ᐅ Welches Heizsystem sotte man für einen Neubau wählen?
Erstellt am: 02.01.18 15:59
saar2and04.01.18 14:34
Baumfachmann schrieb:
Hab mein drittes haus gebaut und zahlen lügen nicht
Das wichtigste ist die Dämmung, ich habe bei meinem Passivhausstandard keine 400€ im Jahr an energiekosten und das bei einer saugünstigen Heizanlage in den Anschaffungskosten und ich muss nicht mit Jacke und Wollsocken einkaufen.
Ich hab halt einen guten Vergleich zu meinen anderen Häusern aber jedem das seine es gibt auch Leute die sind bereit für Ökostrom mehr zu bezahlen ist ja auch okay.Das schriebst du schon in Zahlreichen anderen Posts. Oh dein tolles Passivhaus nur 30 Euro Heizung im Monat. Bla bla...
Solangsam nervt es.
Garten204.01.18 15:28
Peter1989 schrieb:
Servus bin momentan am Haus planen kurz zu uns wir bauen in Niederbayern
wollen keinen Keller und insgesamt soll dass haus ca. 220qm Wohnfläche bekommen .
Ich bin nebentätig Landwirt .....
WEiß auch nicht recht momentan.... bin sehr dankbar für eure tipps.... mfgServus, mein Tipp, da du in Niederbayern bauen willst.
Bei euch in Niederbayern gibt's in Breitenberg eine solide Firma die Tiefenbohrungen macht.
Alex8504.01.18 15:30
Ich kanns auch nicht mehr lesen, daher
... hast du Dank Gasheizung gewiss kein Passivhaus erworben. Dieses kennzeichnet sich unter Anderem durch das Fehlen einer klassischen Heizungsanlage.
... hast du vermutlich nur reichlich Dämmung (die nicht umsonst war!) und Lüftungsanlage, daher wenig Wärmeverluste, ergo wenig Verbrauch. Das wiederum hat überhaupt keinen Zusammenhang zu Nachbars Wärmepumpe.
... befindet sich der Gaspreis eher auf einem Tief, der Strompreis auf einem absoluten Hoch. Dies verzerrt die Wahrnehmung.
Preise fossiler Brennstoffe unterliegen politischer Stabilität und internationaler Spekulation, Strom wird im Wesentlichen durch staatliche Abgaben bepreist, sodass dieser Preis steuerbar ist (falls gewollt). Aber die Glaskugel wird in 5, 10, 15 Jahren zeigen, was individuell wirtschaftlicher war.
Gerade gestern geisterte wieder der politische Wille durch die Medien, fossile Energieträger abzutadeln und den Strompreis wieder zu senken. Naja, abwarten.
... hast du Dank Gasheizung gewiss kein Passivhaus erworben. Dieses kennzeichnet sich unter Anderem durch das Fehlen einer klassischen Heizungsanlage.
... hast du vermutlich nur reichlich Dämmung (die nicht umsonst war!) und Lüftungsanlage, daher wenig Wärmeverluste, ergo wenig Verbrauch. Das wiederum hat überhaupt keinen Zusammenhang zu Nachbars Wärmepumpe.
... befindet sich der Gaspreis eher auf einem Tief, der Strompreis auf einem absoluten Hoch. Dies verzerrt die Wahrnehmung.
Preise fossiler Brennstoffe unterliegen politischer Stabilität und internationaler Spekulation, Strom wird im Wesentlichen durch staatliche Abgaben bepreist, sodass dieser Preis steuerbar ist (falls gewollt). Aber die Glaskugel wird in 5, 10, 15 Jahren zeigen, was individuell wirtschaftlicher war.
Gerade gestern geisterte wieder der politische Wille durch die Medien, fossile Energieträger abzutadeln und den Strompreis wieder zu senken. Naja, abwarten.
Bieber081504.01.18 16:57
Ergänzend haben Rentner i.d.R. einen geringeren Warmwasserbedarf als Familien mit (pubertierenden) Töchtern :P. --- Und Warmwasser darf man m.E. in den Kosten nicht außer acht lassen.
Joedreck04.01.18 17:08
Alex85 schrieb:
Ich kanns auch nicht mehr lesen, daher
... hast du Dank Gasheizung gewiss kein Passivhaus erworben. Dieses kennzeichnet sich unter Anderem durch das Fehlen einer klassischen Heizungsanlage.
... hast du vermutlich nur reichlich Dämmung (die nicht umsonst war!) und Lüftungsanlage, daher wenig Wärmeverluste, ergo wenig Verbrauch. Das wiederum hat überhaupt keinen Zusammenhang zu Nachbars Wärmepumpe.
... befindet sich der Gaspreis eher auf einem Tief, der Strompreis auf einem absoluten Hoch. Dies verzerrt die Wahrnehmung.
Preise fossiler Brennstoffe unterliegen politischer Stabilität und internationaler Spekulation, Strom wird im Wesentlichen durch staatliche Abgaben bepreist, sodass dieser Preis steuerbar ist (falls gewollt). Aber die Glaskugel wird in 5, 10, 15 Jahren zeigen, was individuell wirtschaftlicher war.
Gerade gestern geisterte wieder der politische Wille durch die Medien, fossile Energieträger abzutadeln und den Strompreis wieder zu senken. Naja, abwarten.Im allgemeinen gebe ich dir recht.Allerdings hat eine großzügige Dämmung den Vorteil, dass egal wie die Energiepreise stehen, wenig verbraucht wird.
Ich würde, sofern möglich, auch so kräftig wie möglich dämmen. Ein großer Teil sind hier sowieso Kosten wie z.b das Gerüst.
In Eigenleistung oder Einzelvergabe ist das alles auch recht günstig möglich.
Beim GU leider oft nicht.
Alex8504.01.18 17:35
Dem will ich auch nicht widersprechen.
Die Kosten für das Mehr an Dämmung fließt aber nicht ein, wenn man nur von monatlichen Verbrauchskosten und Investment in die Technik spricht. Stell die Heizung halt ab, dann hast du 0 Euro monatliche Verbrauchskosten - dies ist aber nun mal kein alleiniges Qualitätsmerkmal.
Die Dämmung gehört letztlich mit zum System und wenn man Kosten für Teilaspekte des Systems unterschlägt, ist die Darstellung selbiger schlicht falsch.
Die Kosten für das Mehr an Dämmung fließt aber nicht ein, wenn man nur von monatlichen Verbrauchskosten und Investment in die Technik spricht. Stell die Heizung halt ab, dann hast du 0 Euro monatliche Verbrauchskosten - dies ist aber nun mal kein alleiniges Qualitätsmerkmal.
Die Dämmung gehört letztlich mit zum System und wenn man Kosten für Teilaspekte des Systems unterschlägt, ist die Darstellung selbiger schlicht falsch.
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