ᐅ Grundriss Einfamilienhaus 180qm mit Satteldach - Verbesserungsvorschläge
Erstellt am: 10.08.19 08:41
G
Goermi
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks : noch über 2000qm
Hang : leichte Hanglage
Das Grundstück besteht noch aus 2 Flurstücken, die beide meinem Vater gehören.
Das schmale kleinere liegt noch im Bebauungsplan der Gemeinde, dass andere nicht.
Wenn ich weiß wie das Haus gebaut werden soll, wird mir aus den beiden Flurstücken ein Teil ca. 800qm als Baugrundstück überschrieben.
Es gibt für das Grundstück keinen Bebauungsplan. Deshalb auch keine konkreten Vorgaben.
Ich habe durch eine positive Bauvoranfrage schon abgeklärt dass ich dort bauen darf.
Die wichtigsten Auflagen in der Bauvoranfrage:
- 3m Abstand zum Nachbargrundstück. Auch mit der Garage.
- Abstand von der Straße ca. 9m
- 1,5 Geschosse
- min. die Hälfte vom Haus muss auf Flurstück 515 stehen
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp : Einfamilienhaus mit Satteldach
Keller, Geschosse : noch nicht ganz sicher ob mit oder ohne Keller, Ansonsten 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter : 2 Erwachsene (Mitte 30) und 1 Kind(1Jahr)
Raumbedarf im EG, OG: 160-180 qm Wohnfläche
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: 1 Raum sollte für Homeoffice nutzbar sein
Schlafgäste pro Jahr: 4
offene oder geschlossene Architektur: eher offen
konservativ oder moderne Bauweise: ein bisschen von beiden
offene Küche, Kochinsel: offene Küche
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: ohne Kamin
Musik/Stereowand: ohne
Balkon, Dachterrasse: kein Balkon, dafür eine große Terrasse
Garage, Carport: Doppelgarage
Nutzgarten, Treibhaus: großer Garten für Kinder
Das Haus sollte nicht zu groß sein, damit man später in 30 Jahren noch alles sauber halten kann und nicht zu viel Fläche ungenutzt hat, wenn Kinder aus dem Haus sind.
Außerdem wollen wir gerne einen Hobbyraum haben, zum Sport und Musik machen.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Warum?: große Küche mit Esszimmer; Terrasse;
Was gefällt nicht? Warum?: Hauswirtschaftsraum oder 1/2Keller wobei Garage integriert ist oder ganzer Keller
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 350.000- 400.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 450.000€
favorisierte Heiztechnik: Erdwärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Keller, Kinderbad
-könnt Ihr nicht verzichten: große Küche mit Sitzplätzen
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Der Architekt hat soweit erst mal alle unsere Wünsche umgesetzt.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Da wir das Problem haben, das unsere Garage nicht links neben das Haus kann, da es mit den Auflagen der Bauvorabfrage nicht möglich ist, muss die Garage ja eigentlich unter das Haus oder vor das Haus. Rechts daneben macht kein Sinn, da Südseite.
Sollte man die Garage unter das Haus, sozusagen in den Keller integrieren? Sollte man einen halben Keller oder einen ganzen Keller bauen? Welche Vor-Nachteile gibt es?
Bei der Planung der Fenster sind wir uns noch nicht ganz sicher wie es kommen soll. Große Wohnzimmerfenster über Eck oder eher nicht, sollten die dann in der Küche auch über Eck gehen, damit das gesamt Bild von Außen passt?
Was würdet Ihr an dem Grundriss anders machen?
Gruß
Goermi





Größe des Grundstücks : noch über 2000qm
Hang : leichte Hanglage
Das Grundstück besteht noch aus 2 Flurstücken, die beide meinem Vater gehören.
Das schmale kleinere liegt noch im Bebauungsplan der Gemeinde, dass andere nicht.
Wenn ich weiß wie das Haus gebaut werden soll, wird mir aus den beiden Flurstücken ein Teil ca. 800qm als Baugrundstück überschrieben.
Es gibt für das Grundstück keinen Bebauungsplan. Deshalb auch keine konkreten Vorgaben.
Ich habe durch eine positive Bauvoranfrage schon abgeklärt dass ich dort bauen darf.
Die wichtigsten Auflagen in der Bauvoranfrage:
- 3m Abstand zum Nachbargrundstück. Auch mit der Garage.
- Abstand von der Straße ca. 9m
- 1,5 Geschosse
- min. die Hälfte vom Haus muss auf Flurstück 515 stehen
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp : Einfamilienhaus mit Satteldach
Keller, Geschosse : noch nicht ganz sicher ob mit oder ohne Keller, Ansonsten 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter : 2 Erwachsene (Mitte 30) und 1 Kind(1Jahr)
Raumbedarf im EG, OG: 160-180 qm Wohnfläche
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: 1 Raum sollte für Homeoffice nutzbar sein
Schlafgäste pro Jahr: 4
offene oder geschlossene Architektur: eher offen
konservativ oder moderne Bauweise: ein bisschen von beiden
offene Küche, Kochinsel: offene Küche
Anzahl Essplätze: 8
Kamin: ohne Kamin
Musik/Stereowand: ohne
Balkon, Dachterrasse: kein Balkon, dafür eine große Terrasse
Garage, Carport: Doppelgarage
Nutzgarten, Treibhaus: großer Garten für Kinder
Das Haus sollte nicht zu groß sein, damit man später in 30 Jahren noch alles sauber halten kann und nicht zu viel Fläche ungenutzt hat, wenn Kinder aus dem Haus sind.
Außerdem wollen wir gerne einen Hobbyraum haben, zum Sport und Musik machen.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Warum?: große Küche mit Esszimmer; Terrasse;
Was gefällt nicht? Warum?: Hauswirtschaftsraum oder 1/2Keller wobei Garage integriert ist oder ganzer Keller
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 350.000- 400.000€
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 450.000€
favorisierte Heiztechnik: Erdwärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Keller, Kinderbad
-könnt Ihr nicht verzichten: große Küche mit Sitzplätzen
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Der Architekt hat soweit erst mal alle unsere Wünsche umgesetzt.
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Da wir das Problem haben, das unsere Garage nicht links neben das Haus kann, da es mit den Auflagen der Bauvorabfrage nicht möglich ist, muss die Garage ja eigentlich unter das Haus oder vor das Haus. Rechts daneben macht kein Sinn, da Südseite.
Sollte man die Garage unter das Haus, sozusagen in den Keller integrieren? Sollte man einen halben Keller oder einen ganzen Keller bauen? Welche Vor-Nachteile gibt es?
Bei der Planung der Fenster sind wir uns noch nicht ganz sicher wie es kommen soll. Große Wohnzimmerfenster über Eck oder eher nicht, sollten die dann in der Küche auch über Eck gehen, damit das gesamt Bild von Außen passt?
Was würdet Ihr an dem Grundriss anders machen?
Gruß
Goermi
Goermi schrieb:
@ypg ein Kinderbad bedeutet nicht das dort irgendwas kleiner ist, sondern dass die Kinder auch wenn sie irgendwann 18 sind, dort ihr eigenes Bad haben und nicht bei den Eltern aufs Bad müssen.Eben drum. Aber vergleiche einfach mal die Duschen Elternbad/Kinderbad.
Und dann bedenke das RBM, dann liegst Du geschätzt bei 70,75cm Duschbreite im Kinderbad. Folglich stellt sich der Mensch darin etwas schräg Rtg Ausgang, und schon wird der Toilettenbereich nass.
Im Hauptbad muss man übrigens auch erst mal zur Dusche durchkommen
Beides ist ziemlich auf Kante.
H
hampshire11.08.19 09:20Der Hausentwurf gefällt mir ganz gut bezogen auf die geschilderte Wunschliste.
Die Garage in den Keller zu integrieren ist eine elegante Lösung. Einerseits wollt ihr das Haus nicht zu groß haben um später alles besser sauber halten zu können, andererseits gibt es mancherorts verschwenderisch viel Platz ohne „Funktion“ wie im Eingang oder der Eß-Küche.
Es gibt keine Regel zu halbem oder ganzen Keller. Baut den Raum, den ihr braucht / wollt. Ein halber Keller ist auf den Quadratmeter gerechnet teurer. Von Quadratmeterpreisrechnen halte ich wie möglicherweise bekannt ist nichts.
Das Haus kann von Außen durchaus etwas Asymmetrie vertragen, da würde ich mir keinen Stress machen aufgrund der Fenster die Küche möglicherweise unpraktischer zu machen. Im Gegenteil: Man kann da auch mit etwas Pfiff und gestalterischer Fantasie drangehen.
Ich finde das Verhältnis von Kochen/Essen zu Wohnen unglücklich. Es scheint, als hätte da unbedingt eine Wand hingemusst, die sich an den Gegebenheiten der äußeren Wand orientiert. Da würde ich auf jeden Fall nachbessern und dabei die Außenwand nicht als „gegeben“ hinnehmen.
Die Badezimmer sollten funktionieren. Die Badewanne in einer gerundeten Farm macht den bequemen Zugang zur Dusche möglich. Dass eine Dusche bei älteren Kindern zur Abstellkammer werden kann entspricht nicht meiner Erfahrungswelt mit 2 Jungs im späten Teenageralter, die zudem maximal durchschnittlich ordentlich sind.
Die Garage in den Keller zu integrieren ist eine elegante Lösung. Einerseits wollt ihr das Haus nicht zu groß haben um später alles besser sauber halten zu können, andererseits gibt es mancherorts verschwenderisch viel Platz ohne „Funktion“ wie im Eingang oder der Eß-Küche.
Es gibt keine Regel zu halbem oder ganzen Keller. Baut den Raum, den ihr braucht / wollt. Ein halber Keller ist auf den Quadratmeter gerechnet teurer. Von Quadratmeterpreisrechnen halte ich wie möglicherweise bekannt ist nichts.
Das Haus kann von Außen durchaus etwas Asymmetrie vertragen, da würde ich mir keinen Stress machen aufgrund der Fenster die Küche möglicherweise unpraktischer zu machen. Im Gegenteil: Man kann da auch mit etwas Pfiff und gestalterischer Fantasie drangehen.
Ich finde das Verhältnis von Kochen/Essen zu Wohnen unglücklich. Es scheint, als hätte da unbedingt eine Wand hingemusst, die sich an den Gegebenheiten der äußeren Wand orientiert. Da würde ich auf jeden Fall nachbessern und dabei die Außenwand nicht als „gegeben“ hinnehmen.
Die Badezimmer sollten funktionieren. Die Badewanne in einer gerundeten Farm macht den bequemen Zugang zur Dusche möglich. Dass eine Dusche bei älteren Kindern zur Abstellkammer werden kann entspricht nicht meiner Erfahrungswelt mit 2 Jungs im späten Teenageralter, die zudem maximal durchschnittlich ordentlich sind.
hampshire schrieb:
Es gibt keine Regel zu halbem oder ganzen Keller. [...] Ein halber Keller ist auf den Quadratmeter gerechnet teurer. Von Quadratmeterpreisrechnen halte ich wie möglicherweise bekannt ist nichts.Ich auch nicht, aber die Regel hast Du ja selber schon genannt. Näherungshalber kann man sagen, daß ein Halber-Raum-Keller etwa ein Dreiviertel-Preis-Keller wird und so weiter, d.h. daß die Minderfläche "quadriert" der Ersparnis entsprechen wird, also 1,0 minus 0,5 = 0,5 (Fläche) ergibt (etwa) 1,0 minus (0,5 zum Quadrat = 0,25) = 0,75 (Preis) - Pi mal Daumen, wohlgemerkt, wie Faustformeln eben so sind: grob.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Moin
Ich sehe die Kinderdusche auch als zu klein.
Eine Lösungsmöglichkeit
Das WC noch etwas weiter unter die Dachschräge (das geht ohne Komfortverlust sicher noch 30 - 40 cm), und die Dusche in den Abstellraum bis zum Treppenhaus hineinragen lassen, so das der Abstellraum nur etwa 1m2 groß ist. Für Staubsauger, Reinigungsmittel u. Kleinkram sollte das reichen.
Olli
Ich sehe die Kinderdusche auch als zu klein.
Eine Lösungsmöglichkeit
Das WC noch etwas weiter unter die Dachschräge (das geht ohne Komfortverlust sicher noch 30 - 40 cm), und die Dusche in den Abstellraum bis zum Treppenhaus hineinragen lassen, so das der Abstellraum nur etwa 1m2 groß ist. Für Staubsauger, Reinigungsmittel u. Kleinkram sollte das reichen.
Olli
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