Grundriss EFH, ca. 200qm ohne Keller - Einschätzung

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Zuletzt aktualisiert 02.02.2023
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W

willWohnen

Wenn man es nicht schafft, jemanden zu überzeugen, dann nennt man ihn beratungsresistent, unwillig und spricht ihm jedes Raumgefühl ab?
Ich werde mir gut überlegen, was ich in diesem Forum noch von mir preisgebe.
 
S

Slammer0909

Küche planoben, sagst du, du willst bei der Küchenarbeit nicht an den Bretterzaun im Osten schauen. Erwähne ich, dass du dann dort aber hinguckst, wenn du auf dem Sofa sitzt, dann schreibst du, den Bretterzaun im Norden siehst du nicht ... merkst du es?
Ja ich merke es! Da ich meine Gegebenheiten, Anforderungen und Wünsche gut kenne.
Wenn ich das Küchenfenster genau im Norden habe, dann schaue ich durch das Fenster hindurch auf den Bretterzaun. Im Wohnzimmer hingegen ist doch zum Norden KEIN Fenster. Also kann ich auch nicht dadurch schauen auf den Bretterzaun. Ich kann nur Richtung Süden in den Garten schauen. Klar sehe ich dann auch um mein Grundstück herum den Bretterzaun.
Aber auch hier wieder nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sondern eher nachvollziehen, wie ich es gemeint habe. Es geht doch hier nicht darum, weitere Schlupflöcher und Kleinigkeiten zu finden, um den Grundriss schlecht zu machen.


Und noch mal zur Speisekammer .. du planst einen TK-Schrank dort und auf jeden Fall Fenster, also achte darauf, dass der Raum wenigstens ca. 140 cm breit ist, da sonst die TK-Tür nicht zu öffnen ist.
Wir haben uns auch genau diese Speisekammer schon simuliert. Wir kommen mit 1,35m aus. Da kann die Tür noch gut aufgehen und dahinter bleibt noch Platz.


Generell: Wenn nun aber längliche Räume doch i.O. sind, und mir die 2,8m reichen, um ein Bett zu stellen, was ist dann noch so so verkehrt am Grundriss? Die Megaverbesserungen habe ich noch nicht festgestellt.

Ich muss sagen, die Nebenräume wären mir sogar zweitrangig wichtig.
Was mich stört ist, dass ich trotz über 200qm nur so ein kleines Wohnzimmer habe. Das wäre ein Punkt.
Dazu kommt aber, das ich nicht noch größer werden möchte.
Also muss, damit Wohnzimmer größer wird, etwas anderes kleiner werden.
Das darf aber auch nicht die Küche sein.

Die Wasserstellen Bad EG, Küche und Bad OG nenne ich mal Standard. Viele Häuser haben oben noch ein Kinderbad, also +1.

Im Hauswirtschaftsraum einen Wasserhahn zu haben, finde ich gut, haben wir bei Bekannten auch so gesehen. Die kommen auch damit klar.

Ein weiteres Bad für den Partyraum hätte ich (haben viele andere auch) im Keller ebenso noch zusätzlich. Im Keller wäre dieses sicherlich nicht so verwerflich.
Wer seinen Waschraum im Keller hat, hat dort auch Wasseranschlüsse. Da mein Waschraum im OG ist, darf er da genauso Anschlüsse haben.

Also die Menge der Wasseranschlüsse finde ich für eine so großes Haus plausibel. Das im Hauswirtschaftsraum kann man drüber streiten, Rest ist "Standard".


Ich denke, mir ist ziemlich klar, wie hoch die Anforderungen sind. Eingangs schrieben einige noch "ist doch nichts Besonderes" und "geht doch leicht sicherlich" (sinngemäß, nicht Goldwaage )

Deshalb kommt man als Außenstehender auch nicht wirklich weiter gegen mich an bzw. deshalb ist es schwer, mich von etwas anderem zu überzeugen.
Aber glaubt mir, wenn ich es besser finde, würde ich es auch übernehmen.
Ich sehe aktuell aber nicht die krassen Verbesserungen. Also was soll so mies an meinem Entwurf sein?
Ich WILL die 2. Treppe. Ich denke damit solltet ihr auch einfach mal klarkommen.
Ich WILL den Druchgangsraum ins Haus für Jacken etc.
Ich HÄTTE GERNE eine Kochinsel.
Und wenn mir der Durchgang zu eng wird, dann fällt die Kochinsel 20cm schmaler aus!

Ich betrachte meinen Entwurf kritisch, ihr auch, macht Gegenvorschläge.
Aber für mich kommt nichts extrem viel besseres raus. Sicherlich teilweise auf andere Art und Weise durchdacht und dadurch nicht schlecht. Aber wenn ich alles hier noch mal so überfliege, ist mein Entwurf gar nicht so verkehrt.
Ihr mögt die Schrägen nicht, ok.

Ich habe einen Entwurf mit geradem Flur und anderen Änderungen vorgestellt.
Dazu wollte ich Meinungen hören. Viel kam dazu nicht rum.
Es wurde gar nicht auf pro und contra der neuen Fluranordnung eingegangen bzw. immer wieder Bezug auf den alten Plan gemacht.
So dreht sich hier alles im Kreis.


1 Jahr planen wir, davon mind. die Hälfte auf Basis "mit Keller", also kann das eh alles in die Tonne. Dann haben wir geheiratet und die Planungen zurückgestellt. Danach kamen Flitterwochen, als wir dann nach Erholung wieder anfangen wollten, ging die meiste Freizeit dafür darauf, dass wir uns um unsere Krebskranke Schwiegermutter und deren Familie kümmern mussten.
Am 02.Dez 2014 verstarb sie dann leider. In der Zeit konnten wir auch nicht mit Vollgas planen.
Nun wollen wir die Sache beenden und irgendwann auch mal anfangen mit bauen.

Wie gesagt, wenn ich auch nur an eine Seite 1m mehr dranhänge, habe ich einige Probleme erschlagen. Dann liege ich aber bei 250qm und mehr.
Ich würde gerne aus Kostengründen/Putzgründen oder was auch immer auf 200qm runter.
Bei gleichbleibenden Anforderungen.

PS: Was kostet mich der Entwurf vom Architekten? Wenn es 2-3 werden, sicherlich einige 1000€, oder wo liege ich da?
 
kbt09

kbt09

Im Norden ist bisher in keiner Planung ein Fenster .. denn da ist überall die Garage.

Ich finde den letzten Grundansatz von kaho eine Basis, die man mal durchdenken kann. Sie bietet auch Möglichkeiten für die notwendig zu reduzierende Fläche im OG. Allerdings dann eher so, dass die Terrasse, die dadurch entstehen kann, Richtung Süden und Westen öffnet.

Es sind allerdings einige eurer Anforderungen auch nicht integriert.

Wäre es denn so gar nicht eine Variante eher Essen/Kochen richtig zusammenzupacken und dafür Wohnen zu isolieren?
 
W

Wanderdüne

PS: Was kostet mich der Entwurf vom Architekten? Wenn es 2-3 werden, sicherlich einige 1000€, oder wo liege ich da?
Die Anzahl der Entwürfe ist nicht entscheidend.
Es hängt von den anrechenbaren Kosten, der Honorarzone (wird hier III sein) und dem Honorarsatz (wird hier mehr als der Mindestsatz sein) ab.
Mit MwSt. für Leistungsphasen 1 bis 4 (was bei einem Stufenvertrag Sinn macht) kommt Ihr wahrscheinlich auf einen Betrag zwischen 10 und 14 k€. Genaueres im Erstgespräch mit der Architektin / dem Architekten klären.
 
S

Slammer0909

Danke, Wanderdüne.

Im Norden ist bisher in keiner Planung ein Fenster .. denn da ist überall die Garage.
Ach Mist, ich meine Osten. Im Wohnzimmer habe ich das Fenster gen Osten weggemacht. 1., weil da nur die Sicht auf Bretterzaun ist, 2. weil ich dann dort evtl. später den TV stellen kann, wenn ich mal ummöblieren möchte. Eine schießscharte weiter oben war mal angedacht zwecks Lichteinfall, stört bei Ummöblierung allerdings auch.


Den zweiten Entwurf von Koha habe ich noch nicht im Detail angesehen, werde dies aber tun. Gut ist, das EG nun "künstlich" noch größer ist als OG, was der Eingeschossigkeit zu Gute kommt.
Auf den ersten Blick fällt aber auf, dass der Esszimmerraum direkt außen rangepackt wurde.
Ich hatte auch das schon überlegt. Einfach in meinem Entwurf unten die Küche etwas herausziehen, damit die Essecke weiter von der Schiebetür und der Kochinsel wegrückt.
Aber dann werde ich ja noch größer wieder...das möchte ich eigentlich nicht.

Esszimmer und Küche zusammen, Wohnzimmer extra war auch in der Überlegung, finde ich anders aber besser/multifunktionaler.

Wir haben halt gerne ich der Küche noch einen Frühstückstisch, wo der Kram auch mal dauerhaft stehen bleiben kann, am Esszimmertisch könnten dann Hausaufgaben gemacht werden. Klar wird da auch Abendbrot gegessen etc.


Welche wirklich schlimmen Punkte gibt es noch in meinem Entwurf? Der Flur oben ist bei mir schmal und lang, aber wir haben gerne den Durchgang sowohl in Partyraum als auch auf den Balkon.
Aber dennoch sind ja die anderen Räume groß.

Was ich mitgenommen habe: besser Schlafzimmer etwas größer, um noch eine Sockenkommode zu stellen. Nach Definition eines Ankleidezimmers kann die zwar auch da rein, aber schöner aussehen tut es schon.
Also wieder ein Punkt, den ich hier von euch allen mitnehme!



@Koha: Achso, der Schallschutzraum vor dem Kinderzimmer = sehr sehr gute Idee!!! Danke dafür.
Die Idee mit dem Hauswirtschaftsraum über Eck in die Garage überlege ich auch mal.
 
kbt09

kbt09

In diese Überlegungen solltest du auch mal die Auslagerung der Technik in den Garagenbereich aufnehmen. Hatte ich ja in meiner Variante 1.

Denn der Lagerraum, den du auch in der Garage noch vorgesehen hast, ist ja auch recht groß.

Die Multifunktionalität von Essen/Wohnen statt Essen/Kochen verstehe ich nicht ganz.
 
Zuletzt aktualisiert 02.02.2023
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