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Piet-fra5812.12.18 08:43Hallo zusammen, ich plane, meine IKEA Malm Möbel zu lackieren, um die Oberflächen etwas robuster und individueller zu gestalten. Meine Frage ist, ob das Lackieren eines MALM Sideboards oder Bettgestells eher ein DIY-Projekt ist, das man mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien selbst gut umsetzen kann, oder ob es aus Sicht der Qualität und des Aufwandes besser ist, das von einem Profi erledigen zu lassen? Besonders interessiert mich, welche Vorarbeiten nötig sind (Abschleifen, Grundierungen etc.), wie aufwändig die Lackierarbeit wirklich ist und ob man bei SELBSTlackierung mit einem langlebigen Ergebnis rechnen kann. Ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist: Wie hoch ist ungefähr der Kosten- und Zeitaufwand im Vergleich zur Beauftragung einer Fachfirma? Ich freue mich auf eure Erfahrungen und professionelle Einschätzungen!
Grundsätzlich ist das Lackieren von IKEA MALM Möbeln durchaus als DIY-Projekt machbar, wenn man einige wichtige Schritte beachtet. Zunächst ist das Abschleifen der Oberflächen essentiell, da die originale Melaminbeschichtung sehr glatt und schwer anzulackieren ist. Hier empfehle ich einen 120- bis 150er Schleifpapier, um die Oberfläche aufzurauen. Danach sollte eine geeignete Grundierung (z. B. Haftgrund für Melamin) aufgetragen werden, um eine bessere Haftung des Lacks zu gewährleisten.
Der Lack selbst sollte idealerweise ein Acryllack sein, der für Möbel geeignet ist und eine gute Härte aufweist. Sprühlacke sind praktisch, bieten aber in der Regel eine weniger gleichmäßige Oberfläche als Rollen oder Pinsel. Wichtig ist auch, genügend Zeit für die Trocknung und das Zwischenschleifen einzuplanen.
Zu den Kosten: Materialkosten sind relativ gering, vor allem wenn man die Werkzeuge bereits besitzt. Der Zeitaufwand kann allerdings mehrere Tage betragen, da mehrere Schichten und Trocknungszeiten nötig sind.
Bei professionellen Lackierern kann man eine sehr hochwertige und besonders langlebige Lackierung erwarten. Deren Preise hängen vom Arbeitsaufwand und dem Möbelstück ab, liegen aber oft im dreistelligen Bereich. Zusammenfassend: Für ambitionierte Heimwerker ist DIY machbar und kostengünstiger, für absolute Perfektion und Langlebigkeit empfiehlt sich ein Profi.
Der Lack selbst sollte idealerweise ein Acryllack sein, der für Möbel geeignet ist und eine gute Härte aufweist. Sprühlacke sind praktisch, bieten aber in der Regel eine weniger gleichmäßige Oberfläche als Rollen oder Pinsel. Wichtig ist auch, genügend Zeit für die Trocknung und das Zwischenschleifen einzuplanen.
Zu den Kosten: Materialkosten sind relativ gering, vor allem wenn man die Werkzeuge bereits besitzt. Der Zeitaufwand kann allerdings mehrere Tage betragen, da mehrere Schichten und Trocknungszeiten nötig sind.
Bei professionellen Lackierern kann man eine sehr hochwertige und besonders langlebige Lackierung erwarten. Deren Preise hängen vom Arbeitsaufwand und dem Möbelstück ab, liegen aber oft im dreistelligen Bereich. Zusammenfassend: Für ambitionierte Heimwerker ist DIY machbar und kostengünstiger, für absolute Perfektion und Langlebigkeit empfiehlt sich ein Profi.
Ich stimme meinem Vorredner zu, möchte aber noch ergänzen: Wer nicht regelmäßig lackiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Aufwand und vor allem die Vorarbeiten unterschätzt werden, insbesondere das Entfernen der originalen Melamin- oder Folienoberfläche bei MALM.
Tipp: Es gibt spezielles Schleifpapier für Melamin, und eine hochwertige Haftgrundierung ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem ist ein Luftabsaugender Arbeitsplatz oder zumindest gut belüfteter Raum zu empfehlen.
Das ist wichtig, obwohl Spraybombe verlockend klingt, desto professioneller wirkt das Ergebnis oft mit Lackrolle und Pinsel für Kanten.
Zur Haltbarkeit: Selbst lackiert hält der Lack bei sorgsamer Ausführung durchaus ein paar Jahre. Für stark belastete Möbelstücke sollte man aber mit Minimalabplatzungen rechnen.
Tipp: Es gibt spezielles Schleifpapier für Melamin, und eine hochwertige Haftgrundierung ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem ist ein Luftabsaugender Arbeitsplatz oder zumindest gut belüfteter Raum zu empfehlen.
bupar schrieb:
Sprühlacke sind praktisch, bieten aber in der Regel eine weniger gleichmäßige Oberfläche als Rollen oder Pinsel.
Das ist wichtig, obwohl Spraybombe verlockend klingt, desto professioneller wirkt das Ergebnis oft mit Lackrolle und Pinsel für Kanten.
Zur Haltbarkeit: Selbst lackiert hält der Lack bei sorgsamer Ausführung durchaus ein paar Jahre. Für stark belastete Möbelstücke sollte man aber mit Minimalabplatzungen rechnen.
Das ist ja genial, dieses Thema! :-) Ich hab vor sechs Monaten mein MALM Bettgestell lackiert – komplett DIY mit Schleifpapier, Haftgrund und Acryllack aus dem Baumarkt. Das Ergebnis hat mich total umgehauen!
Klar, es erfordert Geduld, denn der Abschliff allein hat fast einen Tag gedauert. Aber ich fand es super motivierend, selbst Hand anzulegen und am Ende ein einzigartiges Möbelstück zu haben.
Ein Tipp von mir: Immer mindestens drei dünne Lackschichten auftragen und zwischendurch leicht anschleifen. Und: Nicht sparen bei der Grundierung! Sonst hat man später Probleme mit der Haftung.
Ich finde, das Ganze lohnt sich voll und ganz für den Stolz und das Ergebnis. Und die Kosten? Ziemlich niedrig – bis auf die investierte Zeit. Aber die hat mir einfach Spaß gemacht 🙂
Klar, es erfordert Geduld, denn der Abschliff allein hat fast einen Tag gedauert. Aber ich fand es super motivierend, selbst Hand anzulegen und am Ende ein einzigartiges Möbelstück zu haben.
Ein Tipp von mir: Immer mindestens drei dünne Lackschichten auftragen und zwischendurch leicht anschleifen. Und: Nicht sparen bei der Grundierung! Sonst hat man später Probleme mit der Haftung.
Ich finde, das Ganze lohnt sich voll und ganz für den Stolz und das Ergebnis. Und die Kosten? Ziemlich niedrig – bis auf die investierte Zeit. Aber die hat mir einfach Spaß gemacht 🙂
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Piet-fra5813.12.18 07:59vinpau schrieb:
Mein MALM Bettgestell lackiert – komplett DIY mit Schleifpapier, Haftgrund und Acryllack aus dem Baumarkt.Super motivierend! Mich würde noch interessieren, ob du das Bett vorher komplett auseinandergebaut hast und wie du mit Kanten und Ecken umgegangen bist?
Zudem: Hattest du besondere Probleme mit der Beidseitigkeit der Flächen, also bei Schubladen oder Rückseiten? Ich frage, weil ich mir nicht sicher bin, ob man wirklich alles abschleifen und lackieren muss oder ob es Bereiche gibt, die man auslassen kann.
olivernu schrieb:
Selbst lackiert hält der Lack bei sorgsamer Ausführung durchaus ein paar Jahre. Für stark belastete Möbelstücke sollte man aber mit Minimalabplatzungen rechnen.Wie sieht das bei euch aus? Welche Möbelstücke habt ihr lackiert und wie halten diese im Alltag stand?
Ich habe mir auch vor kurzem ein MALM-Kommodenset lackiert und kann das nur empfehlen! 🙂
Zum Thema Auseinanderbauen: Ich habe die Möbel komplett zerlegt – das macht den Schleif- und Lackierprozess deutlich einfacher und gründlicher. Die Kanten sind nämlich oft die schwierigsten Stellen. Für Ecken habe ich einen kleinen Schaumroller benutzt, damit der Lack ordentlich aufgetragen wird.
Zum Schutz und zur Haltbarkeit: Nach dem Lackieren habe ich noch einen klaren Möbel-Lack aufgetragen. Das erhöht die Widerstandsfähigkeit deutlich.
Bei mir sind die Lackierungen jetzt gute 8 Monate alt und bisher keine Abnutzungen oder Schäden – sogar die Schubladenfronten sehen top aus. Wichtig ist, den Lack richtig aushärten zu lassen (mindestens 7 Tage, besser 14).
Zum Thema Auseinanderbauen: Ich habe die Möbel komplett zerlegt – das macht den Schleif- und Lackierprozess deutlich einfacher und gründlicher. Die Kanten sind nämlich oft die schwierigsten Stellen. Für Ecken habe ich einen kleinen Schaumroller benutzt, damit der Lack ordentlich aufgetragen wird.
Zum Schutz und zur Haltbarkeit: Nach dem Lackieren habe ich noch einen klaren Möbel-Lack aufgetragen. Das erhöht die Widerstandsfähigkeit deutlich.
Piet-fra58 schrieb:
Wie sieht das bei euch aus? Welche Möbelstücke habt ihr lackiert und wie halten diese im Alltag stand?
Bei mir sind die Lackierungen jetzt gute 8 Monate alt und bisher keine Abnutzungen oder Schäden – sogar die Schubladenfronten sehen top aus. Wichtig ist, den Lack richtig aushärten zu lassen (mindestens 7 Tage, besser 14).
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