ᐅ Massivholzparkett auf Fußbodenheizung
Erstellt am: 12.02.21 10:38
ateliersiegel05.02.22 12:37
HubiTrubi40 schrieb:
da ich grundsätzlich mit dem Betrieb ein gutes Gefühl habeEin selten genanntes, aber in meinen Augen nicht unwichtiges Argument bei handwerklichen Auftragsarbeiten: "Welche Technik bevorzugt der Handwerker?" Das hat Auswirkungen auf die Sorgfalt beim Arbeiten ... und wer gern macht, was er macht, arbeitet besser als jemand, den man zu was Anderem überredet hat. Und vielleicht beherrscht der Handwerker diese Technik sogar besser.
parcus05.02.22 12:46
Wenn man nicht zur Zeit überhaupt froh sein kann, einen Handwerker mit Fachausbildung zu bekommen,...
HubiTrubi4006.02.22 10:40
ateliersiegel schrieb:
Ein selten genanntes, aber in meinen Augen nicht unwichtiges Argument bei handwerklichen Auftragsarbeiten: "Welche Technik bevorzugt der Handwerker?"Vielen Dank für Eure Meinungen und Tipps. Irgendwie lässt mir das aber immer noch keine Ruhe. Ich hatte noch bisschen rumgelesen. Bei schwimmende Verlegung wird meist auch geschrieBen, dass der Parkett nicht abschleifen ist und auch generell schneller abnutzt, da die Verbindungen zwischen den Planken stärker beansprucht werden. Auch Schallübertragubg bis hin zu knarzenden Dielen liest man überall. Ich frag mich halt, warum er das bei meinem Estrich vorschlägt. Kann sein, dass er das generell als schwimmend bevorzugt oder aber dass der Untergrund wirklich so schlecht ist, was ich aber zumindest für das Wohnzimmer nicht glaube. Und den Riss im Estrich will er ja eh verharzen (bei schwimmender Verlegung macht das für mich keinen Sinn). Zweitens wollte ich fragen? Ob man bei schwimmende Verlegung überall zwischen den Zimmern diese Abschlussleisten benötigt oder ob man auch durchgerungen kann. Er meinte das sei notwendig. Er möchte auch evt. Falls notwendig eine Fuge/Leiste im Wohnzimmer machen, dort war vorher eine Silikonfuge zwischen den Fliesen. Aber das sieht halt mitten im Raum mit eloxiertem Aluminium auch nicht so toll aus, finde ich.
ateliersiegel06.02.22 11:34
ich bin nicht der Handwerker, der gelernt hat, "wie es gehört", berichte aber gerne von meinen Erfahrungen.
Was mir zu Deinen Fragen einfällt:
Risse entstehen, wo sich was bewegt und gleichzeitig anderswo festhgehalten wird.
Ein Riss im Estrich bedeutet, dass dort solche Spannungen existieren. Zuspachteln hilft nicht gegen die Bewegung. Die entsteht (unter Anderem) durch die unterschiedlichen Größenveränderungen von Materialien .. und das hört nicht irgendwann auf, sondern bleibt immer so. Über den Riss muss eine Überbrückung (da nimmt man glaube ich oft Glasfasergewebe) damit die Bewegung aufgefangen wird.
Wenn klar ist, das eine Bewegung nicht zu verhindern ist, macht man eine Fuge, die dann nicht zufällig irgendwo entsteht, sondern an der geplanten Stelle sitzt.
"Schwimmend verlegt" vermeidet, dass sich die Spannungen vom Estich in den Belag fortsetzen (und dort Risse erzeugen). Aber wenn die schwimmende Fläche zu groß wird, wird es auch IN dem Flächenmaterial Spannungen (und möglicherweise Risse) geben.
Wenn zum Beispiel Holz auf Beton geklebt wird, wird das Holz reißen, bzw. seine Fugen öffnen, weil es sich stärker "bewegt" als der Beton. Damit das Holz auf dem Beton überhaupt hält, braucht es Kleber, die ein Bisschen elastisch sind. (was man umgekehrt zum Beispiel auch bei Fliesen auf Holz benutzt)
Solche Probleme sind nicht "immer gleich". Es gibt Situationen, wo etwas klappt, was anderswo schief geht. Deswegen geht man dann auf Nummer Sicher (obwohl es vielleicht auch anders ginge ... aber das weiß man vorher nicht immer 100%).
Was mir zu Deinen Fragen einfällt:
Risse entstehen, wo sich was bewegt und gleichzeitig anderswo festhgehalten wird.
Ein Riss im Estrich bedeutet, dass dort solche Spannungen existieren. Zuspachteln hilft nicht gegen die Bewegung. Die entsteht (unter Anderem) durch die unterschiedlichen Größenveränderungen von Materialien .. und das hört nicht irgendwann auf, sondern bleibt immer so. Über den Riss muss eine Überbrückung (da nimmt man glaube ich oft Glasfasergewebe) damit die Bewegung aufgefangen wird.
Wenn klar ist, das eine Bewegung nicht zu verhindern ist, macht man eine Fuge, die dann nicht zufällig irgendwo entsteht, sondern an der geplanten Stelle sitzt.
"Schwimmend verlegt" vermeidet, dass sich die Spannungen vom Estich in den Belag fortsetzen (und dort Risse erzeugen). Aber wenn die schwimmende Fläche zu groß wird, wird es auch IN dem Flächenmaterial Spannungen (und möglicherweise Risse) geben.
Wenn zum Beispiel Holz auf Beton geklebt wird, wird das Holz reißen, bzw. seine Fugen öffnen, weil es sich stärker "bewegt" als der Beton. Damit das Holz auf dem Beton überhaupt hält, braucht es Kleber, die ein Bisschen elastisch sind. (was man umgekehrt zum Beispiel auch bei Fliesen auf Holz benutzt)
Solche Probleme sind nicht "immer gleich". Es gibt Situationen, wo etwas klappt, was anderswo schief geht. Deswegen geht man dann auf Nummer Sicher (obwohl es vielleicht auch anders ginge ... aber das weiß man vorher nicht immer 100%).
Benutzer20006.02.22 13:42
HubiTrubi40 schrieb:
Bei schwimmende Verlegung wird meist auch geschrieBen, dass der Parkett nicht abschleifen istHab in meinem gesamten Leben noch nie jemanden erlebt, der sein verlegtes Parkett abgeschliffen hat. Bisher nur bei Bestandshäusern, die schon alt waren.HubiTrubi40 schrieb:
und auch generell schneller abnutzt, da die Verbindungen zwischen den Planken stärker beanspruchtDas ist Unsinn. Abnutzung kommt vom Laufen und Sachen drauf fallen lassen usw. Du benutzt das Parkett nicht anders, nur weil es anders verlegt ist.
HubiTrubi40 schrieb:
Auch Schallübertragubg bis hin zu knarzenden Dielen liest man überall.Der Sound von schwimmend verlegt ist tatsächlich anders. Mag ich auch nicht. Aber knarzende Dielen sollten nicht vorkommen.HubiTrubi40 schrieb:
Ob man bei schwimmende Verlegung überall zwischen den Zimmern diese Abschlussleisten benötigt oder ob man auch durchgerungen kann. Er meinte das sei notwendig.Da stimme ich ihm zu.HubiTrubi40 schrieb:
Er möchte auch evt. Falls notwendig eine Fuge/Leiste im Wohnzimmer machen, dort war vorher eine Silikonfuge zwischen den Fliesen.Kommt auf die Raumgröße an.HubiTrubi4002.03.22 23:15
Hi zusammen, es wird wohl schwimmend verlegt werden. Aufgrund der geringen Nutzschicht von 2.5 mm und schlussendlich der starken Beharrlichkeit meines Bodenlegers machen wir das jetzt schwimmend. Trotzdem bewegen mich noch 2 Fragen: Ist die schwimmende Verlegung im Nachteil, sollte mal Wasser auf den Parkett kommen (wir haben den auch im Essbereich). Dort könnte beispielsweise auch mal ein Glas umkippen. Habe nur Angst, dass sich das dann beispielsweise unter der Trittschalldämmung verteilt. Beim Verklebten Parkett wäre das ja nur begrenzt möglich. 2. Sollte man doch mal ein Planke tauschen müssen, weil sich z.B. die Decklamelle löst etc., das geht doch im Verklebten Zustand einfacher, oder?
Ähnliche Themen