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ᐅ Passivhaus als logische Konsequenz? Gibt es Gegenargumente?


Erstellt am: 20.02.15 19:54

ypg 23.02.15 01:05
Vogtländer schrieb:
Kennt ihr das, wenn man meint etwas verstanden zu haben und sich wundert, weshalb das nich alle so machen?
So geht es uns gerade mit dem Passivhaus. Haben wir irgendwas nich mitbekommen oder welche Argumente gibt es gegen ein Passivhaus? Mir fallen wirklich keine ein.

Klar, es ist etwas teurer, aber wenn ich die Kosten bald wieder rein hab und dann auf Lebenszeit spare, versteh ich nicht, weshalb ich z. B. ein KFW 70 Haus bauen sollte...
Vogtländer schrieb:
Also in unserem Fall heißt das, ich habe zwar Mehrinvestitionen von ca 30% (60.000€) aber habe monatlich sogar eine etwas niedrigere Belastung dank dem niedrigeren Zinssatz und der Nebenkosteneinsparung.
Vogtländer schrieb:
Also bitte heilt mich oder gebt mir recht, aber meine Überzeugung für das Passivhaus ist mir etwas unheimlich.

Naja, ich will jetzt nicht heilen oder jemanden wie Dich von etwas anderem überzeugen, aber ein Gegenargument wäre:

Ich nehme von den 60000 Mehrinvestition für 30 Jahre (ganz fiktiv, da wir nicht wissen, wie sich die Preise so halten) 1000 € / Jahr für Gas. Auf 30! Jahre sind wir bei 30000.
Die 60000 muss ich nicht finanzieren, also auch keine Zinsen zahlen. Strom denke ich, wird sich +- 0 geben... ja, da bin ich sehr skeptisch, da im Winter verhältnismässig viel dazugekauft werden muss.
Zu den 60000 könnte kommen: eine zusätzliche Schalldämmung für den TK-Raum (habe irgendwo mal mitbekommen, dass aufgrund der Technik eine höhere Geräuschkulisse entstehen könnte), die muss ich jetzt auch nicht finanzieren...
Also, ziehe mir den Zahn, aber irgendwie komme ich vom Gefühl her (auf grossartige Rechnereien bin ich derweil zu faul) auf ein besseres Ergebnis, wenn ich a) entweder diese 60000 nicht finanzieren muss, b) einen Teil davon in etwas mehr Qm investiere (Dreck, diese zusätzlichen Qm bekomme ich ja mit Gas auch warm )

Musketier 23.02.15 06:57
Bei 2% Zins würde man bei 30 Jahren Tilgung 222€ mehr Rate haben.
Bei 1% Zins wären es auch noch um 194€. (Aber wer bekommt schon 1% auf 30 Jahre für 60000€ garantiert.)
Soviel zahle ich bei unserer Wärmepumpe nicht an Allgemeinstrom und Strom für die Wärmepumpe zusammen. (Kfw 70). Da müßtest du also schon ganz schön Strom verkaufen, damit sich das jemals rentiert.

Was macht man eigentlich beim Passivhaus mit der ganzen Kaminwärme? Fenster auf und raus damit?

Bauexperte 23.02.15 10:57
Hallo,

das Angebot kommt vom Tschechischen Anbieter, welchen Du vor einiger Zeit hinterfragt hast?
Vogtländer schrieb:

Also wir bekommen das Energie Plus Haus für 210.000 € (1750€/m²) Festpreis (Energieeinsparverordnung Referenzhaus Angebot wäre 160000€ also gute 30% weniger) ... 23.000€ kostet die Photovoltaik + Batterie ...also 27.000€ Aufpreis von Energieeinsparverordnung zu Passiv

Ein solide errichtetes Fertighaus für € 1.333,00/qm, ein PH zu Kosten von € 1.525.00/qm und ein EnergiePlushaus zu Kosten von € 1.750,00 - wo ist der Haken?

Grüße, Bauexperte

f-pNo 23.02.15 13:06
Vogtländer schrieb:

Wenn die Sonne scheint heize ich meinen Pufferspeicher und lade die Batterie auf.
Wenn die Sonne nicht scheint, nutze ich aus dem Pufferspeicher das Warmwasser, wenn das erschöpft ist über einen Durchlauferhitzer. Den Strom bekomme ich erst aus der Batterie, wenn die leer ist kaufe ich dazu und am Jahresende bei Kassensturz wird Zukauf und Einspeisung verrechnet

Ich hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben.
Wir haben 5,5 kWp auf dem Dach - fast genau Südausrichtung.
Im Dezember letzten Jahres haben wir, aufgrund der sehr geringen Sonnentage, mal lockere 30 kWh ins Netz eingespeist. Da gab es auch mehrere Tage am Stück ohne Sonne. Unsere Eigenverbrauchsquote lag in diesem Monat gut (35 % - wenn wenig produziert wird, fließt eben erst mal einiges in den Eigenverbrauch). Wie weit wirst Du kommen, wenn Du diese 30 kWh in der Batterie speicherst?
Dass dies kein Einzelfall ist, sieht man am Januar - da hatten wir schlanke 90 kWh eingespeist. Der Eigenverbrauch lag bei 30%.
November 2014 lag bei ca. 120 kWh Einspeisung (Eigenverbrauch damals noch nicht gemessen).

Diesen Monat bin ich ja schon fast glücklich. Wir haben in den vergangenen Tagen schon mehr als 150 kWh eingespeist. Hier würde ich Dir Recht geben - mit diesen 150 kWh per Batterie zzgl. dem schon entstandenen Eigenverbrauch (noch nicht gemessen), sollte man es bei einer energiesparenden Lebensweise fast schaffen, halbwegs autark die normale Lebenshaltung zu bestreiten.

PS: Wie man aus den Zeilen schon ersehen kann, haben wir keinen Batteriespeicher. Auch andere Maßnahmen zur Stromeffizienz (z.B. Smart-Technologie) setzen wir nicht ein. Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler sind programmierbar.

ypg 23.02.15 13:35
Bauexperte schrieb:
EnergiePlushaus zu Kosten von € 1.750,00 - wo ist der Haken?

Ganz einfach: in der (zeitgemässen) Qualität der Ausstattung und Einbauten.
Denn auch Billigbauer können PHer bauen.
Wenn es wirklich ein RD Haus ist, dann reicht ein Blick in die Bauleistungsbeschreibung, um zu erkennen, wo da gespart wird.
Deshalb werden hier unwissentlich Äpfel mit Birnen verglichen. Aber ok: jedem das Seine. Der eine Vorzeige-Technik, der andere Wellnessbad. Ich will hier aber auch das Thema der Diskussion nicht verändern.

Mir kommt es allerdings vor, dass Vogtländer bei einem "guten" Verkäufer war.
Ich hoffe nur, dass die Vorgaben für dieses Projekt auch stimmen (Ausrichtung, Bewuchs, Nachbarbebauung... ich habe mal so ein bissel gesurft), damit die Ausbeute auch reichlich wird.

Ich wundere mich allerdings, dass man als Grundlage für so ein PH oder MehrEnergieHaus einfach mal so ein Standardhaus nehmen kann, ich dachte, es gehören noch mehr Parameter dazu, wie zB Fenstergröße und -Lage, also ein individuell geplantes Haus auf entsprechend grossem Terrain.

Oder brauche ich die Voraussetzungen für ein PH nicht auf ein MEH anwenden?

EveundGerd 23.02.15 14:41
Der qm-Preis den wir für ein PH bekamen, lag bei knapp 2.040€ . Mehrkosten nicht ausgeschlossen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit 1500,00€ hinkommt es sei denn der Anbieter spart am Material oder an guten Handwerkern.
Wir liegen mit unserem Energieeinsparverordnung Haus ja nur wenig darunter.
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