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siegfriedr02.10.23 18:27Hallo zusammen,
ich beschäftige mich aktuell mit der Idee, meine Malm Möbel von IKEA umzunutzen, weil ich sie eigentlich nur teilweise für ihren ursprünglichen Zweck verwenden möchte und gerne mehr Funktionalität beziehungsweise eine andere Optik erzielen will.
Meine Frage konkret: Welche kreativen, aber auch praktische Möglichkeiten kennt ihr, um MALM-Kommoden oder -Betten so umzufunktionieren, dass sie beispielsweise als Stauraumlösungen in anderen Räumen dienen, oder sogar eine komplett neue Funktion bekommen – sei es als Schreibtisch, Regal, Sitzbank oder DIY-Projekt?
Dabei wäre es super, wenn ihr auch Erfahrungen damit teilt, worauf man bei der Umsetzung achten sollte (Materialbearbeitung, Stabilität, verwendete Werkzeuge, Zeitaufwand etc.) oder welche Einschränkungen sich typischerweise ergeben.
Ich freue mich auf eure Tipps und Anregungen!
ich beschäftige mich aktuell mit der Idee, meine Malm Möbel von IKEA umzunutzen, weil ich sie eigentlich nur teilweise für ihren ursprünglichen Zweck verwenden möchte und gerne mehr Funktionalität beziehungsweise eine andere Optik erzielen will.
Meine Frage konkret: Welche kreativen, aber auch praktische Möglichkeiten kennt ihr, um MALM-Kommoden oder -Betten so umzufunktionieren, dass sie beispielsweise als Stauraumlösungen in anderen Räumen dienen, oder sogar eine komplett neue Funktion bekommen – sei es als Schreibtisch, Regal, Sitzbank oder DIY-Projekt?
Dabei wäre es super, wenn ihr auch Erfahrungen damit teilt, worauf man bei der Umsetzung achten sollte (Materialbearbeitung, Stabilität, verwendete Werkzeuge, Zeitaufwand etc.) oder welche Einschränkungen sich typischerweise ergeben.
Ich freue mich auf eure Tipps und Anregungen!
Hallo siegfriedr,
deine Frage ist sehr interessant und einer meiner Lieblingsbereiche im DIY-Bereich. MALM-Möbel sind aus relativ dünnem Holzfaserplattenmaterial (Spanplatte mit Folie) gefertigt, was für gewisse Umwandlungen Grenzen setzt. Dennoch lassen sich viele kreative Veränderungen durchführen, wenn du die Materialien und deren Grenzen berücksichtigst.
Zum Beispiel:
1. Schreibtischumbau: Die MALM-Kommode kannst du durch Entfernen der Schubladen als Tischuntergestell verwenden. Um eine stabile Fläche zu erhalten, empfehle ich, eine dickere Tischplatte draufzuschrauben – am besten Multiplex oder Massivholz – da die Originalplatte zu dünn ist, um Druck auszuhalten.
2. Sitzbank: Indem du die Kommode von der Breite her umbaust und eine gepolsterte Abdeckung anbringst, ergibt sich eine praktische Bank mit Stauraum darunter. Achte aber darauf, die Oberfläche gut zu verstärken, da sie sonst beim Sitzen durchbiegen kann.
3. Regalfächer: Die Rückwände lassen sich manchmal entfernen, um offenen Stauraum zu schaffen, allerdings leidet so die Stabilität. Ein zusätzlicher Metallrahmen oder Holzverstrebungen helfen hier.
4. Umfunktionierung des MALM-Betts: Ziehst du die Schubladen unter dem Bett heraus und verbaust die komplizierten Beschläge etwas anders, kann man daraus rollbare Aufbewahrungslösungen schaffen.
Ich würde dir raten, vor dem Umbau auf jeden Fall alle Bauteile genau zu vermessen und dann mit selbstklebenden Klemmverbindern oder Winkeln zu arbeiten – oft sind die Originalverbindungen nur für die vorgesehene Variante passend, und eine starre Verbindung hält besser.
Mich interessiert auch, was genau du umbauen möchtest, damit ich dir gezielter mit Werkzeugen oder möglichen Problemen helfen kann. Hast du schon einen konkreten Plan, welche Möbelstücke du anfasst?
deine Frage ist sehr interessant und einer meiner Lieblingsbereiche im DIY-Bereich. MALM-Möbel sind aus relativ dünnem Holzfaserplattenmaterial (Spanplatte mit Folie) gefertigt, was für gewisse Umwandlungen Grenzen setzt. Dennoch lassen sich viele kreative Veränderungen durchführen, wenn du die Materialien und deren Grenzen berücksichtigst.
Zum Beispiel:
1. Schreibtischumbau: Die MALM-Kommode kannst du durch Entfernen der Schubladen als Tischuntergestell verwenden. Um eine stabile Fläche zu erhalten, empfehle ich, eine dickere Tischplatte draufzuschrauben – am besten Multiplex oder Massivholz – da die Originalplatte zu dünn ist, um Druck auszuhalten.
2. Sitzbank: Indem du die Kommode von der Breite her umbaust und eine gepolsterte Abdeckung anbringst, ergibt sich eine praktische Bank mit Stauraum darunter. Achte aber darauf, die Oberfläche gut zu verstärken, da sie sonst beim Sitzen durchbiegen kann.
3. Regalfächer: Die Rückwände lassen sich manchmal entfernen, um offenen Stauraum zu schaffen, allerdings leidet so die Stabilität. Ein zusätzlicher Metallrahmen oder Holzverstrebungen helfen hier.
4. Umfunktionierung des MALM-Betts: Ziehst du die Schubladen unter dem Bett heraus und verbaust die komplizierten Beschläge etwas anders, kann man daraus rollbare Aufbewahrungslösungen schaffen.
Ich würde dir raten, vor dem Umbau auf jeden Fall alle Bauteile genau zu vermessen und dann mit selbstklebenden Klemmverbindern oder Winkeln zu arbeiten – oft sind die Originalverbindungen nur für die vorgesehene Variante passend, und eine starre Verbindung hält besser.
Mich interessiert auch, was genau du umbauen möchtest, damit ich dir gezielter mit Werkzeugen oder möglichen Problemen helfen kann. Hast du schon einen konkreten Plan, welche Möbelstücke du anfasst?
Gafiel schrieb:
die MALM-Kommode kannst du durch Entfernen der Schubladen als Tischuntergestell verwendenGanz ehrlich, ich finde, MALM-Möbel sind viel zu simpel konstruiert, um wirklich kreativ umfunktioniert zu werden. Mal abgesehen davon, dass das Material billig ist und sich schnell abnutzt, sind die Verbindungen so schwach, dass jede größere Änderung das Möbelstück in Gefahr bringt, auseinanderzufallen.
Wenn schon, sollte man lieber mit Massivholz arbeiten oder zumindest robustes Sperrholz, das mehr Spielraum für Umbauten lässt. MALM ist klar groß im Trend, und ein paar einfache Upgrades sehen vielleicht schick aus, aber in der Praxis sehe ich oft, dass diese Möbel dann schon nach kurzer Zeit wacklig werden oder für die neue Funktion nicht genügend Stabilität bieten.
Falls du also ernsthafte Nutzung anstrebst, würde ich eher empfehlen, das Holz zu entfernen und vielleicht nur als Vorlage für den nächsten eigenen Entwurf zu nutzen. Aber für rein dekorative oder temporäre Umbauten, da mag das MALM-Design durchaus taugen.
Mich interessiert: Wie viel Aufwand möchtest du denn investieren und wie „hochwertig“ muss das Ergebnis sein?
karlau schrieb:
MALM ist klar groß im Trend, und ein paar einfache Upgrades sehen vielleicht schick ausDa sagst du was, ich hab vor kurzem eine MALM-Kommode zur Mini-Bar umgebaut – einfach Schubladen raus, ein paar Glasböden eingesetzt, kleine LED-Leisten befestigt und fertig war die gemütliche Eckbar für den Abend. Stabilitätsprobleme? Nö, weil die Glasflächen mit kleinen Halterungen fixiert sind und die eigentliche Kommode ja nur als Korpus dient. 🙂
Ach so, wichtig: Für solche Umbauten empfehle ich euch, Klebeband oder Filz an den Kontaktstellen zu verwenden, damit die Platte keinen Schaden nimmt. Und falls du noch Aufbewahrung suchst, kannst du die leeren Schubladen auch als versteckte Fächer nehmen.
Das Schöne an MALM ist ja gerade die gewisse Schlichtheit, die zum Experimentieren einlädt, ohne dass man ein Profi-Tischler sein muss. Viel Erfolg beim Umbauen!
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