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ᐅ Hang-Grundstück, Carport abfangen


Erstellt am: 10.07.21 23:56

Si0n1989 10.07.21 23:56
Hallo liebe Forengemeinde,

bisher als stiller Mitleser möchte ich euch jetzt aktiv um Hilfe bitten.

Wir sind Grundstücksbesitzer und planen ein Hausbau auf einem etwa 500 m² Grundstück in BW. Das Grundstück fällt von der Straße gesehen nach Nordwesten etwa 2,20 Meter ab. Geplant ist ein Fertighaus (KFW55EE) mit Keller, wobei die Kellerrückseite aus dem "Hang" in den dahinter liegenden Garten heraus schaut. Die Nachbargrundstücke sind schon bebaut. Der Grundriss ist auch schon ziemlich fix. Von der Straßenseite aus links neben dem geplanten Haus soll ein Stellplatz und später ein Carport für ein Fahrzeug entstehen. Neben dem Haus, dieses wird ca. 11x9 m groß, bleibt noch etwa eine trapezförmige Fläche von vorne (Hausecke) 4,50m und hinten 6m breit und 9 Meter lang bis zur Grundstücksgrenze zum südwestlichen Nachbarn für den Carport. Der Plan war, den Carport ebenerdig neben unserem Haus zu errichten. Der Nachbar hat an dieser Stelle eine Garage, welche mit einer steilen Rampe von der Straße aus befahren wird, gebaut (siehe Bilder).

Die Frage ist nun, wie fangen wir die Stellfläche in den Garten ab?

Folgende Alternativen haben wir uns überlegt:

- Eine Trockenmauer wäre schön, es darf ruhig etwas rustikaler sein. Jedoch habe ich da bedenken weil ja das darauf stehende Fahrzeug den Erddruck erhöht und eine Höhe von etwa 2 Metern bei 6 Metern breite abgefangen werden muss. Eine Terrassierung wollten wir eigentlich dort nicht, das nimmt Arg viel Platz weg und im Garten steht ein etwa 15 Meter großer Walnußbaum.

- Betonmauer: An das Keller Fundament angeschlossene Betonmauer. Die würde am wenigsten Garten fressen. Wäre jedoch auch nicht ganz günstig und bräuchte ein starkes Fundament. Ist es möglich und sinnvoll, diese Mauer dann einfach an die Kellerwand anzuhängen? oder zumindest das Fundament mit der Bodenplatte unter dem Keller zu verbinden?

- Betonsteine: Was ich sehr interessant finde sind die Redi Rock von Mauthe. Das sind Betonsteine, welche eine Sichtfläche haben, die aussieht wie eine Steinmauer. Da die Teile mittels Noppen (wie Legosteine) verzahnt und relativ groß und schwer sind (500-1000 kg pro Stück) braucht man auch kein Beton-Fundament sondern es reicht eine Schotterplanie darunter und die Teile sind auch trocken verlegt (theoretisch wiederverwendbar). Optisch gefallen die mir auch, der Einbau müsste allerdings aufgrund des Gewichts der Steine mit schwerem Gerät (Bagger, Radlader, Kran o.ä.) erfolgen. Auch hab ich wenig Preise davon gefunden (wohl ca. 200 pro m²).

- Gabionen auf Fundament: Finde ich auch nicht so schön und ist nicht billig. Hab mich aber auch nicht viel damit beschäftigt.

Was meint ihr zu den Alternativen? Oder habt ich noch andere Ideen?


Draufsicht: Carport links, Eingang, Küche, Essen/Wohnen, Diele, Arbeitszimmer, Vorgarten.

Zweibild-Aufnahme eines Hauses mit roter Fassade, Gartenfläche und Bäumen; links Straßenseite, rechts Hofseite.


Lageplan: Parzelle 94/1 (WBF) mit pinker Umrissbox und blauer Grenzlinie.


Lageplan: Parzelle 94/1 (WBF) mit Nachbarparzellen 93/1 und Scheu-St.

hanghaus2000 11.07.21 08:11
Wer hat denn die Garage des Nachbarn an der Grenze genehmigt? Die ist doch locker 5 m hoch.

HilfeHilfe 11.07.21 08:15
Ufff da wird aber einiges zum aufschütten sein

hanghaus2000 11.07.21 08:35
Den gelben Schuppen an der Grenze unterschlaegt man Dir im Plan des Vermessers? Das Nachbarhaus hat doch sicher ein bewohnbares Untergeschoss?

Hier geht es doch nicht nur um die Stuetzmauer. Oder willst Du wirklich ebenerdig Dein EG bauen?

hanghaus2000 11.07.21 08:37
HilfeHilfe schrieb:

Ufff da wird aber einiges zum aufschütten sein
Nein, wenn man es mit einem nutzbaren UG plant dann eher nicht.

hanghaus2000 11.07.21 08:58
So wie der TE das vor hat wird die SM doch nur 1 m hoch und der Aushub vom Keller fuer die Auffuellung genutzt. Wo soll denn die Terrasse hin?
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