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ᐅ Estrichqualitäten im Bereich Anydrit / Zementestrich


Erstellt am: 07.03.21 13:59

Sebastian8207.03.21 13:59
Hallo zusammen,
wir werden in diesem Jahr ein Einfamilienhaus mit ca. 200 m² Wohnfläche bauen. Im Estrich befindet sich die Fußbodenheizung (Luft-Wasser-Wärmepumpe) Das Thema Estrich ist noch ein Buch mit sieben Siegeln und lässt mich aktuell nicht ganz los. Nach Recherchen innerhalb dieses Forums sind schon einige Fragen und auch qualifizierte Antworten gegeben worden, die tatsächlichen Vor- und Nachteile sind mir aber noch nicht ganz klar (Erzählt übrigens jedes gefragte Unternehmen etwas anderes :-))

Ich fasse mal meinen bescheidenen Wissensstand zusammen:
Zementestrich (Fließestrich): Positiv: Wasserbeständigkeit
Negativ: Rissanfällig, Anfällig für Schüsseln, etwas teurer, bei großen Flächen muss Fuge eingezogen werden

Zementestrich (Baustellenestrich abgezogen) Positiv: Wasserbeständigkeit, weniger Wasser und damit Trockenzeit, nicht so anfällig für Schüsseln
Negativ: Rissanfällig?, sehr viel teurer als Anhydrit oder Fließzement,

Anhydritestrich Positiv: keine Fugen bei großen Flächen, recht günstig,
Negativ: Wasserbeständigkeit

Frage: Wie verhalten sich die Varianten in Bezug auf die verbaute Fußbodenheizung? Der Anydritestrich wird ja immer wieder auch als "Heizestrich" angepriesen. Ist die Wirkung dort tatsächlich soviel besser als beim Zementestrich?
Der Innenausbau wird komplett als Trockenbau (Gipskartonplatten) gemacht. Ist meine Sorge bzgl. der hohen Feuchtigkeit beim Fließestrich begründet (Gipskartonplatten nehmen bekanntlich gerne Feuchtigkeit auf) oder ist das vernachlässigbar?

Überlegungen: Grundsätzlich war ich auf der Spur, dass wir komplett Zementestrich (Fließestrich) nehmen, da selbstausgleichend. Hier werde ich aber immer wieder auf das Thema Schüsseln etc. angesprochen. Die Alternative, das ganze mit mehr Aufwand und "trockener" als Baustellenestrich (abgezogen) zu nehmen, wird angeblich recht teuer (haben wir aber noch kein Angebot)
Anhydrit ist anfangs nicht zu Debatte gestanden, mit dem Thema "fugenlos" (Küche, Wohnen Essen ist im Bereich von 50 m²) aber grundsätzlich interessant. Angst habe ich hier tatsächlich bzgl. des Themas Wasserbeständigkeit.

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen oder Anregungen

Vielen Dank
Sebastian
nordanney07.03.21 14:47
Sebastian82 schrieb:

Frage: Wie verhalten sich die Varianten in Bezug auf die verbaute Fußbodenheizung?
So, dass Du keinen Unterschied bemerkst.

Von der Preisreihenfolge wirst Du aber eher die Reihenfolge Zementestrich, Zementfließestrich und Anhydritestrich (Calciumsulfatestrich) bekommen.
Sebastian82 schrieb:

Der Innenausbau wird komplett als Trockenbau (Gipskartonplatten) gemacht. Ist meine Sorge bzgl. der hohen Feuchtigkeit beim Fließestrich begründet (Gipskartonplatten nehmen bekanntlich gerne Feuchtigkeit auf) oder ist das vernachlässigbar?
Ist vernachlässigbar. Jeder Estrich bringt Feuchtigkeit ohne Ende. Und Du musst eh ein wenig warten, bis Du mit dem Innenausbau starten kannst.
Sebastian82 schrieb:

Anhydrit ist anfangs nicht zu Debatte gestanden, mit dem Thema "fugenlos" (Küche, Wohnen Essen ist im Bereich von 50 m²) aber grundsätzlich interessant. Angst habe ich hier tatsächlich bzgl. des Themas Wasserbeständigkeit.
Ob fugenfrei, sagt Dir der Estrichleger.
Zum Thema Wasserbeständigkeit musst du dir selbst die Frage beantworten, wie oft du hunderte Liter Wasser in deiner Wohnung oder im Haus auf dem Boden verteilt hast. Wenn mal der Eimer Wasser umkippt, wird aufgeweckt und dann war’s das. Es geht um viel Wasser, dass in den Estrich eindringt. Das Thema stellt sich eigentlich nur im Bad oder bei einem echten Wasserschaden, zum Beispiel aufgrund einer kaputten Wasserleitung.
Bookstar07.03.21 16:02
Estrich ist wirklich das einfachste Gewerk, es ist vollkommen egal was man da macht. Alles der gleiche Kram 🙂
T_im_Norden07.03.21 17:54
Anhydritestrich bekommt im Feuchtbereich eine Versiegelung und damit ist das Thema erledigt.
Sebastian8208.03.21 08:56
Danke für die schnellen ersten Rückmeldungen.

: Deine Preisreihenfolge geht von teuer nach günstig? (gehe ich zumindest davon aus)

Das Thema Wasserbeständigkeit ist für mich nicht so ganz einfach zu beantworten. Klar muss schon etwas passieren, dass Wasser an den Estrich kommt. Bei einer wassergeführten Fußbodenheizung bin ich aber mit allen Anschlüssen (und von den Gefahren von undichten Schläuchen ausgehend gar nicht zu sprechen) schon einer "Wasserschadengefahr" ausgesetzt. Habe ich zwar auch beim Zementestrich, aber den kann ich angeblich professionell trocknen lassen.
Oder sehe ich das zu kritisch?

Was haltet ihr von der Option Anhydrit im Wohnbereich und Bad Zement (der Fliesenleger muss die bodengleiche Dusche sowieso angleichen und kann das Bad dann eigentlich mitmachen? Praktikabel?
nordanney08.03.21 10:46
Sebastian82 schrieb:

@nordanney: Deine Preisreihenfolge geht von teuer nach günstig? (gehe ich zumindest davon aus)
Umgekehrt, günstig zu teuer.
Sebastian82 schrieb:

Oder sehe ich das zu kritisch?
Ja.
Calciumsulfatestrich ist Stand der Technik. Undichte Schläuche sind auch annähernd unmöglich, da jeder Kreis nur aus einem kompletten Rohr besteht (da wird nicht gestückelt). Und die Anschlüsse sind auch nicht "undichter", als alle anderen Anschlüsse.
Sebastian82 schrieb:

Was haltet ihr von der Option Anhydrit im Wohnbereich und Bad Zement (der Fliesenleger muss die bodengleiche Dusche sowieso angleichen und kann das Bad dann eigentlich mitmachen? Praktikabel?
Jein. Der Fliesenleger sollte die Dusche richtig ausarbeiten inkl. Entwässerung. Das machen die Estrichleger i.d.R. nicht. Der Fliesenleger wird aber nicht den Estrich fürs gesamte Bad machen. Es gibt aber keinen Grund, das Bad nicht auch mit Calciumsulfatestrich zu belegen und dann vernünftig abzudichten. Die komplette Abdichtung ist auch bei "normalem" Estrich mehr als empfehlenswert.
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