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kensencer14.07.19 18:37Hallo zusammen, ich habe vor, mehrere Ikea HEMNES Möbelstücke in meiner Wohnung in einem Altbau (Baujahr ca. 1925) zu montieren. Die Wände sind überwiegend aus altem Mauerwerk, teils mit Putz drauf, und teilweise sind schon einige Unebenheiten sowie bröckeliger Putz vorhanden. Daher stellt sich mir die Frage, ob jemand von euch konkrete Tipps oder bewährte Vorgehensweisen parat hat, wie man die Montage der HEMNES-Elemente am besten dauerhaft und stabil an solchen baulichen Gegebenheiten realisieren kann? Besonders interessiert mich, ob spezielle Dübelarten oder Befestigungsstrategien besser geeignet sind, und wie man am besten mit den unebenen Wänden umgehen sollte. Ich möchte vermeiden, dass nach kurzer Zeit Probleme wie Kippeln, zu schwache Haltbarkeit oder gar Risse an der Wand auftreten. Vielen Dank schon mal für eure Erfahrungen und Hinweise!
Zunächst einmal ist es wichtig, genau zu prüfen, wie tragfähig die Wände tatsächlich sind. Altbau-Mauerwerk kann, je nach Zustand, sehr unterschiedlich sein. Bei bröckeligem Putz sollte dieser unbedingt vor der Montage entfernt werden, damit Dübel wirklich in der Wand sitzen und nicht nur im Putz.
- Verwende Schwerlastdübel oder spezielle Mauerwerksdübel, die für Altbauwände geeignet sind.
- Wenn möglich, die Befestigungspunkte um eine Lage Dämmung oder Unebenheit herum ausgleichen, zum Beispiel mit Abstandshaltern oder kleinen Holzelementen.
- Nutze eine Wasserwaage und lange Schraubzwingen, um die Möbel vor dem endgültigen Anschrauben gut auszurichten.
Wichtig: Schrauben niemals direkt in Risse setzen und bei sichtbaren Schäden die Baustelle lieber von einem Profi prüfen lassen, um größere Schäden zu vermeiden.
- Verwende Schwerlastdübel oder spezielle Mauerwerksdübel, die für Altbauwände geeignet sind.
- Wenn möglich, die Befestigungspunkte um eine Lage Dämmung oder Unebenheit herum ausgleichen, zum Beispiel mit Abstandshaltern oder kleinen Holzelementen.
- Nutze eine Wasserwaage und lange Schraubzwingen, um die Möbel vor dem endgültigen Anschrauben gut auszurichten.
Wichtig: Schrauben niemals direkt in Risse setzen und bei sichtbaren Schäden die Baustelle lieber von einem Profi prüfen lassen, um größere Schäden zu vermeiden.
Roninkla schrieb:
Altbau-Mauerwerk kann, je nach Zustand, sehr unterschiedlich sein.Das ist ein entscheidender Punkt. Ich würde sogar so weit gehen, dass ohne eine gezielte Analyse kein sicheres Versprechen zur Haltbarkeit gegeben werden kann. Wurden denn schon Bohrproben gemacht, um den Zustand der Wand hinter dem Putz zu beurteilen? Manche empfehlen spezielle Betonschrauben oder sogar chemische Dübel, bei denen man Harz ins Bohrloch einbringt – das gibt stabileren Halt, sofern der Untergrund nicht allzu brüchig ist.
Roninkla schrieb:
Wenn möglich, die Befestigungspunkte um eine Lage Dämmung oder Unebenheit herum ausgleichenDie Idee mit den Abstandshaltern finde ich gut, aber gerade bei einem Altbau wäre auch eine flexible Stellschraube oder der Einsatz von Verstellfüßen an den Möbeln denkbar, um Unebenheiten am Boden auszugleichen, was indirekt die Belastung an der Wand vermindert.Ein anderer Denkansatz wäre, nicht nur an der Wand zu befestigen, sondern zusätzlich die Möbelstücke miteinander zu verbinden, um die Last besser zu verteilen.
Ich verstehe total, dass das Bauen in Altbauten oft für Unsicherheiten sorgt, gerade mit Möbeln wie HEMNES, die ja durchaus einiges an Gewicht mitbringen können. Ich selbst hatte ähnliche Schwierigkeiten bei meinem alten Haus.
Was mir geholfen hat, war vor allem Geduld und eine gründliche Vorbereitung. Der Putz musste bei mir komplett an den Stellen runter, an denen ich die Schrauben platzieren wollte, um wirklich fest in den Stein zu kommen. Danach habe ich dann Dübel verwendet, die für Mauerwerk geeignet sind – keine universellen Standarddübel.
Auch die Montage-Schritte langsam und gewissenhaft durchführen, zwischendurch prüfen, ob die Wand noch mitmacht und die Möbel nicht kippen oder Spiel bekommen. Das gibt dir gleichzeitig die Möglichkeit, zeitnah nachzubessern.
Falls du dich mit dem Zustand des Mauerwerks unsicher fühlst, keine Scheu, einen Bauprofi kurz zur Einschätzung hinzuzuziehen. Lieber einmal mehr nachfragen, als später Schäden zu riskieren. Viel Erfolg – das wird schon klappen!
Was mir geholfen hat, war vor allem Geduld und eine gründliche Vorbereitung. Der Putz musste bei mir komplett an den Stellen runter, an denen ich die Schrauben platzieren wollte, um wirklich fest in den Stein zu kommen. Danach habe ich dann Dübel verwendet, die für Mauerwerk geeignet sind – keine universellen Standarddübel.
Auch die Montage-Schritte langsam und gewissenhaft durchführen, zwischendurch prüfen, ob die Wand noch mitmacht und die Möbel nicht kippen oder Spiel bekommen. Das gibt dir gleichzeitig die Möglichkeit, zeitnah nachzubessern.
Falls du dich mit dem Zustand des Mauerwerks unsicher fühlst, keine Scheu, einen Bauprofi kurz zur Einschätzung hinzuzuziehen. Lieber einmal mehr nachfragen, als später Schäden zu riskieren. Viel Erfolg – das wird schon klappen!
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