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ᐅ Haus mit Bodenplatte bei Gefälle


Erstellt am: 03.01.2019 21:50

Steven 04.01.2019 14:00
Hallo fsbau

etwa muss ich dir den Enthusiasmus nehmen: Du kannst nicht einfach Schalsteine aufschichten und nach dem Auffüllen ein Haus darauf bauen. Der Druck geht nicht nur nach unten. Er geht auch im 45° Winkel zur Seite. Dies abzufangen wird etwas mehr bedeuten wie einige Schalsteine, etwas Moniereisen und Beton.
Ich würde an einen Keller denken. Wenn der nicht in frage kommt, wird der Statiker dir genau sagen, wie du die Abfangung zu bewerkstelligen hast.

Steven

11ant 04.01.2019 16:20
Wenn Dir das Grundstück noch nicht gehört und Dir ein Bodenplattenhaus / Ohne Keller Haus wichtig ist, rate ich zum Weitersuchen, da das Gefälle real ja wohl doch nicht so trivial ist wie optisch.

Wenn Dir das Grundstück schon gehört, würde ich die Überlegungen dennoch nicht von der Baufensterherrichtung her aufzäumen, sondern erst einmal Raumangebot und Form des Wunschhauses definieren.

Höhenangaben in Messpunkten wären hilfreich, nur in Höhenlinien ist besser als nichts, aber doch ein weniger scharfes Bild ergebend.

Auch aus dem Luftbild


erkenne ich es nicht genau, aber wenn ich die Böschungsplanzeichen im Eröffnungsbeitrag nicht mißdeute, liegen die Baugrundstücke in einer Wanne leicht unterhalb der Straße (?)
fsbau2019 schrieb:
Nun stellen wir uns die Frage, ob man die Auschüttung wie auf der Skizze erstellen und auch bündig mit der Hauswand abfangen kann,
Persönlich halte ich die Wurten zur hangignorierenden Errichtung von Bodenplattenhäusern generell für Schildbürgerkram, aber des Menschen Wille soll ja sein Himmelreich sein. Ich male aber eben ein Fragezeichen hinter die Glückseligkeit der Idee, Hauskanten mit L-Steinen wie mit Wagenhebern aufzubocken.

Machen kann man vieles - zumindest um den Preis, daß es auch ein Pyrrhussieg sein darf. Grundsätzlich ist auch eine Wurt mit einer hauswandbündigen "Steilkante" möglich. Im Beispiel der Küste Helgolands funktioniert das auch, wegen der Felsigkeit. Bei normalem Baugrund mag zwar dem Ingenieur nichts zu schwör sein, aber ökonomisch wird das nicht. Ob wenigstens die Schönheit den Aufwand lohnte - ja, dafür müßte man eben erst eine Idee vom Haus haben, was da hin soll.
Escroda schrieb:
Geht schon, ist aber nur unwesentlich günstiger als ein Keller. hat dazu schon in einigen Threads ausführlich geschrieben.
Ja, tatsächlich wird "11ant Keller" o.ä. hier in der Suche fette Beute bringen

Ich fasse mal zusammen, was in den Fundstellen zu lesen sein wird: grundsätzlich postuliere ich darin als Pimaldaumen-Erfahrungswert, daß ab zwei Metern Höhenunterschied (im Bereich der Hausgrundfläche) ein "vermiedener" Keller einem "gebauten" Keller im Kostenaufwand voll äquivalent sei, und daß dies ungefähr linear auch anteilig gelte. Also daß man grob gepeilt je 20 cm Höhenunterschied im Geiste 10% Kellerkosten auf seine Rechnung schreiben könne.

Was Aufschüttungen an sich und deren Befestigungen angeht, ist die Physik leider fies und hat wenig Humor mit lotrecht begrenzten (also 90°-) Böschungen. Auf der Freiseite wird die für sich genommen lotrechte Schwerkraft durch keinerlei nennenswerten Gegendruck in der Spur gehalten. Luft ist vielfach höher komprimierbar als jeder Baugrund. In der Folge schert die Drucklast ab. Die Aufgabe der Böschung ist, sich dagegenzustemmen. Der L-Stein macht das im wesentlichen mit Druckumlenkung.

Fazit: eine lotrecht begrenzte Wurt käme keinem Friesen jemals in den Sinn - egal, wie sehr sie den Speichelfluß eines Ingenieurs anregen mag

fsbau2019 04.01.2019 18:25
11ant schrieb:
wenn ich die Böschungsplanzeichen im Eröffnungsbeitrag nicht mißdeute, liegen die Baugrundstücke in einer Wanne leicht unterhalb der Straße

ja, die Wanne ist links ca 40 cm tiefer als die Straße.
an der rechten Grundstücksgrenze ist sie höhengleich. In der Mitte abfallend.

evtl. ist auch eine Stufung möglich, damit die Aufschüttung nicht so hoch wird.

links die 40cm und das Haus auf dieses Niveau setzen, evtl. auch 50 cm unter Straßenniveau.
rechts 50cm anböschen. das Gelände des Vorgartens so modellieren das Wasser rechts am Grundstück die Straße runter laufen kann.

somit sind nur 3x 50cm abzufangen, was haltet ihr davon?

ein Bau mit Keller (Hangwasser daher weiße Wanne notwendig) für ca. 50TEUR ist uns zu teuer.

Ein Haus (Fertighaus) hätten wir ausgesucht, Länge der Bodenplatte an der Straßenseite 10,84m und 9m breit.

11ant 04.01.2019 19:19
fsbau2019 schrieb:
Ein Haus (Fertighaus) hätten wir ausgesucht, Länge der Bodenplatte an der Straßenseite 10,84m und 9m breit.
D.h. es gibt ein konkretes Wunsch-Hausmodell, und Ihr kennt auch schon die Maße (vor oder nach Grundriss-Individualisierung ?) - dann mal her damit !

haydee 04.01.2019 19:25
WU Beton ist nur notwendig für die Seiten im Erdreich. Ein UG als Wohnraum spart Wohnfläche. Euer Fertighaus obendrauf wird kleiner und günstiger.
Ja das machen die meisten Holzständeranbieter madig. Die können aus statischen Gründen in der Regel im UG kein Holzständer stellen. Die Erfahrung hatten wir auch. Wo nichts dran verdient wird ist es schlecht.

Ihr wollt auf Bodenplatte bauen
Auffüllen für das Haus, lagenweise verdichten - bei der Höhe Lastenplattentest als Verdichtungsnachweis bringen

Stützmauer. Die muss nicht nur die 1,5 m Erdreich abfangen, sondern auch das Haus selber. Das ist nicht mit ein paar Stäbchen Stahl abgefangen.

Wie wird die Terrasse?
Wie wird der Garten?

11ant 04.01.2019 19:31
haydee schrieb:
Ein UG als Wohnraum spart Wohnfläche. Euer Fertighaus obendrauf wird kleiner und günstiger.
Ja das machen die meisten Holzständeranbieter madig. Die können aus statischen Gründen in der Regel im UG kein Holzständer stellen. Die Erfahrung hatten wir auch. Wo nichts dran verdient wird ist es schlecht.
Genau, das bedeutet praktisch einen Keller vom Zulieferer oder einen wo die garnichts dran verdienen. Den Geländemodellierungsaufwand müssen die hingegen nicht stemmen bzw. in ihren Gesamtpreis einrechnen. Da machen die sich lieber einen schlanken Fuß und der Aufwand liegt dann "bauseits"
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