ᐅ Terrasse an Hanglage auf Stelzen - Holz oder Stahl besser?
Erstellt am: 03.06.2018 15:05
Zaba12 06.06.2018 11:35
Ich habe meinem Architekten jetzt folgenden Vorschlag gemacht? Was haltet Ihr davon?
Und kollidiert es mit der Textsatzung?
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Balkone, untergeordnete Vorbauten:
Balkone, Vordächer und erdgeschossige Anbauten sind im Sinne des Art. 6 Abs.8 der Bayeri-schen Bauordnung (BayBO) als untergeordnete Vorbauten zulässig und dürfen mit einer Tiefe von höchstens 1,5 m vor die Baugrenze vortreten. Andere vortretende Bauteile sind abwei-chend von Art.6 Abs.8 BayBO nicht zulässig.
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Und kollidiert es mit der Textsatzung?
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Balkone, untergeordnete Vorbauten:
Balkone, Vordächer und erdgeschossige Anbauten sind im Sinne des Art. 6 Abs.8 der Bayeri-schen Bauordnung (BayBO) als untergeordnete Vorbauten zulässig und dürfen mit einer Tiefe von höchstens 1,5 m vor die Baugrenze vortreten. Andere vortretende Bauteile sind abwei-chend von Art.6 Abs.8 BayBO nicht zulässig.
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11ant 06.06.2018 15:28
Zaba12 schrieb:
Und kollidiert es mit der Textsatzung?Mit der Tiefe von 1,5 m im Prinzip ja - allerdings sehe ich hier kein hervortretendes Bauteil im Sinne der Vorschrift. Außer (Max. um 84 cm ggü. dem daneben stattfindenden Gefälle des Geländes) tritt die Terrasse um nichts vor. Sie bleibt nach meiner Einschätzung unter der maximalen Oberkante Fertigfußboden EG "ebenerdig". Eine befestigte Geländeaufschüttung ist m.E. kein hervortretendes Bauteil im Sinne einer Vorschrift, die wohl ausladende Haustürvordächer oder Windfangerker eindämmen soll. Zaba12 06.06.2018 16:34
11ant schrieb:
Mit der Tiefe von 1,5 m im Prinzip ja - allerdings sehe ich hier kein hervortretendes Bauteil im Sinne der Vorschrift. Außer (Max. um 84 cm ggü. dem daneben stattfindenden Gefälle des Geländes) tritt die Terrasse um nichts vor. Sie bleibt nach meiner Einschätzung unter der maximalen Oberkante Fertigfußboden EG "ebenerdig". Eine befestigte Geländeaufschüttung ist m.E. kein hervortretendes Bauteil im Sinne einer Vorschrift, die wohl ausladende Haustürvordächer oder Windfangerker eindämmen soll.Das beruhigt mich schon mal. Habe nächsten Woche 2 Termine um die Kosten der Stahlkonstruktion abzuschätzen. Bin mal gespannt wie teuer es wird.
Im Gegensatz zur alten Planung bin ich dann noch ohne Stahlträger, ohne Terrassenunter- und oberkonstruktion aus Holz, ohne Geländer und ohne Mehrpreis Kellerputz ca. 7,5k€ im plus. Das Gelände ist dann schon abgetragen und auf der Deponie, L-Steine gesetzt. Sprich gefühlt werden es ca 18,5k€ Mehrkosten.
Seht ihr das genauso?
Die werden dann durch einen Spar-Puffer und die extra Position Außenanlage (20k€) weggepuffert.
Wenn die Konstruktion dann 25-30k€ kosten wird muss eine andere Idee her.
Steven 11.06.2018 09:35
Hallo Zaba12
ich würde da kein Trägerwerk nehmen. Die Bodenplatte um die Terrasse erweitern, vom Keller 2 Mauern unter der Terrasse erstellen und eine Betondecke darauf. Dies wäre dann der Boden der Terrasse. Ich denke, dies wäre die preisgünstigere Bauweise.
Steven
ich würde da kein Trägerwerk nehmen. Die Bodenplatte um die Terrasse erweitern, vom Keller 2 Mauern unter der Terrasse erstellen und eine Betondecke darauf. Dies wäre dann der Boden der Terrasse. Ich denke, dies wäre die preisgünstigere Bauweise.
Steven
Zaba12 11.06.2018 09:50
Hi Steven,
den Vorschlag hat unser Baukoordinator auch gemacht und den Rohbauer im Urlaub angerufen was der Spass kostet. Eine freischwebende thermisch abgekoppelte Terrasse von der Bodenplatte (6x3m) kostet 6000€ Netto.
Das Problem hierbei ist wir kommen mit den Maßen nicht ans Carport und auch nicht an die westliche Terrassentür.
Die letzte Skizze hier im Thread ist aus meiner Sicht das Optimum an Fläche in Kombination mit den L-Steinen.
Diese Woche kommt auch das Gutachten für die Bodenanalyse. Sollte da zu viel Schutt oder organisches Material drin sein, dann hat sich die Idee bei 900m³ losen Erdaushub ganz schnell erledigt.
Es bleibt spannend.
EDIT: Eine weitere Idee wäre es, mit 2,55 L-Steinen zumindest die Stützen auszubilden. Sprich, 3 L-Steine (2 Außen & 1 Mittig) auf der Gartenseite vor Kopf der Terrasse. Jedoch wären es dann nur die Stützen. Wir bräuchten weiterhin Träger die am Haus festgemacht werden werden müssten, damit die Terrassenunterkonstruktion draufgesetzt werden kann.
den Vorschlag hat unser Baukoordinator auch gemacht und den Rohbauer im Urlaub angerufen was der Spass kostet. Eine freischwebende thermisch abgekoppelte Terrasse von der Bodenplatte (6x3m) kostet 6000€ Netto.
Das Problem hierbei ist wir kommen mit den Maßen nicht ans Carport und auch nicht an die westliche Terrassentür.
Die letzte Skizze hier im Thread ist aus meiner Sicht das Optimum an Fläche in Kombination mit den L-Steinen.
Diese Woche kommt auch das Gutachten für die Bodenanalyse. Sollte da zu viel Schutt oder organisches Material drin sein, dann hat sich die Idee bei 900m³ losen Erdaushub ganz schnell erledigt.
Es bleibt spannend.
EDIT: Eine weitere Idee wäre es, mit 2,55 L-Steinen zumindest die Stützen auszubilden. Sprich, 3 L-Steine (2 Außen & 1 Mittig) auf der Gartenseite vor Kopf der Terrasse. Jedoch wären es dann nur die Stützen. Wir bräuchten weiterhin Träger die am Haus festgemacht werden werden müssten, damit die Terrassenunterkonstruktion draufgesetzt werden kann.
Steven 11.06.2018 10:23
Hallo Zaba12
du arbeitest mit 255 L-Steinen. Die kosten und sind richtig schwer.
Wie gesagt, ich würde die Bodenplatte um die Terrasse verlängern (du benötigst für die L-Steine sowieso ein Fundament bzw. Bodenplatte) und statt der L-Steine ein 30er Mauerwerk hochziehen. Darauf eine freitragende Decke. Dies beim Rohbau berücksichtigt kann nicht besonders teuer sein. Auf alle fälle günstiger wie mit solch riesigen L-Steinen zu hantieren.
Steven
du arbeitest mit 255 L-Steinen. Die kosten und sind richtig schwer.
Wie gesagt, ich würde die Bodenplatte um die Terrasse verlängern (du benötigst für die L-Steine sowieso ein Fundament bzw. Bodenplatte) und statt der L-Steine ein 30er Mauerwerk hochziehen. Darauf eine freitragende Decke. Dies beim Rohbau berücksichtigt kann nicht besonders teuer sein. Auf alle fälle günstiger wie mit solch riesigen L-Steinen zu hantieren.
Steven
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