Ist KNX Smart-Home die Zukunft?

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Sascha aus H

Sascha aus H

Du brauchst:

- Einen größeren Schaltschrank

- KNX Verkabelung, sprich alle Stromkabel gehen vom Schaltschrank zum Verbraucher und nicht wie bei konventionell üblich ein bis zwei Kabel je Zimmer und dann wird über Wanddosen alles verklemmt.

- Kabel aufgelegt auf Reihenklemmen im Schaltschrank

- Buskabel an jeder möglichen und unmöglichen Stelle (Spitzboden, Dach, Carport, Garage, Garten, Terrasse, Gartentor, Gartenpforte, Dachüberstand und natürlich an jeder Dosengruppe im Haus und und und einfach gedanklich durch das Haus gehen und überlegen, wo man sich etwas vorstellen könnte später)

- Fensterkontakte mit Leitung in den HAR/Schaltschrank

- Blinddosen an Stellen an denen später z.B. Präsenzmelder eingebaut werden könnten in denen dann ein Buskabel und ein NYM-Kabel liegt mit dem Ende im Schaltschrank

- Bei allen Brennstellen 5x1,5 NYM

- Je kleines Zimmer 5x1,5 NYM für Steckdosen bei allen größeren(ab 20qm) 2x 1,5qmm NYM verlegen lassen.

Küche und Wohnzimmer davon ausgenommen hier muss man detailliert planen und kann nicht pauschal sagen die und die Menge sollte reichen.

Das war es eigentlich schon...und einfach genügend Stromkreise je Zimmer verlegen, damit man später eben nicht alles wieder aufreissen muss.

So kann man nach belieben später erweitern und Funktionen hinzufügen.
Danke für die ausführliche Antwort.
Waren grad nach Klinkern schauen, jetzt kann ich mich mit diesem Thema wieder mehr beschäftigen

Ich sollte demnach zumindest Licht, Steckdosen, Rolladen und Heizung (Stellmotoren) auf den Bus bringen. Damit Decke ich dann schon einen Großteil ab. Starten kann ich ohne externe Logik und Visualisierung. Dann kann ich zwar noch nicht alles verwirklichen was mir evtl. so vorschwebt, aber ich hätte alle Möglichkeiten.

Eine Frage noch dazu: Das Bussystem muss ich überall hinlegen, wo ich ggf. Sensoren haben möchte, korrekt? Reine Aktoren gehen dann direkt über das Stromkabel, welches im Schaltschrank seinen Status bekommt?

Werde das mal mit meinem Elektriker besprechen und mir ein Angebot einholen, was mich dies statt der klassischen Elektrik kosten würde.

Vielen Dank noch mal
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Eine Frage noch dazu: Das Bussystem muss ich überall hinlegen, wo ich ggf. Sensoren haben möchte, korrekt? Reine Aktoren gehen dann direkt über das Stromkabel, welches im Schaltschrank seinen Status bekommt?
Alles und zwar wirklich alles bekommt das grüne Kabel verpasst...das ist der Sinn von einem BUS...

Starten kann ich ohne externe Logik und Visualisierung.
Die intern eingebaute Logik mit der Fülle an Funktionen der aktuellen Geräte sollte den Kopf vom Ottonormalverbraucher, welcher nur Klick-Klack vom Lichtschalter und Zeitschaltuhren kennt,

eigentlich zum explodieren bringen...

Soll heissen: Ja man kann getrost ohne externe Logik und Zugang von Aussen starten...jedoch diese dann relativ einfach einbinden können.

Werde das mal mit meinem Elektriker besprechen und mir ein Angebot einholen, was mich dies statt der klassischen Elektrik kosten würde.
Das Angebot ist aber nur dann standfest und vergleichbar, wenn der Eli sich mit der Materie auskennt...wenn es ein konventioneller Eli ist, welcher Mal ein Kurs zum EIB/KNX gemacht hatte dann würde ich fast davon abraten...
 
O

ONeill

Mycraft, ich kann auch erst mal nur die Daten wiedergeben, die ich bekommen hab...

Angebot werd ich wohl nicht einstellen, da mir das mitm Anonymisieren bei 16 Seiten zu hoch ist (Technik-Laie ), ich werd aber zumindest mal hinterfragen, was das Dosen-Reduzieren bringt und wo die Stunden herkommen. Trotzdem werd ich nichts streichen, das ich für nötig halte.
Kannst du dir das nicht vielleicht noch mal überlegen? [emoji5] das wäre für die Allgemeinheit mal sehr interessant ein konkretes, anonymisiertes Angebot auf die Kosten zu überprüfen.
 
M

Maria16

Mich würd es zwar schon irgendwo reizen, genauere Infos zu bekommen.

Aber andererseits gibt es verschiedene Dinge, die für mich dagegen sprechen: neben dem Aufwand (hab grad noch mal nachgeschaut, sind sogar 25 Seiten) vor allem die Freundschaft zum Elektriker, die ich nicht von Dritten über das Angebot seziert wissen will.

Der Hinweis auf die 500 h ist zwar gut, aber wenn da alles zerlegt und vielleicht indirekt unterstellt wird, dass der Eli Schmarren macht, mag ich das nicht. Schimpft mich gerne naiv, aber die wenigen Dinge, die ich bei KNX interessant gefunden hätte, sind mir weder eine "böse" Diskussion im Forum, von der vielleicht unnötige Vorwürfe an den Freund weitergetragen werden, noch das Geld wert.

Am Schluss bleibt nämlich immer noch stehen, dass KNX über 20.000 mehr kostet, als wir eigentlich ausgeben wollten (wer aufgepasst hat merkt, dass damit auch konventionell teurer ist als geplant ).
In die Diskussion eingeklinkt hatte ich mich, da der ursprüngliche Ansatz bei uns 20-25t€ war und irgendwo "vorwurfsvoll" stand, dass viele Bauherren nur 5000 einplanen. Aber ich sehe - mal wieder- dass in München und Umgebung anscheinend alles deutlich teurer ist als anderswo...
 
Zuletzt aktualisiert 28.11.2021
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