Hausbau an Hanglage (Mittelhessen)

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Vielen vielen Dank für eure Anmerkungen! Damit helft ihr uns sehr weiter?
Wieso ist Ytong nicht der beste Baustoff? Das was ich dazu gelesen hatte, war, dass Ytong genauso wie Kalksandstein etc. jeweils seine Vor- und Nachteile hat (Wärmedämmung/Schallschutz etc.). Die drei regionalen Bauunternehmen hier aus der Umgebung, mit denen wir in Kontakt sind, bauen mit Ytong.
Hier müssen wir wohl mit den konkreten Leistungen noch mal warten, bis der BU uns seine BLB geschickt hat, um das genauer einzuschätzen.

Wir tendieren aktuell dazu unser Grundstück etwas aufzuschütten. Wäre bei einer Hauslänge von ca. 10 Metern 1m am Anfang des Hauses und pro Meter 10 cm weniger. Wäre natürlich dann die Frage, was hier aufgeschüttet werden müsste, aber wohl doch deutlich günstiger als mit Keller. So hätte man doch auch nicht so viel Erde, die man Abtransportieren müsste? Haben uns dann überlegt, dass wir uns hinten im Garten dann ja zwei Ebenen anlegen könnten und dafür dann auch die überschüssige Erde nutzen könnten. Aktuell haben wir ein paar Angebote bzgl. eines Bodengutachtens angefordert.
Für uns lässt es sich ganz schwer abschätzen, was bei den Erdarbeiten an Kosten auf uns zukommt. Haben es in unserer Liste mal mit 30.000€ angesetzt, aber keine Ahnung, ob das zu wenig oder zu viel ist.

Ich habe das mit dem Haus mal versucht zu skizzieren. In der Variante wären wir natürlich 0,80m über der Max TH, aber das wäre so die Vorstellung. Ich hänge euch die Skizze mal an.

Vielen vielen Dank für eure Anmerkungen und Tipps!
 

Anhänge

-Elektroinstallationsarbeiten (z.B. Fabrikat Merten Atelier) [...]
-Edle, freitragende Massivholztreppe in Buche [...]
-Sicherheitspaket: Rauchmelder, 3-fach verriegelte Haustür, Fenster mit Pilzkopfverriegelung
Das Schalterrahmendesign sagt herzlich wenig über die Qualität der Elektroplanung aus. Aktuell haben wir hier einen Fall, wo "Telefonanschlüsse" in jedem Raum inklusive sind: https://WWW.Hausbau-Forum.de/Threads/lan-Dosen-setzen-noch-zeitgemaess-WLAN-drahtlos-ist-die-Zukunft.33656/page-21#post-380589
"Massivholz" mag wertig klingen, setzt aber zweitens auf das Laienunwissen, Massivholz mit Vollholz gleichzusetzen und erscheint mir erstens hier auch nicht als Vorteil. Mit "Buche" wird hier ein Furnier gemeint sein, und ein anderer Holzwerkstoff dazwischen müßte nicht schlechter sein. Hier will jemand den Verstand mit Romantik korrumpieren.
Die Zahl der Verriegelungen allein sagt bei einer Haustür wenig über ihre Einbruchsicherheit aus, nämlich z.B. über ihre Füllung garnichts. Erst fünffach wäre über Standard. Pilzköpfe sind schlicht State of the Art, aber nur im Erdgeschoß bzw. in anleiterbaren Bereichen des OG sinnvoll. Siehe oben

Ytong ist nicht der beste Baustoff...
Das was ich dazu gelesen hatte, war, dass Ytong genauso wie Kalksandstein etc. jeweils seine Vor- und Nachteile hat
Letzteres ist richtig.

Innenwände als Trockenbau ist günstig.
Nichttragende Innenwände mehrheitlich in Trockenbau herzustellen, ist nicht prinzipiell negativ und im Schrägdachgeschoß zeitsparend sowie bringt in der Statik in Verbindung mit einem Binderdach mehr Freiheiten.

Ich würde auch zu Splitlevel raten.
Da schließe ich mich an, @RomeoZwo hat die Beispiele von Laux ja schon genannt.
Wir tendieren aktuell dazu unser Grundstück etwas aufzuschütten.
Ich nicht, schon gar nicht bei gartenseitiger Steigung.
 
Nur zum Thema Treppe: ich habe eine in Buche, aus echtem Holz. Weil ich den Farbton aber auch nicht möchte, habe ich sie in weiß gebeizt bestellt. Und weil das irgendwie nicht geklappt hat, ist sie schlussendlich weiß gewachst worden. Es sieht gut aus, sehr hell, kein Mensch weiß mehr, dass es Buche ist. Und die Stufen sind nicht so glatt, so dass man nicht rutscht.
Preislich absolut überschaubar.
 
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Vielen Dank für eure Antworten!

Wir werden uns dann wohl doch noch mal mit dem Split Level auseinandersetzen, auch wenn ich das aufgrund der vielen Treppen erst mal etwas skeptisch sehe. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren .

Ich nicht, schon gar nicht bei gartenseitiger Steigung.
Könntest du das noch etwas genauer begründen? Was spricht denn konkret dagegen?

Danke!
 
auch wenn ich das aufgrund der vielen Treppen erst mal etwas skeptisch sehe.
Vier halbe Treppen sind auch zwei ganze - wobei die ja auch nicht zwingend gleich aufgeteilt sein müssen - und es macht eben das Haus damit kompatibel, daß das Grundstück Hanglage hat.

Könntest du das noch etwas genauer begründen? Was spricht denn konkret dagegen?
Dass Regenwasser schwerkraftsüchtig ist. Denk´ das mal zu Ende, wie viel Modellierung des Geländes das bis ans Ende der Terrasse bedeutet, wenn man da nicht im Loch sitzen will.
 
Vier halbe Treppen sind auch zwei ganze - wobei die ja auch nicht zwingend gleich aufgeteilt sein müssen - und es macht eben das Haus damit kompatibel, daß das Grundstück Hanglage hat.


Dass Regenwasser schwerkraftsüchtig ist. Denk´ das mal zu Ende, wie viel Modellierung des Geländes das bis ans Ende der Terrasse bedeutet, wenn man da nicht im Loch sitzen will.
Ja, mit den vier halben Treppen hast du natürlich auch wieder recht.^^

Den zweiten Part verstehe ich allerdings immer noch nicht so ganz, sorry! Die Modellierung von Ende Terrasse bis Ende Grundstück (also der Garten) wäre doch aber dann unabhängig von der Entscheidung "Split-Level oder nicht", da die Höhe der Terrasse bei beiden gleich wäre. Bei Split-Level wäre ja nur der vordere Teil jeweils tiefer. Nach hinten raus können wir ja so oder so nicht höher gehen, da durch die Traufhöhe beschränkt. Kann sein, dass ich hier grad auf dem Schlauch stehe...
 

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