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ᐅ Kostenfrage zu Erdarbeiten bei Hanglage


Erstellt am: 06.02.25 07:41

hanghaus202307.02.25 14:11
Ich versteh nicht warum der TE hier nicht mal eine Abmessung des Grundstücks postet. Da kann man doch besser helfen. Ich habe schon so meine Idee. Aber ins blaue poste ich hier nix.
yorolf8707.02.25 15:56
Hier noch ein paar Infos.
Es muss ein Abstand von 3 Metern zur Grundstücksgrenze eingehalten werden, Garagen/Carports dürfen aber an die Grenze.
Anhand der mir vorliegenden Daten würde ein Haus 10 x 12 Meter Platz finden.
Grundstück 117 mit rotem Umriss an Straße; Seitenlängen 24,5 m, 30 m, 27 m, 11 m.

Lageplan mit roten Bauflächen, gelber Straßenzone und blauen Grenzlinien; Häuser 23–27.

Dokument mit planungsrechtlichen Festsetzungen nach BauGB: Nutzung, Flächen, Bauweise, Stellplätze
wiltshire07.02.25 16:15
Die wichtigsten Kostenfaktoren für die Erdarbeiten beim Bauen am Hang sind diese:
1. Beschaffenheit des Bodens. Es gibt Bodenklassen und die sind unterschiedlich "teuer" in der Bearbeitung. Über die Bodenbeschaffenheit kann Dir ein Bodengutachten eine gewisse Auskunft geben. Ein großer Kostenfaktor ist es immer, wenn man nicht mehr baggern kann, sondern meißeln muss. Manchmal reicht schon ein größerer unterirdischer Findling um die Baukosten erheblich zu beeinflussen. Was nicht sichtbar ist, ist ein Kostenrisiko und das trägst Du.
2. Architektur. Du kannst mit dem Hang oder gegen den Hang bauen. Kellerräume in Hanglage bieten sich an, da sie zumindest von einer Seite Licht bekommen werden. Das macht einen Keller vergleichsweise günstig. Ein Bungalow auf eine Bodenplatte in eine Hanglage zu setzen ist dagegen vergleichsweise teuer. Wenn man das beim Planen weiß und akzeptiert ist das kein Problem.
3. Wohin mit dem Aushub. Preiswert ist es den Aushub in die Garten- und Grundstücksgestaltung zu integrieren. Bei Deinem Grundstück wirst Du kaum umhin kommen einige LKW Ladungen abtransportieren zu lassen. Ganz einfach: mehr LKW Fahrten, desto teurer.

Solange Du keinen Plan für ein Haus hast, kann Dir niemand sagen was die Erdarbeiten kosten werden und die angegebene Spanne geht von erstaunlich günstig bis mäßig sorglos. Mit dem Einfluss auf die Architektur und mit der Geländegestaltung hast Du da recht viel in der eigenen Hand.

Da es keine kalkulatorische Sicherheit vorab gibt, würde ich in der Entscheidungsphase für Grundstück und Haus einen Betrag im oberen Drittel der Spanne z.B. 75.000€ ansetzen und die Machbarkeit prüfen. Gut möglich, dass Du mit erheblich weniger auskommen wirst, dann gibt es Dir in Deinem Finanzplan etwas Luft. Wenn Du Dich damit finanziell gegen die Wand zu fahren drohst, weißt Du, welches Risiko Du gehst.
MachsSelbst07.02.25 21:48
Der Rheinländer weiß schon seit Jahrhunderten... Et kütt, wie et kütt. Es kommt, wie es kommt... und es kostet, was es kostet.

Natürlich kann man bei den Nachbarn schon mal vorfühlen, was deren Bodengutachten ergeben hat, das gibt ein grobes Gefühl. Aber 100%ige Sicherheit hat man erst, wenn der Bagger anrückt und in die Tiefe gräbt.

Und Hang, selbst leichter Hang, selbst wenn du das Haus mit dem Hang planst. Da muss Erde weg, die du nicht gebrauchen kannst.
Weil du, meist, das Zeug aus tieferen Schichten für den Garten nicht gebrauchen kannst und du ohnehin zu viel Erde, Schluff, Lehm, sonst etwas haben wirst.

Und auch wenn das Haus steht. Für deine Außenanlagen gilt... abfangen, abfangen, Stufen, abfangen...
Ich hab gute 1m Höhenunterschied auf 35m Grundstück und plane dafür einen Stufengarten mit 2 Stufen. Dafür muss ich rund 50m Palisaden setzen, inkl. Frostschutz, Fundament, usw.

Du hast 2, 3m das wird teuer. Wenn nicht beim Haus, dann beim Garten.
ypg07.02.25 23:28
Wie schon gesagt: die Qualität des Bodens ist schnell herauszufinden.
ich würde mir an Deiner Stelle eher Gedanken über die gedachte Größe des Hauses, Lage sowie der Lage der Garage machen.
Du siehst ja schon an Deinem Nachbarn, wie aufwändig er plant. Der Nachbar weiter oben scheint ein planeres Grundstück zu haben.

Dein Wunschhaus mit dem Winkel sehe ich so jetzt erst einmal nicht. Der Grundgedanke ist hier immer noch der Bedarf an Haus: wieviel Personen, wie alt die Kinder, Bedürfnisse der Bewohner, Anzahl der Stellplatz (Vorgabe der Landesbauordnung). Budget.
Das Baufenster ist nicht üppig, 3 Meter zum Süden, im Westen kann man auch nicht üppig Fläche machen für ein Stück Garten.
Der ist vorrangig im Norden. Aber damit kann man gut leben, wenn man Süd- und Westfenster einplant.
Garage wäre möglich im Westen, dann liegt sie weiter oben. Nehme man dort auch den Eingang, ergibt sich dort ein Wohngeschoss und nach unten (Hausverlauf Richtung Osten) dann ein Untergeschoss für die Schlafzimmer.
Man kann im Westen aber auch die Garage eingraben, darüber dann etwas Gartenrest von der Breite der Garage. Dann ergibt sich im EG ein Zugangsgeschoss, aber auch mit Schlafräumen. Oben dann die Wohnetage mit Nordgarten.
Das gleiche bekommt man, wenn man Zufahrt von Ost macht. Dann liegt die Garage ohne (mit wenig) Grabungen im EG, das Haus erstreckt sich wieder ins OG mit den Wohnräumen. Letzteres wäre die natürlichste und von den Erdarbeiten her günstigste Variante. Das übrige Erdreich für das UG, welches abgebaut werden müsste, kann man neben der Garage (Norden dann) zur Aufschüttung nehmen, um eine ebene Gartenfläche zu bekommen Oder einen flachen Hangabgang.
Kinderzimmer wären dann im Süden/Osten im UG, vollwertig. Nördlich UG Technik und AB.
Die erlaubte Übertretung von einem Meter der Grundfläche sehe ich schon quasi als notwendig an.


Grundriss eines Hauses mit Terrasse, Garage, Garten OG, Garten UG und Einfahrt.
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