ᐅ Welche oberflächlichen Anpassungen sind mit Ikea Hemnes möglich?
Erstellt am: 17.09.24 18:22
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fravolkerF
fravolker17.09.24 18:22Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema, welche oberflächlichen Anpassungen man an den Möbeln der Ikea Hemnes-Serie vornehmen kann. Mir geht es dabei weniger um den kompletten Umbau oder selbstgebaute Änderungen, sondern tatsächlich um Optionen, die primär die Oberfläche betreffen – sprich Lackierungen, Beizen, Tapezieren oder der Einsatz von Folien. Welche Möglichkeiten gibt es da aus eurer Erfahrung? Welche Methoden haben sich bewährt und was sollte man bei den Materialien und der Verarbeitung konkret beachten, damit die Oberfläche auch langfristig stabil und ansprechend bleibt? Zudem würde mich interessieren, wie gut die ursprünglichen Oberflächen der Hemnes-Modelle darauf eingehen, ob sie das Anbringen von anderen Materialien besonders begünstigen oder erschweren. Ich freue mich auf eure praxisnahen Tipps und eine möglichst detaillierte Einschätzung!
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema, welche oberflächlichen Anpassungen man an den Möbeln der Ikea Hemnes-Serie vornehmen kann. Mir geht es dabei weniger um den kompletten Umbau oder selbstgebaute Änderungen, sondern tatsächlich um Optionen, die primär die Oberfläche betreffen – sprich Lackierungen, Beizen, Tapezieren oder der Einsatz von Folien. Welche Möglichkeiten gibt es da aus eurer Erfahrung? Welche Methoden haben sich bewährt und was sollte man bei den Materialien und der Verarbeitung konkret beachten, damit die Oberfläche auch langfristig stabil und ansprechend bleibt? Zudem würde mich interessieren, wie gut die ursprünglichen Oberflächen der Hemnes-Modelle darauf eingehen, ob sie das Anbringen von anderen Materialien besonders begünstigen oder erschweren. Ich freue mich auf eure praxisnahen Tipps und eine möglichst detaillierte Einschätzung!
Hemnes ist hauptsächlich aus Kiefernholz gefertigt, was den Vorteil mit sich bringt, dass die Oberfläche vergleichsweise robust ist und sich gut schleifen lässt. Das erleichtert Lackierungen und Beizen. Folgende Optionen sind verbreitet:
- Schleifen und lackieren (Achtung bei zu starker Schleiferei, da Furnier dünn sein kann)
- Beizen, um die Holzmaserung zu betonen
- Anbringen von hochwertigen Selbstklebefolien, doch diese haften besser auf glatten, nicht porösen Oberflächen
- Lackieren mit Kreidefarbe, anschließend versiegeln für matten Look
Wichtig ist bei allen Methoden, die Oberfläche vor dem Bearbeiten gründlich zu entstauben und ggf. mit einem Haftgrund vorzubehandeln. Bei Lacken auf Wasserbasis erzielt man meist ein sehr natürliches und langlebiges Ergebnis.
- Schleifen und lackieren (Achtung bei zu starker Schleiferei, da Furnier dünn sein kann)
- Beizen, um die Holzmaserung zu betonen
- Anbringen von hochwertigen Selbstklebefolien, doch diese haften besser auf glatten, nicht porösen Oberflächen
- Lackieren mit Kreidefarbe, anschließend versiegeln für matten Look
Wichtig ist bei allen Methoden, die Oberfläche vor dem Bearbeiten gründlich zu entstauben und ggf. mit einem Haftgrund vorzubehandeln. Bei Lacken auf Wasserbasis erzielt man meist ein sehr natürliches und langlebiges Ergebnis.
Was mir an der Hemnes-Serie oft auffällt: Da wird immer von ‚Massivholz‘ gesprochen, aber man vergisst, dass es auch immer noch Lackierung oder Klarlack auf der Oberfläche gibt. Viele unterschätzen, wie stark diese Oberfläche den Look und die Verarbeitung beeinflusst.
Das sehe ich anders. Klar, Folie hält nicht ewig, aber gerade mit ein bisschen Aufwand, Vorbehandlung und Auswahl der Folie sind richtig gute Oberflächenveränderungen möglich. Selbst wenn es nur temporär ist, kann man so schnell den Style ändern ohne das Holz zu beschädigen.
Wer meint, nur Lack oder Beize sind die Optionen, täuscht sich meiner Meinung nach. Folien sind ja gerade in der Interior-Szene beliebt und werden kreativ benutzt – auch bei Hemnes.
Paunon schrieb:
Folien würde ich vermeiden, da sie nicht gut haften.
Das sehe ich anders. Klar, Folie hält nicht ewig, aber gerade mit ein bisschen Aufwand, Vorbehandlung und Auswahl der Folie sind richtig gute Oberflächenveränderungen möglich. Selbst wenn es nur temporär ist, kann man so schnell den Style ändern ohne das Holz zu beschädigen.
Wer meint, nur Lack oder Beize sind die Optionen, täuscht sich meiner Meinung nach. Folien sind ja gerade in der Interior-Szene beliebt und werden kreativ benutzt – auch bei Hemnes.
Ich finde es gut, dass hier schon einige Varianten genannt wurden. Um nochmal einen umfassenden Überblick zu geben: Hemnes ist wegen seiner eher traditionellen Kiefer und der Oberflächenbehandlung tatsächlich recht anpassungsfreundlich.
- Abschleifen und neu lackieren ist die klassische Methode, die vor allem bei Kratzern oder Farbwechseln zu empfehlen ist.
- Beizen gehört zu den Oberflächenveredelungen, die das Holz zeigen, aber auch färben, was je nach Wunsch sehr schön wirkt.
- Selbstklebefolien können mit entsprechender Vorbereitung problemlos aufgebracht werden, dabei ist die Oberfläche vorher mit Alkohol zu reinigen und leicht anzuschleifen.
- Kreidefarben bieten die Möglichkeit für einen matten, Vintage-Look, sollten aber anschließend mit Wachs oder Lack versiegelt werden.
Wichtig ist, dass man bei allen Methoden darauf achtet, die Oberfläche glatt zu machen und gut zu trocknen, damit sie den Belastungen standhält. Eine kleine Probe an einer nicht sichtbaren Stelle kann spätere Enttäuschungen verhindern.
- Abschleifen und neu lackieren ist die klassische Methode, die vor allem bei Kratzern oder Farbwechseln zu empfehlen ist.
- Beizen gehört zu den Oberflächenveredelungen, die das Holz zeigen, aber auch färben, was je nach Wunsch sehr schön wirkt.
- Selbstklebefolien können mit entsprechender Vorbereitung problemlos aufgebracht werden, dabei ist die Oberfläche vorher mit Alkohol zu reinigen und leicht anzuschleifen.
- Kreidefarben bieten die Möglichkeit für einen matten, Vintage-Look, sollten aber anschließend mit Wachs oder Lack versiegelt werden.
Wichtig ist, dass man bei allen Methoden darauf achtet, die Oberfläche glatt zu machen und gut zu trocknen, damit sie den Belastungen standhält. Eine kleine Probe an einer nicht sichtbaren Stelle kann spätere Enttäuschungen verhindern.
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