ᐅ Erneuerung Heizungsanlage im Altbau, Welches System?
Erstellt am: 04.05.20 14:51
tiborb04.05.20 14:51
Hallo Zusammen,
ich benötige euren Rat bei der Entscheidung, welches Heizungssystem wir bei der geplanten Erneuerung der Heizungsanlage wählen sollten.
Fakten:
- Doppelhaushälfte mit zwei getrennten Wohneinheiten, Baujahr 1972, Neuerwerb von uns 2014
- ca. 220 qm beheizbarer Raum, 186 qm Wohnfläche, 95 qm im EG, 91 qm im OG
- Gebäudehülle gedämmt mit 10 cm
- Neue Fenster 3-fach Verglasung, im EG und OG Wintergarten (komplette Verglasung)
- Dach nicht gedämmt
- Heizungsverteilung: (Die Röhren-Heizkörper planen wir derzeit gegen Niedertemperatur Heizkörper auszutauschen)
- GAS-Hausanschluss nicht vorhanden
- Zusätzliches Projekt geplant ist eine Photovoltaikanlage mit ca. 8 - 9,9 KWp auf Südseite des Daches mit einer 10 KWh Speicherbatterie
- Bestenfalls BAFA Förderung 40% - 45% je System nutzen
Es gab nun viele Überlegungen zu den Varianten des neuen Heizsystems:
Variante 1: GAS-Hybrid mit Solar-Thermie 8, 5 qm und 600l Wasser-Pufferspeicher
(Angebot mit Buderus oder BOSCH Anlagen)
Variante 2: GAS-Hybrid mit 400l Wasserspeicher und kleiner ergänzender Luft-Wasser Wärmepumpe (ggf. kombinieren mit Photovoltaikanlage auf dem Dach)
(Angebot mit WOLF-Anlagen)
Variante 3: Luft-Wasser Wärmepumpe mit integrierter Wasseraufbereitung beim Innengerät und mit Außengerät (ggf. kombinieren mit Photovoltaikanlage auf dem Dach)
(Angebot mit Vaillant Anlagen)
Alles hat seine Vor- und Nachteile, doch interessiert mich auch eure Meinung und Erfahrungen. Insb. bin ich mir unsicher, wegen der Lautstärke der Außengeräte der Wärmepumpe. Wie laut sind diese wirklich?
Bzw. vielleicht plant ihr derzeit ja auch einen Austausch und habt eine ähnliche Konstellation. Gerne also eure Erfahrungen zu den Systemen und welche ihr mir für meinen Kontext empfehlen würdet.
Vielen Dank für eure Hilfe!!!
LG
Chippy
ich benötige euren Rat bei der Entscheidung, welches Heizungssystem wir bei der geplanten Erneuerung der Heizungsanlage wählen sollten.
Fakten:
- Doppelhaushälfte mit zwei getrennten Wohneinheiten, Baujahr 1972, Neuerwerb von uns 2014
- ca. 220 qm beheizbarer Raum, 186 qm Wohnfläche, 95 qm im EG, 91 qm im OG
- Gebäudehülle gedämmt mit 10 cm
- Neue Fenster 3-fach Verglasung, im EG und OG Wintergarten (komplette Verglasung)
- Dach nicht gedämmt
- Heizungsverteilung: (Die Röhren-Heizkörper planen wir derzeit gegen Niedertemperatur Heizkörper auszutauschen)
- KG: Ein alter Röhren-Heizkörper und ca. 40qm Fußbodenheizung (altes System - wahrscheinlich Heizungsrohre durchlaufen lassen)
- EG: Fußbodenheizung mit 9 - Schleifen, Einbau 2014 und im Wintergarten noch altes Fußbodenheizungssystem wie im Keller
- OG: Sechs alte Röhren-Heizkörper
- GAS-Hausanschluss nicht vorhanden
- Zusätzliches Projekt geplant ist eine Photovoltaikanlage mit ca. 8 - 9,9 KWp auf Südseite des Daches mit einer 10 KWh Speicherbatterie
- Bestenfalls BAFA Förderung 40% - 45% je System nutzen
Es gab nun viele Überlegungen zu den Varianten des neuen Heizsystems:
Variante 1: GAS-Hybrid mit Solar-Thermie 8, 5 qm und 600l Wasser-Pufferspeicher
(Angebot mit Buderus oder BOSCH Anlagen)
Variante 2: GAS-Hybrid mit 400l Wasserspeicher und kleiner ergänzender Luft-Wasser Wärmepumpe (ggf. kombinieren mit Photovoltaikanlage auf dem Dach)
(Angebot mit WOLF-Anlagen)
Variante 3: Luft-Wasser Wärmepumpe mit integrierter Wasseraufbereitung beim Innengerät und mit Außengerät (ggf. kombinieren mit Photovoltaikanlage auf dem Dach)
(Angebot mit Vaillant Anlagen)
Alles hat seine Vor- und Nachteile, doch interessiert mich auch eure Meinung und Erfahrungen. Insb. bin ich mir unsicher, wegen der Lautstärke der Außengeräte der Wärmepumpe. Wie laut sind diese wirklich?
Bzw. vielleicht plant ihr derzeit ja auch einen Austausch und habt eine ähnliche Konstellation. Gerne also eure Erfahrungen zu den Systemen und welche ihr mir für meinen Kontext empfehlen würdet.
Vielen Dank für eure Hilfe!!!
LG
Chippy
nordanney04.05.20 16:36
Äh, doofe Frage. Warum GAS-Hybrid, wenn Ihr noch nicht einmal einen Gasanschluss habt (von der Hybrid Thematik, die ich nicht gut/sinnvoll finde)?
Dach und Keller (falls nötig) noch dämmen und eine Wärmepumpe verbauen. Die heutigen Geräte sind effizient und leise.
Dach und Keller (falls nötig) noch dämmen und eine Wärmepumpe verbauen. Die heutigen Geräte sind effizient und leise.
Joedreck04.05.20 16:58
Dach auf JEDEN Fall dämmen. Oder die oberste Geschossdecke. Da kann man leicht 20% einsparen.
Dann oben die Heizkörper weg und, sofern möglich, eine Fußbodenheizung fräsen lassen.
Dann geht's Richtung Wärmepumpe.
Dann oben die Heizkörper weg und, sofern möglich, eine Fußbodenheizung fräsen lassen.
Dann geht's Richtung Wärmepumpe.
tiborb04.05.20 17:07
D.h. ihr haltet die GAS-Hybrid Lösungen generell nicht für sinnvoll?
Was heißt Fußbodenheizung fräsen lassen? Was sind für Kosten ca? Bisher hatten wir diese Extra-Kosten für eine neue Fußbodenheizung gescheut, da wir ja dann auch die Fußbodenbeläge erneuern müssten.
Was kommen denn für eine Geschossdeckendämmung ca. auf uns zu?
Wäre diese Maßnahmen dann auch über BAFA förderbar?
Danke.
LG
Was heißt Fußbodenheizung fräsen lassen? Was sind für Kosten ca? Bisher hatten wir diese Extra-Kosten für eine neue Fußbodenheizung gescheut, da wir ja dann auch die Fußbodenbeläge erneuern müssten.
Was kommen denn für eine Geschossdeckendämmung ca. auf uns zu?
Wäre diese Maßnahmen dann auch über BAFA förderbar?
Danke.
LG
tiborb06.05.20 16:26
Was kommen denn für Kosten bei einer Geschossdeckendämmung ca. auf uns zu? Bzw. könnte man es auch selber durchführen und nur das Material fördern lassen?
Warum ist GAS-Hybrid in unserem speziellen Kontext nicht sinnvoll? Gas-Hybrid mit Solarthermie wird doch sehr häufig auch in Neubauten eingebaut oder irre ich mich da? Oder meintet ihr die Variante GAS-Hybrid mit Wärmepumpe? Das habe ich mich natürlich auch schon gefragt, was dort der Sinn ist und tendiere dann eher zur reinen Wärmepumpe Lösung.
Eine reine Wärmepumpe arbeitet doch nur bei geringer Vorlauftemperatur 30 Grad effizient und wirtschaftlich. Wenn wir Niedertemperatur Heizkörper im 1.OG behalten, dann muss dort zumindest 55 Grad angefahren werden und dann verbraucht die Wärmepumpe doch massig Strom oder nicht?
Warum ist GAS-Hybrid in unserem speziellen Kontext nicht sinnvoll? Gas-Hybrid mit Solarthermie wird doch sehr häufig auch in Neubauten eingebaut oder irre ich mich da? Oder meintet ihr die Variante GAS-Hybrid mit Wärmepumpe? Das habe ich mich natürlich auch schon gefragt, was dort der Sinn ist und tendiere dann eher zur reinen Wärmepumpe Lösung.
Eine reine Wärmepumpe arbeitet doch nur bei geringer Vorlauftemperatur 30 Grad effizient und wirtschaftlich. Wenn wir Niedertemperatur Heizkörper im 1.OG behalten, dann muss dort zumindest 55 Grad angefahren werden und dann verbraucht die Wärmepumpe doch massig Strom oder nicht?
T_im_Norden06.05.20 16:36
Förderung der Bafa für Wärmepumpe und auch für :
- energetische Optimierungen der Wärmeverteilung (z.B. Wärmedämmung von Rohrleitungen) und Wärmeübergabe (z.B. Ersatz alter Standardheizkörper durch Niedertemperatur-Heizkörper)
- der Warmwasserbereitung sowie die für den neuen, förderfähigen Wärmeerzeuger erforderlichen Sanierungen/Umbauarbeiten von Heiz- /Technikräumen und Schornsteinen.
Einfach mal auf der Bafa Seite nach dem Dokument mit den förderfähigen Kosten schauen
- energetische Optimierungen der Wärmeverteilung (z.B. Wärmedämmung von Rohrleitungen) und Wärmeübergabe (z.B. Ersatz alter Standardheizkörper durch Niedertemperatur-Heizkörper)
- der Warmwasserbereitung sowie die für den neuen, förderfähigen Wärmeerzeuger erforderlichen Sanierungen/Umbauarbeiten von Heiz- /Technikräumen und Schornsteinen.
Einfach mal auf der Bafa Seite nach dem Dokument mit den förderfähigen Kosten schauen
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