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ᐅ Grundriss Einfamilienhaus in Hanglage und Nord-Ost-Garten

Erstellt am: 18.02.24 11:01
P
Peterli
Hallo liebe Community,

wir sind ein junges Pärchen (Anfang 30) und haben ein recht großes Grundstück mit Hanglage am Ende einer Sackgasse, wollen aber aus Kostengründen auf den Keller verzichten.
Wir freuen uns über euer kritisches Feedback zu unserer Planung.

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 900 qm (ca. 27x34 m)
Hang: ja (siehe Bild Höhenprofil)
Grundflächenzahl: 0,4
Geschossflächenzahl: 0,8
Baufenster: 15 x 34 m, 6 m Abstand zur Straße
Geschossigkeit: 2
Dachform: Satteldach, mind. 40° Dachneigung (gilt nicht für Garagen und Nebenanlagen)
Stilrichtung: offene Bauweise, nur Einzelhäuser
Ausrichtung: Traufseite zur Straße (talseits)
Traufhöhe: talseits max. 6,50 m

Anforderungen der Bauherren
Keller: nein -> Kostenschätzung Keller: rd. 90 T€ ohne Erdarbeiten ist uns zu teuer
Geschosse: 1,5 Geschosse (Kniestock 1,60 m)
Anzahl der Personen, Alter: 4 Personen, 2 Erwachsene, 2 Kinder
Raumbedarf im EG/OG: ca. 160 qm
Büro: Homeoffice
Schlafgäste pro Jahr: keine
konservativ oder moderne Bauweise: mix, eher konservativ
Küche: Kochen/Essen in einem Raum; Kochinsel kann, muss nicht
Anzahl Essplätze: ca. 8
Kamin: nein
Balkon, Dachterrasse: nein
Carport: Doppelcarport mit Abstellraum
Nutzgarten, Treibhaus: ja

weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
  • separates Wohnzimmer um zwei Aufenthaltsräume zu haben
  • (kleine) Speisekammer ist ein Muss
  • Technik/Hauswirtschaftsraum groß genug, um dort auch Wäsche machen zu können etc. (muss den fehlenden Keller kompensieren)
  • Technik/Hauswirtschaftsraum mit Außenzugang (Schmutzschleuse): wegen Gartenarbeit, damit Dreck nicht immer im Eingangsbereich landet
  • Familienbad mit Doppelwaschbecken (günstiger und platzsparender als Eltern- und separatem Kinderbad)
  • Elternschlafzimmer mit separaten Ankleide (unterschiedliche Aufstehzeiten)
  • Ggf. Bereich für (kleinen) Abstellraum
  • Wunsch: im Notfall wohnen auf einer Ebene möglich (Büro->Schlafen und DU/WC im EG)

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Eigenentwurf
Was gefällt besonders? Warum?
- Wohnzimmer und Essbereich kann bei Bedarf durch eine Schiebetür getrennt werden
- Kompaktes Familienbad
Was gefällt nicht? Warum?
- Treppenaufgang im Eingangs-/Schmutzbereich
- wenig Stellfläche im Wohnen und Essbereich
- Im Familienbad nur ein Dachfenster -> Belüftung mit Belüftungsanlage ausreichend?
- Schlafzimmer im Südwesten
Preisschätzung: 450 T€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 600 T€
favorisierte Heiztechnik: Luft-Wärme-Pumpe und Lüftungsanlage

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
könnt Ihr verzichten:
- separates Ankleidezimmer
könnt Ihr nicht verzichten:
- großer Essbereich
- separates Wohnzimmer
- Speisekammer


Zwei-Etagen-Grundriss eines Hauses mit Küche, Essbereich, Wohnzimmer und Treppen


Höhenprofil eines Gebäudes mit rotem Höhenverlauf, Carport, Werkstatt und Nachbarbaum.


Lageplan eines Grundstücks mit Gebäuden, Carport, Baumreihe, Wendeplatz und Messlinien.


Seitenschnitt eines zweigeschossigen Hauses mit Treppe in der Mitte und Dachgiebel (Maße)
Y
ypg
20.02.24 17:57
motorradsilke schrieb:

"Man" vielleicht, Andere möchten die Vorteile einer Speis nicht missen:
Man kann komplette Getränkekisten darin unterbringen. Speis ist viel übersichtlicher, Vorräte lassen sich besser und einfacher darin unterbringen.
Ja, eine Speis ist auch für „man“ toll. Aber nicht diese!

Der TE spricht von einem Muss und plant dieses hier:


Grundriss eines Gebäudeteils: Büro links, Speise rechts, Treppe oben.

Kreisrund schrieb:

Eine gut geplante Speisekammer ist toll.
Augen auf!
M
masterflok
21.02.24 20:27
Peterli schrieb:

Wie gesagt, ist uns der Keller bei den heutigen Vorgaben leider einfach zu teuer.
Sagt wer? Hast du eine Vorstellung, was dich bei diesem Grundstück die Bodenplatte etc kosten wird?
Bedenke auch, dass du bei einem Keller den Hauswirtschaftsraum nicht im EG planen musst. Das Haus kann dadurch tendenziell kompakter werden.

Wenn man klug plant kostet dich der Keller bzw UG am Ende nicht mehr als deine vermeintlich günstige Lösung.
11ant21.02.24 21:31
Peterli schrieb:

Wie gesagt, ist uns der Keller bei den heutigen Vorgaben leider einfach zu teuer.
Das ist Unfug. Was ein Keller kostet, hat mit keinen "heutigen Vorgaben" zu tun, sondern mit dem Votum des Geländes (wie Du hier und im Netz zum Thema "11ant Kellerregel" ausführlich erläutert findest). Bei einem Höhenspiel des Geländes im Baufenster in einer Größenordnung von im Mittel 1,80m entspricht der Keller "Verzicht" aufgrund der Kosten der Ersatzmaßnahmen nach der Faustformel schon 90% der Kellerbaukosten. Das bedeutet praktisch, daß der Aufpreis von "Keller bezahlen und Keller bekommen" auf "Keller nicht bekommen, aber trotzdem bezahlen" nur 10% der nominellen Kellerbaukosten ausmacht (oder umgekehrt formuliert: auf den Keller zu "verzichten" kostet dennoch fast den vollen Kellerpreis). Da muß man schon Schlauberger und Schildbürger nicht auseinanderhalten können, um eine derart teure Ersparnis (ein kaiserliches Dekret verbannt hier neuerdings Emoticons) noch klug zu finden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Y
ypg
21.02.24 23:52
Argh, das sind doch Pauschalaussagen, die gar nicht richtig sind, außerdem beziehen sie sich nicht auf das Grundstück
masterflok schrieb:

Sagt wer? Hast du eine Vorstellung, was dich bei diesem Grundstück die Bodenplatte etc kosten wird?
Pauschal: Raum ist dennoch teurer als eine Platte!
masterflok schrieb:

Bedenke auch, dass du bei einem Keller den Hauswirtschaftsraum nicht im EG planen musst.
Pauschal: 10qm Raum ggü 80qm Geschossfläche… den restlichen Raum im Keller braucht man nicht, hat man nur, bezahlt ihn aber.
masterflok schrieb:

Wenn man klug plant kostet dich der Keller bzw UG am Ende nicht mehr als deine vermeintlich günstige Lösung.

Milchmädchenrechnung:
1. 10qm Wohnraum für Hauswirtschaftsraum: 25000€
2. 80qm Keller in Kellerqualität: 120000€

Man kann ja mal in Pos 1 noch eine Bodenplatte dazurechnen von 30000€… Ergebnis in Summe ist nicht verblüffend.

Egal! Hier muss man in 3D überlegen, ob man den Hang dazu nutzt, ein UG plus ein Geschoss zu bauen und dann Punkt.
Nicht ein Extra-Geschoss, was man Keller nennt und nicht nutzt, sondern das UG als Wohnraum schafft und dann auf zweites obendrauf, welches den Rest an Wohnflächenbedarf abdeckt.
H
haydee
22.02.24 00:11
ypg ich würde deinen Beitrag liken. Es geht nur wieder nicht.
H
hanghaus2023
22.02.24 08:49
haydee schrieb:

ypg ich würde deinen Beitrag liken. Es geht nur wieder nicht.
Mir hat damals @ypg geraten etwas weiter oben zu drücken. Das hat geholfen.
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