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ᐅ Photovoltaikanlage: Kosten, Einsparpotenzial? - Erfahrungen?


Erstellt am: 16.01.20 10:50

Hans-Maulwurf16.01.20 10:50
Hallo zusammen,

Da keinerlei Erfahrungswerte braeuchte ich mal ein paar allgemeint Infos.
Unser Neubau wird ueber eine Luft-Wasser-Wärmepumpe geheizt.
Was wären generell und ganz allgemein die Vorteile, Einsparungsmöglichkeiten und Kosten, die ich mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach hätte. Lohnt sich das, oder eher nicht?
Baufie16.01.20 11:49
Kurz zu Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaik.
Deine Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigt am meisten Strom in den Monaten November bis März. Und genau in diesen Monaten liefert die Photovoltaik nicht gerade viel.

Wir haben im März 2019 unsere Photovoltaikanlage mit 9,920 kwp auf dem Dach, Ost-West-Ausrichtung.

Folgende Werte kann ich Dir an die Hand geben:

- Jahresertrag 8.999 kWh
- Jahresverbrauch 7.102 kWh
- Netzbezug 4.789 kWh
- Eigenversorgung 2.312 kWh

Kostenpunkt der Anlage waren knapp 15.000 EURO brutto.
seth048716.01.20 12:33
Denk dran, dass man aktuell noch(min. bis Mitte des Jahres) ca. 10 Cent/kWh vom Netzbetreiber vergütet bekommst für den eingespeisten Strom. Und das 20 Jahre garantiert.
In dem Beispiel von wären das pro Jahr 6687kWh eingespeister Strom --> 668,70 € pro Jahr. Macht bei 20 Jahren 13.375€. On Top kommt noch der selbst genutzte Strom, den er nicht beim Stromlieferanten kaufen muss. Bei einem Strompreis von ~30Cent wären das abzüglich der entgangenen Einspeisevergütung 20Cent Ersparnis. Macht bei 2312kWh selbstgenutzen Strom 462,40€/Jahr. Das 20 Jahre lang --> 9.248€. Zusammen sind das 22.622€ in 20 Jahren. Ergo: Lohnt sich!
Specki16.01.20 12:39
Wow, , sorry, aber ein bisschen vorsichtiger bitte!

Ich bin absoluter Photovoltaik Befürworter und hab mir kürzlich eine 24,5 kWp-Anlage aufs Dach bauen lassen, aber man sollte schon versuchen realistisch zu bleiben!

Zum einen kann es laut derzeitigen Hochrechnungen durchaus schon im April der Fall sein, dass es keine Einspeisevergütung mehr gibt und nicht erst Mitte des Jahres.
Zum anderen solltest du einem Photovoltaik-Neuling gegenüber schon erwähnen, dass er seine Gewinne und "Ersparnisse" auch versteuern muss! Das taucht nämlich in deiner Rechnung nicht auf.

Ich selbst würde mich derzeit, ohne, dass von der Politik aus fest steht, wie es weiter geht, nicht trauen einfach so eine Photovoltaik aufs Dach zu machen. Ich würde damit abwarten, bis fest steht wie es weiter geht. Aber schon mal alles dafür vorsehen! Vielleicht macht dann weiterhin eine Photovoltaikanlage Sinn. Vielleicht auch eher eine Photovoltaik mit Speicher. Vielleicht muss man sein Augenmerk aber dann auch auf ganz andere Dinge richten.

Gruß
Specki
seat8816.01.20 13:04
seth0487 schrieb:

Denk dran, dass man aktuell noch(min. bis Mitte des Jahres) ca. 10 Cent/kWh vom Netzbetreiber vergütet bekommst für den eingespeisten Strom. Und das 20 Jahre garantiert.
In dem Beispiel von wären das pro Jahr 6687kWh eingespeister Strom --> 668,70 € pro Jahr. Macht bei 20 Jahren 13.375€. On Top kommt noch der selbst genutzte Strom, den er nicht beim Stromlieferanten kaufen muss. Bei einem Strompreis von ~30Cent wären das abzüglich der entgangenen Einspeisevergütung 20Cent Ersparnis. Macht bei 2312kWh selbstgenutzen Strom 462,40€/Jahr. Das 20 Jahre lang --> 9.248€. Zusammen sind das 22.622€ in 20 Jahren. Ergo: Lohnt sich!

Ich denke auch, ganz so einfach kann man es sich beim rechnen nicht machen...
Zaba1216.01.20 13:14
Wenn es keine Einspeisevergütung mehr geben sollte, dann wird man zwangsläufig einen Speicher dran hängen müssen. Oder sich ne Anlage ohne Speicher unter 5kwp aufs Dach schnallen. Wenn durch den Wegfall die Vergütung wegfällt werden Modulverkäufe einbrechen und dadurch die Preise sinken.
Wie schreibt, eine Anlage jetzt zu planen ist erst mal sinnfrei. Aber wer glaubt denn schon das die Bundesregierung die Einspeisevergütung auf Eis legt?!?!? Ich nicht.

Wenn Du wissen willst, ob Du deine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit der Photovoltaik betrieben bekommst. Kann ich dir ein klares Nein geben. Bei bewölktem Himmel (also wenn’s grau ist) kommen bei mir mit einer 8,76kwp Anlage magere 250Watt runter. Das reicht noch nicht mal für den Kühlschrank. Das hast Du so im Schnitt ab Mitte Nov bis Ende Jan, also wenn die Luft-Wasser-Wärmepumpe am meisten Strom benötigt.
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