen Seite lieber jetzt feststellen als nach Jahren.
Eine Dachdeckerfirma hat uns die Kehlbalken im Dachgeschoss höher gesetzt und uns genau dazu geraten wie wir es gemacht haben. Auch dazu die alte Folie drin zu lassen. Manchmal frage ich mich.
Morgen ist also der Plan des Rückbaues, ich werde auf jeden Fall weiter berichten.
Nauer27.12.25 20:32
Ja, dann drück ich dir die Daumen...
worf198531.12.25 01:50
So also wir haben jetzt die alte Folie gegen neue Diffussionsoffene getauscht. Dämmung trocken wieder eingesetzt.
Eins gilt vorerst noch zu beantworten 😉
Die Unterspannbahn muss am First wirklich ca 5 cm offen sein? Reicht hier auch eine nicht verklebte Überlappung am First aus? Muss dies bei jedem Zwischensparren offen sein?
Liebe Grüße
worf198531.12.25 02:08
Ähnliche Themen