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ᐅ Was lässt einen Neubau teuer werden?


Erstellt am: 14.05.2014 19:57

BauProjekt14 15.05.2014 08:28
Dachte ich mir auch gerade ...

Wastl 15.05.2014 08:32
Neuland es müsste zu dem Bebauungsplan noch eine Satzung geben, in welcher Grenzbebauung geregelt wird. Am einfachsten mal beim Bauamt nachfragen, die können dir sehr schnell und konkret alles erzählen.

jx7 15.05.2014 08:46
Stimmt, das ist eher ein Negativbeispiel für günstiges Bauen.

Mir ginge es nur um die Dachform, die ich für relativ interessant und günstig halte. Der hohe Kniestock schafft Raum, auf teure Dachflächenfenster kann man verzichten, weil man auf der Traufseite in den Kniestock Fenster machen kan. Allerdings wird das DG dadurch zum Vollgeschoss, was nicht jeder Bebauungsplan erlaubt. Dürfte jedenfalls günstiger sein als andere Maßnahmen wie z.B. Gauben, die im DG Platz schaffen sollen.

Bauexperte 15.05.2014 08:54
Guten Morgen Anja,
Neuland schrieb:

Mein Mann und ich überlegen derzeit, ob wir einen Neubau in 2015 oder 2016 in Angriff nehmen sollen und ich lese fleißig hier mit um überhaupt ein Gefühl dafür zu entwickeln.
Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, weshalb noch warten? Den Zinsvorteil würde ich mir an eurer Stelle mitnehmen; er wird nicht ewig so niedrig bleiben.
Neuland schrieb:

Was mich eigentlich mehr interessiert, was genau sind die großen Kostenfaktoren bei einem Hausbau?
Die Dinge, welche Du nicht auf dem Schirm hast oder Dir "geschönt" verkauft werden. Bspw. die typischen Baunebenkosten in Höhe TEUR 35, plus Kosten Malerarbeiten & Bodenbeläge, plus Kosten Außenanlagen, plus Kosten Garage und plus Polster Rücklage.
Neuland schrieb:

Zaun und Sträucher, planten, Bäume, Hecke ebenfalls vorhanden, da altes Gartengrundstück. Einfahrt bereits gepflastert.
Da wird - nach Fertigstellung des Neubaus - nicht unbedingt das meiste von übrig bleiben
Neuland schrieb:

Nur was bauen wir darauf? Das ist hier die grosse Frage?
Grundsätzlich würde es uns gut gefallen, ebenerdig im Erdgeschoss zu Leben und die Kinder bekommen oben ein kleines Reich, quasi zwei Kinderzimmer, Heizungsraum, kleines Bad.
Dann hast Du doch bereits konkrete Vorstellungen.

Hierbei gilt es zu beachten, daß auch 2 Bäder den Preis erhöhen. Es sind nicht so sehr die kleinen Positionen, wie bspw. eine bodentiefe Dusche, welche den Preis am Ende nach oben treiben. Sondern die Summe der vielen Kleinigkeiten, ähnlich der Baunebenkosten.

Du solltest zunächst das Gespräch mit Deiner Bank, einem unabhängigen Finanzierungsmakler sowie einer Versicherung führen; Letztere haben zur Zeit gute Konditionen. Erst wenn Du sicher um Dein Budget weißt, kannst Du entscheiden, wie viel Geld Du wirklich unter welcher monatlicher Belastung für den Hausbau einsetzen willst.

Und - Preistreiber sind Unterschriften unter sog. Billigangeboten. Denn nach wie vor gilt: ganz schön billig ist am Ende ganz schön teuer

Grüße, Bauexperte

Doc.Schnaggls 15.05.2014 11:08
Hallo Anja,

an Eurer Stelle würde ich so vorgehen:

- Auflistung aller Wünsche an das neue Zuhause zu Papier bringen

- Vorhandene Daten zum Grundstück hinzufügen

- Diese Auflistung dann eine einige vorab von Euch ausgewählte Bauunternehmen und / oder
Architekten geben und um ein unverbindliches Angebot bitten.

Ihr werdet staunen, welche unterschiedlichen Ansätze Ihr zurückerhalten werdet.

Wie schon gepostet wurde sind es nicht nur große Extravaganzen wie ein Wintergarten, Erker, große Glasflächen, die einen Hauspreis nach oben treiben können.

Auch "unsichtbare" Dinge wie ein Keller in Ausführung "weiße oder schwarze Wanne", ein erforderlicher Bodenaustausch oder eine "besondere" Heizung (Erdwärme, Wärmepumpe...) verschlingt gerne ordentlich Geld.

Dann auch "Kleinkram" wie Fliesen (besondere Größen / Feinsteinzeug / Verlegeart), die schon genannte bodengleiche Fliesendusche mit Regenduschkopf, die Eckbadewanne und ganz besonders die Elektrik (Steuerungssysteme, extra Steckdosen, Einbauspots, Lautsprecherverkabelungen) können ganz schön heftig zu Buche schlagen.

Ihr habt eine spannende Zeit vor Euch - genießt es.

Ich teile im Übrigen auch die Meinung von Bauexperte - warum noch warten, wenn die Rahmenbedingungen stehen?

Grüße,

Dirk

Neuland 15.05.2014 13:43
. - Auflistung aller Wünsche an das neue Zuhause zu Papier bringen
- Vorhandene Daten zum Grundstück hinzufügen
- Diese Auflistung dann eine einige vorab von Euch ausgewählte Bauunternehmen und / oder
Architekten geben und um ein unverbindliches Angebot bitten.
Ihr werdet staunen, welche unterschiedlichen Ansätze Ihr zurückerhalten werdet.
Das werden wir so machen, Danke!
Wir haben ein befreundetes Pärchen, das vor 1,5 Jahren gebaut hat und nun baut deren Bauunternehmen in deren Baugebiet noch sechs Häuser die gerade fertig gestellt werden. Das verfolgen wir jetzt und werden dann dort mal ein unverbindliches Angebot erstellen lassen. (Und wahrscheinlich Tod umfallen )

Dieses Jahr passiert definitiv nichts mehr! Das alles muss ja in Ruhe reifen

Wir wollen definitiv:
Keinen Keller, keinen Wintergarten, keinen Erker.

Was mit aber wirklich noch fehlt, ist ein Gefühl für Grundrisse.
Die meisten kann ich mir optisch gar nicht vorstellen
Ich finde unseren derzeitigen im EG gar nicht schlecht, ihr werdet ihn grottig finden
Wenn es dann aber mal soweit ist, werde ich mutig ( ) den Grundriss hier einstellen

Lg
Anja
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