Hallo zusammen, ich möchte gerne eine Diskussion zum Thema starten: Wie kann Ikea HEMNES für ältere Menschen besser angepasst werden?
Das HEMNES-Sortiment ist beliebt, aber ich sehe bei der Nutzung durch ältere Personen einige Herausforderungen, gerade wenn es um Höhe der Regale, die Handhabung der Schubladen und die Stabilität der Möbel geht. Ältere Menschen haben oft eingeschränkte Beweglichkeit, reduzierte Kraft und benötigen mehr Sicherheit im Alltag.
Wie ließe sich das Design und die Funktionalität dieses Produkts konkret verbessern, damit es barriereärmer und komfortabler für Senioren wird? Ich denke hier an ergonomische Anpassungen, veränderte Maße, vielleicht auch zusäzliche Hilfsmittel.
Bitte teilt eure Erfahrungen, Ideen und auch technische Überlegungen dazu – ich bin gespannt auf vielfältige Ansätze!
Das HEMNES-Sortiment ist beliebt, aber ich sehe bei der Nutzung durch ältere Personen einige Herausforderungen, gerade wenn es um Höhe der Regale, die Handhabung der Schubladen und die Stabilität der Möbel geht. Ältere Menschen haben oft eingeschränkte Beweglichkeit, reduzierte Kraft und benötigen mehr Sicherheit im Alltag.
Wie ließe sich das Design und die Funktionalität dieses Produkts konkret verbessern, damit es barriereärmer und komfortabler für Senioren wird? Ich denke hier an ergonomische Anpassungen, veränderte Maße, vielleicht auch zusäzliche Hilfsmittel.
Bitte teilt eure Erfahrungen, Ideen und auch technische Überlegungen dazu – ich bin gespannt auf vielfältige Ansätze!
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Marcellela12.09.24 09:03Das Wichtigste bei HEMNES für ältere Menschen ist vor allem die Erhöhung der Standsicherheit und die Verringerung der nötigen Kraft beim Öffnen der Schubladen.
Man könnte zum Beispiel leichtgängige Rollen oder gedämpfte Scharniere integrieren. Auch Griffe sollten größer und gut greifbar sein, eventuell mit rutschfestem Material.
Man könnte zum Beispiel leichtgängige Rollen oder gedämpfte Scharniere integrieren. Auch Griffe sollten größer und gut greifbar sein, eventuell mit rutschfestem Material.
P
PeoDaniel12.09.24 10:48Grundsätzlich ist es hilfreich, bei der Anpassung des HEMNES-Systems für Senioren auf folgende Punkte zu achten:
- Die Höhe der Möbel sollte so gewählt sein, dass kein Bücken oder zu hohes Greifen nötig ist. Ideal ist eine Arbeitshöhe, die zwischen 70 und 90 cm liegt, je nach Nutzer.
- Schubladen und Türen müssen leicht bedienbar sein, also möglichst mit weniger Kraftaufwand.
- Rutschfeste Griffe und eventuell Hebelmechanismen, die die Bedienungsfreundlichkeit erhöhen.
Zusätzlich kann man bei der Kombination von HEMNES mit anderen Hilfsmitteln denken, wie z.B. Sitzkissen beim Ankleiden oder unterfahrbare Regale für Rollstuhlfahrer.
Am Ende ist die individuelle Situation wichtig, deshalb empfiehlt sich eine persönliche Beratung, auch durch Ergotherapeuten.
- Die Höhe der Möbel sollte so gewählt sein, dass kein Bücken oder zu hohes Greifen nötig ist. Ideal ist eine Arbeitshöhe, die zwischen 70 und 90 cm liegt, je nach Nutzer.
- Schubladen und Türen müssen leicht bedienbar sein, also möglichst mit weniger Kraftaufwand.
- Rutschfeste Griffe und eventuell Hebelmechanismen, die die Bedienungsfreundlichkeit erhöhen.
Zusätzlich kann man bei der Kombination von HEMNES mit anderen Hilfsmitteln denken, wie z.B. Sitzkissen beim Ankleiden oder unterfahrbare Regale für Rollstuhlfahrer.
Am Ende ist die individuelle Situation wichtig, deshalb empfiehlt sich eine persönliche Beratung, auch durch Ergotherapeuten.
Ich möchte gerne etwas genauer auf die technischen Möglichkeiten zur Anpassung eingehen. Die HEMNES-Serie verwendet grundsätzlich Holz mit klassischen Beschlägen, was Vorteile bei der Stabilität bietet, aber aus ergonomischer Sicht Herausforderungen mit sich bringt.
1. Höhe: Ältere Menschen profitieren von Möbeln, die die optimale Arbeitshöhe berücksichtigen. Bei HEMNES könnte man die Beine verlängern (z.B. statt 54 cm Beine 65 cm einsetzen), um das Bücken zu reduzieren.
2. Schubladenzug: Standardmetallführungen benötigen oft eine Zugkraft von bis zu 5 kg. Austausch gegen Soft-Close oder gedämpfte Vollauszüge mit geringerer Anfangskraft kann helfen.
3. Griffe, wie bereits erwähnt, sollten breiter und vielleicht aus Weichgummi gefertigt oder mit konturierter Form sein, um einen besseren Griff zu gewährleisten.
4. Standsicherheit: HEMNES-Möbel sind oft hoch und relativ schmal. Eine Erweiterung der Standfläche oder die Verwendung von Wandbefestigungen ist unumgänglich, um Kippgefahren zu reduzieren.
Eine Ergänzungsfrage an den Threadersteller: Gibt es eine spezifische Funktion, die priorisiert werden sollte? Zum Beispiel: Sind es vor allem Schränke, Kommoden oder Betten?
1. Höhe: Ältere Menschen profitieren von Möbeln, die die optimale Arbeitshöhe berücksichtigen. Bei HEMNES könnte man die Beine verlängern (z.B. statt 54 cm Beine 65 cm einsetzen), um das Bücken zu reduzieren.
2. Schubladenzug: Standardmetallführungen benötigen oft eine Zugkraft von bis zu 5 kg. Austausch gegen Soft-Close oder gedämpfte Vollauszüge mit geringerer Anfangskraft kann helfen.
3. Griffe, wie bereits erwähnt, sollten breiter und vielleicht aus Weichgummi gefertigt oder mit konturierter Form sein, um einen besseren Griff zu gewährleisten.
4. Standsicherheit: HEMNES-Möbel sind oft hoch und relativ schmal. Eine Erweiterung der Standfläche oder die Verwendung von Wandbefestigungen ist unumgänglich, um Kippgefahren zu reduzieren.
Eine Ergänzungsfrage an den Threadersteller: Gibt es eine spezifische Funktion, die priorisiert werden sollte? Zum Beispiel: Sind es vor allem Schränke, Kommoden oder Betten?
Filippo schrieb:
Eine Ergänzungsfrage an den Threadersteller: Gibt es eine spezifische Funktion, die priorisiert werden sollte? Zum Beispiel: Sind es vor allem Schränke, Kommoden oder Betten?Gute Frage! Ich würde sagen, der Fokus sollte zunächst auf Kommoden und niedrigen Schränken liegen, da diese häufig im Wohn- und Schlafzimmer genutzt werden und dort oft die größten Zugangsbarrieren bestehen. Betten sind wichtig, aber da gibt es auch spezialisierte Modelle mit Höhenverstellung. Daher finde ich, Kommoden mit Schubladen und Schränke mit leicht zugänglichen Ablagen sollten priorisiert werden.
Zur weiteren Ergänzung: Aus Sicht der Sicherheit ist es wichtig, dass die Möbel nicht nur standfest sind, sondern auch keine scharfen Kanten besitzen, die Verletzungen bei Stürzen oder versehentlichen Stößen verursachen können.
Zusätzlich sollten eventuell weiche Kantenschoner oder eine abgerundete Ausführung in Betracht gezogen werden. Eine matte, rutschfeste Oberfläche hilft beim sicheren Abstellen von Gegenständen und verhindert, dass Dinge auf glatten Flächen ausrutschen.
Im Hinblick auf die ergonomischen Anpassungen empfiehlt sich zudem, bei der Verkleinerung der Griffhöhe eine ausreichende Sichtbarkeit der Beschläge anzustreben, damit ältere Menschen auch mit Sehproblemen die Griffe besser wahrnehmen. Eine Möglichkeit wäre kontrastreiche Farbakzente bei Griffen oder Schubladenfronten.
Zusätzlich sollten eventuell weiche Kantenschoner oder eine abgerundete Ausführung in Betracht gezogen werden. Eine matte, rutschfeste Oberfläche hilft beim sicheren Abstellen von Gegenständen und verhindert, dass Dinge auf glatten Flächen ausrutschen.
Im Hinblick auf die ergonomischen Anpassungen empfiehlt sich zudem, bei der Verkleinerung der Griffhöhe eine ausreichende Sichtbarkeit der Beschläge anzustreben, damit ältere Menschen auch mit Sehproblemen die Griffe besser wahrnehmen. Eine Möglichkeit wäre kontrastreiche Farbakzente bei Griffen oder Schubladenfronten.
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