ᐅ Wie kann ich Ikea Pax bei Umzug platzsparend abbauen und transportieren?
Erstellt am: 18.09.23 08:32
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HenkbaHallo zusammen, ich stehe vor einem Umzug und möchte meinen Ikea Pax-Schrank möglichst platzsparend abbauen und transportieren. Der Schrank ist etwa 2,00 m hoch, 1,50 m breit und 0,60 m tief, besteht aus mehreren Elementen inklusive Türen und Einlegeböden. Meine Frage richtet sich vor allem darauf, wie ich den Schrank schrittweise zerlegen kann, um ihn möglichst kompakt und ohne Beschädigungen zu verstauen und wie ich empfindliche Teile (wie Türen, Rückwände) am besten schütze. Gibt es spezielle Tricks oder Werkzeuge, die beim Auseinandernehmen und Transport helfen? Ich will vermeiden, dass der Zusammenbau am neuen Ort zu kompliziert wird. Danke für eure Erfahrungen und Tipps!
Hallo Henkba, guten Morgen! Deine Frage ist sehr gut formuliert und deckt schon die wichtigsten Punkte ab. Generell empfehle ich beim Abbau des Pax, zuerst alle Einlegeböden und Innenausstattungen komplett zu entfernen. Dann kommen die Kleiderstangen und Schubladen dran. Die Türen solltest du erst einmal aushängen, um das Gewicht zu verringern. Beim eigentlichen Zerlegen der Korpusse heißt es, die Schrauben systematisch zu lösen, am besten mit einem Akkuschrauber mit passendem Bit, um unnötiges Ausfransen der Schrauben zu vermeiden. Für die Rückwände: die sind normalerweise nur mit Nägeln befestigt, diese kannst du vorsichtig mit einem Flachmeißel und Hammer lösen. Ich würde die Rückwände am Stück lassen, da sie oft die Stabilität beim Transport erhöhen. Wenn du die Rückwände abnimmst, musst du sehr vorsichtig sein, um sie nicht zu beschädigen. Für den Schutz der Türen und anderen empfindlichen Teile eignen sich Möbeldecken oder Luftpolsterfolie gut. Fixiere alles mit Spanngurten im Transporter. Wie lange hast du für den Umzug Zeit?
Danke schon mal für die schnelle Antwort, benon! Der Umzug findet an einem Wochenende in etwa zehn Tagen statt, also habe ich noch etwas Zeit, möchte aber am Umzugstag möglichst zügig fertig werden. Zu deiner Anmerkung mit der Rückwand: Ich hatte gelesen, manche lassen die Rückwände dran, um die Stabilität des Schrankkorpus zu erhalten, andere nehmen sie ab, um den Schrank platzsparender transportieren zu können. Ich habe das Problem, dass beim Transporter der Platz begrenzt ist, deswegen überlege ich, ob es sinnvoll ist, die Rückwand zu entfernen und die Korpuste einzeln zu transportieren, um sie flach hinlegen zu können. Wäre dir beim Transport tatsächlich ein stabiler Korpus lieber oder das flache Transportieren der Einzelplatten und das Zusammenbauen vor Ort?
Henkba schrieb:
Ich habe das Problem, dass beim Transporter der Platz begrenzt ist, deswegen überlege ich, ob es sinnvoll ist, die Rückwand zu entfernen und die Korpuste einzeln zu transportieren, um sie flach hinlegen zu können.Wenn der Platz im Transporter limitiert ist, würde ich die Rückwände entfernen. Achte nur darauf, die Rückwände gut zu sichern, denn sie sind meist dünner und brechen leichter. Die Korpusse kannst du so flach hinlegen und stapeln. Das schont auch Türen und andere Teile besser, als wenn alles als kompletter Korpus steht und nur wenig Stellfläche hat. Das Wiederzusammenbauen ist zwar ein wenig aufwendiger, aber mit der richtigen Kennzeichnung der Bohrlöcher und Schrauben geht das problemlos. Kennzeichne bei jedem Teil, wo es gehört, das erleichtert das Handling enorm.
Hi Henkba, ich finde auch, dass das Zerlegen beim Umzug richtig Spaß machen kann – naja, oder zumindest danach, wenn alles wieder aufgebaut ist 😅. Spaß beiseite: Mein Tipp ist, die Türen unbedingt mit Filzstreifen oder dickem Karton zu schützen, damit sie beim Stapeln im Transporter nicht aneinander reiben. Und ja, den Schrank komplett auseinandernehmen, damit bekommst du auch oft eine Ecke mehr zum Packen. Beim Werkzeug hilft ein Akkuschrauber mit Drecksbeutel fürs Schrauben sammeln – spart Zeit und Nerven! Wenn du nach dem Zerlegen noch genügend Platz im Transporter hast, vielleicht einfach die Rückwände flach und den Rest stapeln. 🤞 Viel Erfolg!
N
Nathanaelk18.09.23 12:48Hallo Henkba, ich möchte noch etwas technischer auf den Abbau eingehen, da du Wert auf platzsparenden Transport und Verletzungsvermeidung der Teile legst.
Schritt 1: Systematisches Entfernen aller Einlegeböden und Innenausstattungen.
Schritt 2: Aushängen der Türen. Bei Pax sind die Türbänder meist mit Schrauben befestigt, die vorsichtig gelöst werden müssen, ohne die Einstellschrauben zu verlieren.
Schritt 3: Demontage der Kleiderstangen und eventuell vorhandener Schubladen.
Schritt 4: Lösen der Verbindungsbeschläge (Minifix, Exzenter) sorgfältig mit einem passenden Bit oder Schraubendreher. Ein Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung verhindert Ausreißen von Schrauben oder Beschlägen.
Schritt 5: Vorsichtiges Abnehmen der Rückwände. Diese sind auf Nut und Feder oft genagelt oder getackert. Mit einem schmalen Spachtel lässt sich hier viel Schaden vermeiden.
Pro-Tipp: Direkt während des Abbaus jeden Schritt fotografieren oder notieren, wie die Teile zusammengehören. Das vereinfacht das erneute Montieren enorm.
Zur Transportoptimierung: Es empfiehlt sich, die einzelnen Platten (Seitenwände, Böden) flach zu stapeln, die Türen separat gepolstert zu lagern und die Rückwände – wenn möglich – auch flach zu transportieren. Ich würde lieber den Schrank komplett zerlegen, da die Stabilität beim Transport der einzelnen Teile nicht mehr vom Schrank abhängig ist.
Noch eine Frage: Wie viel Erfahrung hast du denn schon mit Möbelmontage bzw. Werkzeug?
Schritt 1: Systematisches Entfernen aller Einlegeböden und Innenausstattungen.
Schritt 2: Aushängen der Türen. Bei Pax sind die Türbänder meist mit Schrauben befestigt, die vorsichtig gelöst werden müssen, ohne die Einstellschrauben zu verlieren.
Schritt 3: Demontage der Kleiderstangen und eventuell vorhandener Schubladen.
Schritt 4: Lösen der Verbindungsbeschläge (Minifix, Exzenter) sorgfältig mit einem passenden Bit oder Schraubendreher. Ein Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung verhindert Ausreißen von Schrauben oder Beschlägen.
Schritt 5: Vorsichtiges Abnehmen der Rückwände. Diese sind auf Nut und Feder oft genagelt oder getackert. Mit einem schmalen Spachtel lässt sich hier viel Schaden vermeiden.
Pro-Tipp: Direkt während des Abbaus jeden Schritt fotografieren oder notieren, wie die Teile zusammengehören. Das vereinfacht das erneute Montieren enorm.
Zur Transportoptimierung: Es empfiehlt sich, die einzelnen Platten (Seitenwände, Böden) flach zu stapeln, die Türen separat gepolstert zu lagern und die Rückwände – wenn möglich – auch flach zu transportieren. Ich würde lieber den Schrank komplett zerlegen, da die Stabilität beim Transport der einzelnen Teile nicht mehr vom Schrank abhängig ist.
Noch eine Frage: Wie viel Erfahrung hast du denn schon mit Möbelmontage bzw. Werkzeug?
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