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pauPierce21.06.20 14:17Ernesto schrieb:
Materialverformungen: Holzwerkstoffe können bei Feuchtigkeitseinfluss oder Temperaturänderungen minimal quellen oder sich verziehen.Das sehe ich auch so, gerade wenn die BILLY-Möbel z.B. in Küchen oder Dachgeschossen stehen, können Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen unangenehme Effekte auslösen. Gerade bei Pressspanplatten sind solche Effekte zu beobachten, die die Führungen nachhaltig beeinflussen können.
Wie genau ist denn deine Aufstellungssituation, Royal4? Steht der Korpus auf einem Teppich, auf Fliesen oder Parkett? Wurde der Boden eventuell nicht begradigt vor dem Aufbau?
Tudogo schrieb:
Übrigens: Oft verbessert auch das Entfernen oder leichte Justieren der Anschlagpuffer an der Rückseite der Schublade das Schließverhalten.Das ist auch ein wertvoller Tipp – weil diese kleinen Puffer häufig mehr stören als helfen, wenn sie nicht perfekt sitzen.
pauPierce schrieb:
Wie genau ist denn deine Aufstellungssituation, Royal4? Steht der Korpus auf einem Teppich, auf Fliesen oder Parkett?Danke für die ausführlichen Antworten bisher. Mein BILLY steht auf einem Laminatboden, der relativ gerade ist. Es handelt sich um eine Kombination aus mehreren BILLY-Regalen, mit und ohne Schubladen, in einem Wohnzimmer mit normaler Temperatur und Luftfeuchtigkeit (keine Feuchtraumnutzung).
Das Möbelstück steht frei, also mit Abstand zu den Wänden, und ich habe mit der Wasserwaage überprüft - der Korpus steht im Wesentlichen gerade, wobei sich durch die Kombination aus Schränken und Verschraubungen vielleicht leichte Spannungen ergeben.
Ich habe auch überprüft, ob die Schubladenfronten exakt ausgerichtet sind, und es scheint alles in Ordnung, keine sichtbaren Verformungen.
Kann es dennoch sein, dass die Kunststoffführungen eine Serienminderung haben? Oder dass eine leichte Montageunrundheit ausreicht, um das Schließtverhalten zu stören?
Vielleicht auch, dass die Schubladen nicht exakt parallel zur Führung eingepasst wurden? Ich habe aber schon mehrfach probiert, die Schubladen komplett herauszunehmen und sanft wieder ‚einzuschieben‘, zudem die einzelnen Schienen kontrolliert.
Mein Fazit bisher ist, dass sowohl Materialtoleranzen als auch Montagepräzision eine Rolle spielen, aber scheinbar keiner der Faktoren allein als Ursache taugt. Hat jemand noch eine Idee oder konkrete Anleitung, die sich bewährt hat?
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