ᐅ Drempel und Anzahl Geschosse - Drempelhöhe?
Erstellt am: 23.04.16 19:22
genau vor diesen Problem steht/stand jeder bei uns im Neubaugebiet. man hat den kniestock von 40cm aus versehen mit reingebracht (Politiker hat gepennt) und man konnte keine ausnahmen mehr machen, weil die ersten so gebaut haben mit zähneknirschen (entweder alle bekommen diese Ausnahme oder gar keiner). sie haben alle Tricks erlaubt um den kniestock künstlich zu erhöhen, da es eigentlich gar nicht beabsichtigt war. II Geschosse waren aber auch erlaubt, weswegen wir zur Stadtvilla gegriffen haben.
gibt noch die Variante mit 2 Vollgeschossen und Flachdach, dürfte aber auch nicht wirklich günstiger werden.
theoretisch kann man auf die 2 Etagen Stadtvilla noch eine Etage mit 0,5meter kniestock als Dachboden bauen. wird dann ein ziemlich luxuriöses Dachgeschoss, bzw später ausgebaut eine quasi volle Etage (gleich ausgebaut würde das eventuell Probleme mit der Geschossflächenzahl geben, da man den späteren Ausbau nie meldet hust hust) .
in euren fall würde ansonsten ggf. der Bungalow gehen. das häufig beliebte 1,5 geschössige Haus mit satteldach und hohen kniestock ist auf jeden fall nicht möglich. es gibt da natürlich noch den Trick mit der großen Gaube, wird aber preislich am ende dann nahe der Stadtvilla landen. der Toskana style würde auch gehen, ist preislich aber sicherlich noch weniger attraktiv (weil verschnörkelt und verwinkelt).
ps: Raumhöhe wände im OG sind toll, wenn man die räume auch wirklich aktiv nutzt (zb Kinderzimmer). ist schon ein deutlicher unterschied zu kniestock 0,4 Meter beim Nachbarn bei gleicher zimmergröße.
gibt noch die Variante mit 2 Vollgeschossen und Flachdach, dürfte aber auch nicht wirklich günstiger werden.
theoretisch kann man auf die 2 Etagen Stadtvilla noch eine Etage mit 0,5meter kniestock als Dachboden bauen. wird dann ein ziemlich luxuriöses Dachgeschoss, bzw später ausgebaut eine quasi volle Etage (gleich ausgebaut würde das eventuell Probleme mit der Geschossflächenzahl geben, da man den späteren Ausbau nie meldet hust hust) .
in euren fall würde ansonsten ggf. der Bungalow gehen. das häufig beliebte 1,5 geschössige Haus mit satteldach und hohen kniestock ist auf jeden fall nicht möglich. es gibt da natürlich noch den Trick mit der großen Gaube, wird aber preislich am ende dann nahe der Stadtvilla landen. der Toskana style würde auch gehen, ist preislich aber sicherlich noch weniger attraktiv (weil verschnörkelt und verwinkelt).
ps: Raumhöhe wände im OG sind toll, wenn man die räume auch wirklich aktiv nutzt (zb Kinderzimmer). ist schon ein deutlicher unterschied zu kniestock 0,4 Meter beim Nachbarn bei gleicher zimmergröße.
B
Bauexperte05.05.16 11:44Hallo,
Grüße, Bauexperte
HB-NH2015 schrieb:Nachvollziehbar. Steht im Bebauungsplan etwas von Ausschluss eines Staffelgeschosses? Wenn nicht, wäre dies eine Alternative.
Wir dürften nur bauen:
......
HB-NH2015 schrieb:Das funzt imho _nur_ dann, wenn es diese Ausnahmen in direkter Nähe zu Deinem BV bereits gibt, sonst kannst Du Dir den Aufwand sparen.
Nun müssen wir den Weg über Befreiung versuchen, dort wurde uns aber wenig Erfolg prophezeit da das Baugebiet (Ist eine Baulücke im Bestand von 1973) wohl sehr restriktiv umgesetzt wurde.
HB-NH2015 schrieb:Lass es doch einmal durchrechnen, wenn Du in 50er Schritten an den Grundmaßen drehst?
Ist ja nicht so, dass ich eine Stadtvilla nicht auch nehmen würde. Die Mehrkosten von bestimmt 20.000€ (+ EL an den neuen Wänden) müssen wir aber erst mal verdauen und schauen ob das finanziell überhaupt möglich wäre.
Grüße, Bauexperte
naja ne Stadtvilla hat schon erheblich mehr Klinker und als ein 1,5 satteldachhaus. es hat ebenfalls deutlich mehr Steine/Wandfläche, die Dachfläche wird aber nicht viel kleiner(kaum weniger Dachpfannen), dafür aber bei einen Walmdach "komplizierter" als beim satteldach ohne Krüppelwalmdach und die Stadtvilla benötigt die teuren sonderpfannen (eckstücke). ne Stadtvilla hat möglichkeitsbedingt (wir haben 8 im og, 2x sogar bodentief) normal auch immer mehr Fenster im Obergeschoss als ein satteldachhaus(häufig 4fenster +0-2 dachfenster).
kostenvorteile Stadtvilla:
- kleinere Sohle, damit auch weniger Fläche für erdaustausch
- geschossdecke kleiner
eine Stadtvilla kostete bei unseren vergleichen tatsächlich immer etwa 20.000€ mehr als das 1,5 satteldachhaus. wenn man aber den kniestock auf eine vernünftige Höhe bringt, ist der Preisunterschied eventuell "nur" noch 10-15.000€. vielleicht sollte man schauen, ob man das Geld irgendwo anders einsparen kann. viel Geld kann man rechnerisch erst mal bei der Küche und bei den Wandmaterial einsparen (einfache Küche mit Ikea teilen,die man selber aufstellt + wände nur Streichen und keine Tapeten = 10.000€ schnell mal gespart), ohne auf dinge zu verzichten, die man später nicht mehr nachrüsten kann. dann in 4-5 Jahren wenn das Haus richtig durchgetrocknet ist einfach Zimmer für Zimmer renovieren(kosten sind dann ja überschaubar für 1 Zimmer). Zimmer wo man später schlecht rankommt ( zb Küche) gleich richtig machen. gibt auch andere Möglichkeiten, je nachdem wie ihr kalkuliert. wenn ihr bereits überall superknapp kalkuliert habt damit ihr das überhaupt hinbekommen könnt, wird das nichts werden.
wir finden auch mit "auf keinen fall mehr als 200.000€ Kredit" an, kamen dann aber nach paar Monaten schauen bei 270.000€ an. haben nun seit der Unterschrift selber noch mal neben unseren eh eingeplanten Eigenkapital in 1jahr 15.000€ zusammengekratzt (+10.000€ von meinen Vater geschenkt bekommen), und trotzdem ist das Geld weg und die Außenanlage ist eine wüste
kostenvorteile Stadtvilla:
- kleinere Sohle, damit auch weniger Fläche für erdaustausch
- geschossdecke kleiner
eine Stadtvilla kostete bei unseren vergleichen tatsächlich immer etwa 20.000€ mehr als das 1,5 satteldachhaus. wenn man aber den kniestock auf eine vernünftige Höhe bringt, ist der Preisunterschied eventuell "nur" noch 10-15.000€. vielleicht sollte man schauen, ob man das Geld irgendwo anders einsparen kann. viel Geld kann man rechnerisch erst mal bei der Küche und bei den Wandmaterial einsparen (einfache Küche mit Ikea teilen,die man selber aufstellt + wände nur Streichen und keine Tapeten = 10.000€ schnell mal gespart), ohne auf dinge zu verzichten, die man später nicht mehr nachrüsten kann. dann in 4-5 Jahren wenn das Haus richtig durchgetrocknet ist einfach Zimmer für Zimmer renovieren(kosten sind dann ja überschaubar für 1 Zimmer). Zimmer wo man später schlecht rankommt ( zb Küche) gleich richtig machen. gibt auch andere Möglichkeiten, je nachdem wie ihr kalkuliert. wenn ihr bereits überall superknapp kalkuliert habt damit ihr das überhaupt hinbekommen könnt, wird das nichts werden.
wir finden auch mit "auf keinen fall mehr als 200.000€ Kredit" an, kamen dann aber nach paar Monaten schauen bei 270.000€ an. haben nun seit der Unterschrift selber noch mal neben unseren eh eingeplanten Eigenkapital in 1jahr 15.000€ zusammengekratzt (+10.000€ von meinen Vater geschenkt bekommen), und trotzdem ist das Geld weg und die Außenanlage ist eine wüste
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