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ᐅ Photovoltaikanlage: Kosten, Einsparpotenzial? - Erfahrungen?


Erstellt am: 16.01.20 10:50

DaGoodness05.10.21 20:29
So... hab jetzt nochmal nachgesehen und auch gerechnet.
Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch in dem berechneten Jahr wären 242,40€.
Einkommensteuer auf die Einspeisung beträgt 77,50€.

Wobei ein Großteil davon ja auch ohne Speicher angefallen wäre. Wenn ich nur die Steuer auf den gespeicherten Strom berücksichtige, bin ich bei den von dir genannten 100€ für die 2.700kwh. Davon müsste ich aber ja 46€ abziehen, die ich so oder so auf die 2.700kwh zahlen würde, wenn ich sie ohne Speicher direkt einspeisen würde.
Also wäre ich anstatt bei den von mir gerechneten 513€ Einsparung pro Jahr nur noch bei 467€ für den Speicher.
6.000 / 467 = 12,85
Also würde es ein Jahr länger dauern, bis sich der Speicher rentiert.

Ich weiß, die komplette Rechnung ist nicht zu 100% sauber, da sich der Investment der Photovoltaikanlage ohne Speicher früher rentieren würde als mit Speicher.

Eigentlich wollte ich aber nur feststellen, ob die Aussage, dass ein Speicher grundsätzlich immer unrentabel ist, so stimmt.
RotorMotor05.10.21 20:32
DaGoodness schrieb:

Ob uns die Preiserhöhung dann auch bald erreicht kann ich noch nicht beurteilen.
Ja, da bin ich sehr gespannt. ;-)
DaGoodness schrieb:

Unser Verbrauch liegt bei ca. 9.000kwh pro Jahr, da wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe haben.
Haus sehr groß oder schlecht gedämmt? Wärmepumpe schlecht eingestellt?

DaGoodness schrieb:

Auf den Cloudvertrag hat die Umsatzsteuer keine Auswirkungen, da diese ja so oder so abgeführt werden muss, ob mit oder ohne Cloudvertrag.

Akzeptiert das Finanzamt denn, dass du dir die Umsatzsteuer zurückgeholt hast?
Wenn du auf die Einspeisevergütung verzichtest ist ja keine Gewinnerzielungsabsicht mehr gegeben?!
Fuchur05.10.21 20:40
DaGoodness schrieb:

Eigentlich wollte ich aber nur feststellen, ob die Aussage, dass ein Speicher grundsätzlich immer unrentabel ist, so stimmt.
So komplett pauschal ist das sicher nicht richtig. Aber es müssen viele Rahmenbedingungen stimmen und vor allem brauchst du das Glück, dass dein Akku lange durchhält. Du siehst ja selbst, dass du mit den restlichen kleinen Stellschrauben irgendwo bei 15 Jahren landest bis zur schwarzen Null. Kann gut gehen, oder auch nicht. Wir selbst haben uns ja auch dafür entschieden, wobei wir nur bei Speicherkosten von 4300€ liegen nach Förderung und selbst die noch als abschreibungsfähig anerkannt wurden.
Fuchur05.10.21 20:43
RotorMotor schrieb:

Akzeptiert das Finanzamt denn, dass du dir die Umsatzsteuer zurückgeholt hast?
Spannende Frage. Senec bekommt die Steuer ausgezahlt, wird sie aber wohl nicht abführen wie ich die Erläuterungen in den Videos deute. Das Konstrukt würde ich mir von einem Steuerberater prüfen lassen, nicht dass das FA mal später um die Ecke kommt mit einer fetten Nachzahlung und Strafverfahren.
DaGoodness05.10.21 20:50
RotorMotor schrieb:

Haus sehr groß oder schlecht gedämmt? Wärmepumpe schlecht eingestellt?

Einfach ein sehr hoher Stromverbrauch. Alle duschen sehr gern und sehr lange (vor allem die Kinder auch mal bis die 325l Warmwasser leer sind :p) und auch so sind wir nicht gerade sparsam was den Stromverbrauch angeht.
RotorMotor schrieb:

Akzeptiert das Finanzamt denn, dass du dir die Umsatzsteuer zurückgeholt hast?
Wenn du auf die Einspeisevergütung verzichtest ist ja keine Gewinnerzielungsabsicht mehr gegeben?!

Ich habe die Einspeisevergütung zwar abgetreten, muss sie aber trotzdem versteuern wenn ich das richtig verstanden habe. Das muss ich aber nochmal klären. Muss die Steuererklärung von 2020 noch machen.
Fuchur05.10.21 21:09
Die Frist für die Umsatzsteuer ist doch schon lange rum.
speicherumsatzsteuereinspeisevergütungstromverbrauch