Hausbau an Hanglage (Mittelhessen)

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Nicht ganz, denn da war nur von Gebäudehöhen die Rede - nicht von den Beschränkungen der Geländemodellierung.
In meinem Eingangspost hatte ich doch auch die Steigung im Text erwähnt, aber ist ja auch egal . Wir müssen schauen, dass wie wir daraus jetzt das beste machen . Meiner Meinung nach sollte es daher dann keinen Unterschied machen, ob Split-Level oder nicht. Die Traufhöhe beschränkt uns ja hinten raus mit der Höhe.

Hatten eben auch noch mal ein Gespräch mit einem weiteren BU, der uns da auch noch mal klar gesagt hat, dass es schwierig wird, sich mit diesem B-Plan nicht nach hinten raus einzugraben. Hatte auch Split-Level angesprochen.

Wir wollen es jetzt erst mal über eine Befreiung versuchen. Dazu hat der BU uns einen Kontakt zu einem ortsansässigen Architekten vermittelt, der wohl sehr gut mit der Gemeinde vernetzt ist. Über den Architekten werden wir mal unsere Möglichkeiten ausloten und mal vorhorchen, wie dieser unsere Chancen sieht.

Vielen Dank für eure konstruktiven Hinweise, Tipps und Erfahrungen !
 
Hallo zusammen,

das ganze hat sich jetzt doch etwas länger gezogen, als wir es uns gewünscht hätten.

Wir haben uns jetzt aber für eine Architektin entschieden, mit der wir die Planung bis zum Bauantrag machen.
Hier müssen wir über eine Ausnahme/Befreiung gehen, da unsere Traufhöhe wahrscheinlich so ca. 50 - 80 cm höher liegen wird, als im BPlan steht.

Von der Architektin haben wir jetzt die ersten Entwürfe erhalten. Diese möchte ich gerne mit euch teilen.
Insgesamt ist das Haus so noch etwas zu groß, da wir nur für das Haus (schlüsselfertig) ca. 400.000€ eingeplant haben.
Wir hätten sehr gerne eine Dachterrasse, welche die Architektin entsprechend auch eingeplant hat.
Denkt ihr, dass die 400k € für das schlüsselfertige Haus (ohne Nebenkosten - für Nebenkosten/Aufmusterung haben wir ca. 100.000€ eingeplant)
realistisch sind, wenn die Wohnfläche noch um ca. 20 qm schrumpft?
Ist die Dachterrasse kostentechnisch pro qm genauso teuer wie umbaute Wohnfläche oder sogar teurer?

Unsere Befürchtungen waren ja, dass wir durch den BPlan (max TH 5m / max FH 9,5) und die Hanglage mit ca. 3,5m Steigung auf Grundstückslänge
von der Straße aus (welche der Bezugspunkt für die Traufhöhe ist) wir uns hintenraus in den Garten extrem eingraben müssen.
Das scheint allerdings nicht ganz so dramatisch zu sein, wenn wir uns die Geländeschnitte so anschauen oder was meint ihr?,

Was wir noch versuchen wollen, ist, das Haus ein wenig Richtung Nord-Osten zu rücken, da im Süd-Westen direkt an unserem Grundstück
ein Weg entlang führt und wir zwischen unserer Terrasse und dem Weg nur um die 3m Abstand wären. Wir haben die Berfürchtung, dass dieser
Abstand zu wenig ist und man sich immer etwas beobachtet / belauscht fühlt.
Hat jemand hierzu Erfahrungen?

Zum Grundriss an sich: Mit der Aufteilung sind wir grundsätzlich erstmal zufrieden. Allerdings würden wir gerne etwas Flur sparen
und die gewonnene Fläche in den Räumen nutzen bzw. insgesamt einsparen, damit das Haus etwas kleiner werden kann.
Hierzu war die Überlegung evtl. eine andere Treppenform zu nutzen bzw. die Diele zu entfernen und die Treppe direkt an den Windfang angrenzend
einzuplanen. Hierzu haben wir bisher aber noch keine gute Lösung gefunden.

Von der Split-Level Variante sind wir ganz weg. Haben uns das in zwei Häusern mal angeschaut und uns beiden nicht so gut gefallen.

Ich/Wir sind sehr gespannt auf eure Kommentare/Anregungen und Tipps :)
Vielen Dank schon mal!
 

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Insgesamt ist das Haus so noch etwas zu groß, da wir nur für das Haus (schlüsselfertig) ca. 400.000€ eingeplant haben.
Wir hätten sehr gerne eine Dachterrasse, welche die Architektin entsprechend auch eingeplant hat.
Das "etwas" würde ich streichen. Und eine Architektin statt einer Zeichenknechtin sollte man sich nicht zuletzt auch deswegen nehmen, weil sie a) einem so einen riesigen Raucherbalkon für das Kind ausredet und b) beidseitig schafft, die Traufhöhen nicht gleich um "50 bis 80 cm" hochbefreien zu müssen (oder besser gesagt: wollen, denn da setze ich auf die Vernunft des Amtsschimmels).
Das Haus ist voll fett zu groß. Wenn Ihr nicht Doppelverdiener in A14 seid, geht es auch über Eure Verhältnisse - mindestens bietet es aber unendliche Weiten, wo man sie nicht braucht. Schult ´mal Euer Dimensionenempfinden. Und ja, die Vermutung ist zutreffend: auf die Quadratmeter gesehen, gerät eine Dachterrasse leicht mindestens gleich teuer wie allseits umschlossener Raum.
 

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