Hanggrundstück für Bodenplatte aufschütten?

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S

sergutsch

Leider kann ich Dir keine PN schicken. Deshalb so meine Fragen:
Habt ihr auch einen Hang aufgeschüttet?
Wie habt ihr den Hang dann befestigt?
Könntest Du mir bitte ein Foto zur Verfügung stellen?
Vielen Dank
Liegt wahrscheinlich daran dass ich noch neu hier bin :D
Also bei uns hat die Aufschüttung ein Tiefbauunternehmen erstellt. Das Material wurde Schichtweise aufgebracht und mit einer schweren Rüttelwalze verdichtet. Anschließend durch Lastplattendruckversuche dokumentiert. Es war im September letzten Jahres. Im März fingen die Bauarbeiten an.
Natürlich muss es bei der Gründung beachtet werden: statt Streifenfundamente gibt's Plattengründung, ist aber eine gängige Gründung und kein Hexenwerk.
 
askforafriend

askforafriend

Also so viel Gerümpel habe ich nicht vor anzuhäufen um 90k für die nötige Abstellmöglichkeit zu versenken ;-)
Für Heizung reich ein Technikraum im EG - wir bauen eingeschossig (soll es auch geben)

Du musst es auch nicht. Es ist eine Abwägungsfrage.
Gerümpel? Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Wir haben einen Wohnkeller, wo du ebenerdig unten in den Garten gehen kannst mit eigener Terrasse etc. Da hast du den perfekten Allraum / Partyraum / Wellness Bereich / Einliegerwohnung oder was auch immer du daraus machen willst. Gerümpel gibts bei uns vielleicht am Dachboden :) Es ist doch auch so, dass sich im Lauf der Jahrzehnte der Wohnbedarf ändert. Z.B. kann ich mir gut vorstellen, dass unser liebes Kind mit 18-25 da unten das eigene Reich hat mit Küche etc. - oder Pflegefall in der Verwandschaft braucht Hilfe. Oder - oder - oder. Das alles kann ich nicht machen, wenn ich den Hang einfach aufschütte.

Wenn ich mein Grundstück aufschütte, nehme ich mir einfach viele Möglichkeiten. Ist einfach Schade um das schöne Hanggrundstück, da kann man doch was draus machen. Und wenn nicht, versteh ich nicht warum man nicht einfach ein gerades Grundstück kauft :rolleyes:

BTW was brauchst du denn an Euros, um den Hang abzustützen den du künstlich geschaffen hast? das musst du gegen die 90k rechnen. Du merkst schnell, dass du einfach tollen Raum verschwendet hast für billiges Geld. Aber darf ja jeder selbst entscheiden.
 
Y

Ysop***

Entfernte Bekannte haben (zwar mit Keller, aber) mit einer massiven Aufschüttung geplant und entsprechend gebaut. Zum Schluss kam der Garten-Landschaftsbauer, der einen Strich durch die Rechnung machte. Zu steil.
 
askforafriend

askforafriend

Entfernte Bekannte haben (zwar mit Keller, aber) mit einer massiven Aufschüttung geplant und entsprechend gebaut. Zum Schluss kam der Garten-Landschaftsbauer, der einen Strich durch die Rechnung machte. Zu steil.
Das Problem ist ganz am Anfang einfach zu finden. Ich habe das hier beobachtet. Die, die einfach aufgeschüttet haben und sich nachher um das Grundstück kümmern, haben mit Fertighausanbieter XYZ gebaut. Die wollen meistens einfach nen schnellen Abschluss und sagen "aufschütten kein Problem". Wir haben das selbst erlebt, deswegen sind wir schlussendlich nach langer Recherche ja beim freien Planungsbüro / Architekt gelandet - mit dem haben wir gleich das Geländeprofil mit besprochen und alle Terrassen und Aufschüttungen mitgeplant. Das ist einfach eine andere Welt, weil man nicht das Haus und das Grundstück jeweils nur für sich betrachtet.
 
11ant

11ant

Das Problem ist ganz am Anfang einfach zu finden. Ich habe das hier beobachtet. Die, die einfach aufgeschüttet haben und sich nachher um das Grundstück kümmern, haben mit Fertighausanbieter XYZ gebaut. Die wollen meistens einfach nen schnellen Abschluss und sagen "aufschütten kein Problem".
Genau. Aus Sicht des Fertighausverkäufers besteht das "Problem" nämlich im Zögern des Kunden vor der Unterschrift. Seine interessengetriebene Meinungsäußerung ist ja (rechtlich) keine Falschberatung, für die ihn jemand verklagen könnte. Und da alles, was vor Oberkante Bodenplatte geschieht, regelmäßig nicht zu seinem Leistungskatalog gehört, kann ihm der Pyrrhussieg (zur Vermeidung eines 90k teuren Kellers für 91k Ersatzmaßnahmen zu ergreifen) egal sein. Provision im Sack, alles gut ! ;-(
 
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S

sergutsch

Das Problem ist ganz am Anfang einfach zu finden. Ich habe das hier beobachtet. Die, die einfach aufgeschüttet haben und sich nachher um das Grundstück kümmern, haben mit Fertighausanbieter XYZ gebaut. Die wollen meistens einfach nen schnellen Abschluss und sagen "aufschütten kein Problem"...
exakt! Darum geht es doch - siehe Post #1

Im übrigen habe ich es hier geschrieben:
...Es ist eine Abwägungsfrage.
Es ist wie immer eine induviduelle Entscheidung, die Topografie ist überall anders wenn man nicht auf der geraden grünen Wiese baut. Die Bauordnungs- und Planungsrecht muss natürlich beachtet werden.

Wir haben aber dennoch frei geplant. An einen unserer Nachbar rechts mussten wir nur geringfügig anschütten, der andere wollte ursprünglich ebenfalls anschütten möchte aber jetzt eine Rampe statt Anschütung an unserer Grenze. Deshalb haben wir dort eine Stützwand setzen müssen. Die Kosten für die Stützwand sind die einzigen, die bislang für die Anschüttung angefallen sind. Die recht steile Böschung, die entstanden ist, ist natürlich sinnvoll nicht mehr direkt zu gebrauchen. Darüber möchte ich eine Flugterrasse aus Holz auf Stützen errichten.
 
Zuletzt aktualisiert 11.01.2026
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