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Erstellt am: 07.04.2025 17:51

Fraumaunz 08.04.2025 22:54
Danke nochmal für die Antworten. Der Bebauungsplan schreibt Satteldächer und Profilgleichheit vor. Das passt also schon so.
Die andere Partei hat nun vorgeschlagen, während der Erdarbeiten für die Bodenplatte bereits eine Stützmauer einzuziehen und so die Kosten für eine spätere Abstützung zu sparen. Die Kosten für die Stützmauer müssten wir allerdings tragen.

Am liebsten würden wir die beiden überreden, klug zu sein und einfach auch mit Keller zu bauen, aber der Vertrag für die Erdarbeiten ist wohl schon unterschrieben.

11ant 08.04.2025 23:48
Fraumaunz schrieb:

Am liebsten würden wir die beiden überreden, klug zu sein und einfach auch mit Keller zu bauen,
Nun laßt mal die Kirche im Dorf: das wäre nicht "klug", sondern "Euer klug". "Deren klug" ist wohl ein anderes. "Objektiv klug" wäre der Bau mit Keller nur, wenn es eine entsprechende Hanglage erforderte.
Fraumaunz schrieb:

Die andere Partei hat nun vorgeschlagen, während der Erdarbeiten für die Bodenplatte bereits eine Stützmauer einzuziehen und so die Kosten für eine spätere Abstützung zu sparen. Die Kosten für die Stützmauer müssten wir allerdings tragen.
Da habt Ihr wohl gemeinsam eine naive Vorstellung von Statik. Kurzer Sinn ohne lange Rede ist: am besten baut Ihr ebenfalls ohne Keller (falls das Grundstück nach der 11ant Kellerregel "ohne Keller" votiert).

K a t j a 09.04.2025 05:58
Fraumaunz schrieb:

Der Bebauungsplan schreibt Satteldächer und Profilgleichheit vor. Das passt also schon so.
Fraumaunz schrieb:

Am liebsten würden wir die beiden überreden, klug zu sein und einfach auch mit Keller zu bauen,
Ich würde eher versuchen, die Dachneigung anzuheben, falls möglich. Das macht finanziell nicht so einen großen Unterschied, wie einen Keller zusätzlich zu bauen. Notfalls würde ich anbieten, mich an den Mehrkosten zu beteiligen.

Fraumaunz 09.04.2025 09:18
Das mit dem Überreden war natürlich ein Witz. Trotzdem wäre es irgendwie schön, wenn bei einem gemeinsamen Bauvorhaben nicht nur die eine Seite Kompromisse eingehen würde.
Der Keller ist bei uns nicht verhandelbar.
Wäre denn evtl eine Teilunterkellerung möglich, die etwas Abstand zur Hausgrenze lässt? Ich weiß nicht wie viel Abstand nötig wäre hierbei, 1-2 Meter? Wäre das dann unkomplizierter? Dann würde der Keller nicht am Grundstück der Nachbarn anschließen, sondern wäre komplett unter unserem Haus.

motorradsilke 09.04.2025 09:21
Fraumaunz schrieb:

Das mit dem Überreden war natürlich ein Witz. Trotzdem wäre es irgendwie schön, wenn bei einem gemeinsamen Bauvorhaben nicht nur die eine Seite Kompromisse eingehen würde.
Der Keller ist bei uns nicht verhandelbar.
Wäre denn evtl eine Teilunterkellerung möglich, die etwas Abstand zur Hausgrenze lässt? Ich weiß nicht wie viel Abstand nötig wäre hierbei, 1-2 Meter? Wäre das dann unkomplizierter? Dann würde der Keller nicht am Grundstück der Nachbarn anschließen, sondern wäre komplett unter unserem Haus.
Solche Dinge würde ich mit dem Architekten oder GU besprechen.

11ant 09.04.2025 14:10
Fraumaunz schrieb:

Das mit dem Überreden war natürlich ein Witz. Trotzdem wäre es irgendwie schön, wenn bei einem gemeinsamen Bauvorhaben nicht nur die eine Seite Kompromisse eingehen würde.
Eure Nachbarn haben Euch vor keinem Altar geteiltes Leid versprochen !
Fraumaunz schrieb:

Der Keller ist bei uns nicht verhandelbar.
Und ob. "Wenn die Lottofee nicht meine Zahlen zieht, sterbe ich sofort" - eine solche Fatalismus-Haltung ist ungesund und wird niemals die Kraft haben, ein vermeintliches Glück zu erzwingen. Zur Hanglage hast Du Dich übrigens noch nicht geäußert.
Fraumaunz schrieb:

Wäre denn evtl eine Teilunterkellerung möglich, die etwas Abstand zur Hausgrenze lässt? Ich weiß nicht wie viel Abstand nötig wäre hierbei, 1-2 Meter? Wäre das dann unkomplizierter? Dann würde der Keller nicht am Grundstück der Nachbarn anschließen, sondern wäre komplett unter unserem Haus.
Ich habe bewußt nur den kurzen Sinn ohne lange Rede erwähnt, weil ein Teilkeller möglich, aber unwirtschaftlich ist. Der Abstand muß auch noch die Böschung der Baugrube berücksichtigen, die 2m wären also in etwa die Untergrenze (und Euer Treppenhaus damit auf die nachbarabgewandte Seite festgelegt, würde aber eigentlich erheblich günstiger an der "gemeinsamen" Wandseite liegen). Dieser Pyrrhussieg muß nicht wirklich sein. Mietet Euch Raum in einem Self Storage Center, wenn Ihr für die Sortierung Flohmarkt / Wertstoffhof noch Zeit braucht. Ein Keller für Rumpelkapazitäten ist alles andere als alternativlos.
K a t j a schrieb:

Ich würde eher versuchen, die Dachneigung anzuheben, falls möglich. Das macht finanziell nicht so einen großen Unterschied, wie einen Keller zusätzlich zu bauen. Notfalls würde ich anbieten, mich an den Mehrkosten zu beteiligen.
Wenn mehr Hauslänge erlaubt ist, wäre das leichter, dann könnte man in der Mehrlänge die Profilgleichheit verlassen. Aber wirklich notwendig sehe ich das hier nicht.
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