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ᐅ Doppelhaushälfte, gehobene Ausstattung: Stimmen die Zusatzkosten?


Erstellt am: 06.12.14 11:35

Bauherren201409.12.14 14:23
305er schrieb:
Das eigentlich auf alles Grunderwerb Steuer gezahlt werden muss, wissen wir. Der Architekt auch, allerdings hat er gemeint, das es bisher immer geklappt hat nur aufs Grundstück zu zahlen.
Das Grundstück läuft über nen ganz anderen Makler. Und er würde es dann auch so machen, das wir zeitlich versetzt, also wesentlich später als Grundstückskauf, das Haus anfangen würden zu bauen.

Darauf würde ich an Deiner Stelle nicht wetten. Das Finanzamt ist nicht blöd.

Ansonsten solltest Du Dir die Antwort von Bauexperte zu herzen nehmen. 230.000 € für ein 140 qm Haus inkl. Keller - das hat mit gehobener Ausstattung mit Sicherheit nicht viel zu tun.
f-pNo09.12.14 15:25
305er schrieb:
Also das Grundstück mit 460qm oder so, kostet 60000€ ist also Sau billig in unserer Region (Mannheim) auch wenn es nicht zu Mannheim gehört. Ist ne Kleinstadt an der Bergstraße. Bodenrichtwert für die Straße liegt eigentlich bei 210€/qm also sind wir hiermit auch noch mal billiger.

OK - hier solltest Du Dich fragen, aus welchem Grund man bei diesem Grundstück > 35% unter dem real erzielbaren Preis bleibt.
Ich meine: 96.600 Euro (210 * 460 qm) vs. 60.000 Euro.

Folge unbedingt VOR dem Kauf des Grundstücks der Empfehlung von und hole, vor allem mit Blick auf den nahen Bach, ein Bodengutachten ein.

Im schlimmsten Fall hat der Boden Sickerwasser / Schichtwasser oder drückendes Wasser und Eure Kosten würden in ganz anderen Dimensionen liegen. Dann kannst Du entscheiden, ob Du die zusätzlichen hohen Kosten tragen willst oder das Grundstück in den Wind schießt.
305er09.12.14 20:31
Ich versuche jetzt mal ein paar Fragen zu beantworten, alles was ich nicht weiß, werde ich am Freitag mit dem Architekten besprechen, da haben wir noch mal einen Termin mit ihm, wo er uns auch ein Angebot erstell.

Als Vereinfachung einiger Fragen, wie Größe, Grundstück (Höhe von EG zum Garten etc) und allgemeines, habe ich die Bauleistungsbeschreibung oder eher ne VerkaufsExpose als PDF bearbeitet. Und zwar so, das man keine wichtigen Daten lesen kann (Datenschutz, Urheberrecht usw)

Zu den qm Zahlen:
EG 49,62 (gut geschätzt Bauexperte) (Treppe mit drin 3,77)
OG: 55,99 (Treppe mit drin 3,44)
KG: 36,75 Nutzbar als Hobby/Arbeiten + Kellerraum. Dann noch mal extra 6,75 Hauswirtschaftsraum und 2,14Diele

Steckdosen pro Raum muss erfragt werden.
Sanitär sind von Villeroy & Boch (aber wahrscheinlich die billigste Standard Ausstattung die nach normaler Mietwohnung aussieht)

Was den durchschnittliche Grundstückspreis in BW betrifft, so trifft das bei weitem nicht auf unsere Region Rhein-Neckar zu. Also in Mannheim kostet der qm wenns günstig ist so 500-600.
Bei uns in Mannheim-Feudenheim teilweise sogar bis 1200€ pro qm.
Deswegen müssen wir leider Gottes aus unserer geliebten Stadt raus und in eine billigere Region ziehen.
Da wo die Doppelhaushälfte steht, war eigentlich nie ein Thema für mich^^...aber was man nicht alles für bezahlbaren Grund macht

Von daher, bewegt sich dass reine Haus+Keller wie schon mal erwähnt, bei ca.230000€

Was ist gemeint, mit Wiederverfüllung?
Ich weiß nur, das er was gesagt hat von: Die Erde die ausgehoben wird, kann man benutzten um den Garten zu begradigen.

Die 2.Doppelhaushälfte entsteht etwas nach hinten versetzt (Siehe PDF Anhang)
Die Leitungswege weiß ich jetzt nicht.

Bodengutachten, auch bezüglich des Waldbodens will er versuchen bis Freitag zu bekommen.
Aber die eine Hälfte steht ja schon ein Jahr, können dann trotzdem "Gründungsmehrkosten" entstehen?

Kfw 70 ist anscheinend wirklich nur mit Fußbodenheizung und Luft-Wärme-Pumpe.

Sickerwasser? Keine Ahnung. Anstieg des Bachlaufs, soll es wohl nicht gegeben haben

Am Allerwertesten der Welt....hm...kann man sehen wie man will . Es hält sich eigentlich in Grenzen. Von der Bergstraße vielleicht 3-5min mit dem Auto "hoch" fahren, entlang einer "Hauptstraße".
Kindergarten, Schule, Becker etc. eigentlich Fußläufig erreichbar.
Ist halt leider kein Neubaugebiet, wie ich es mir gewünscht hätte. Oder eine weite Grüne Fläche Außenrum . Dafür halt bezahlbar.
Und in der Regel sitzt man eh meiste Zeit daheim und nicht auf der Straße...oder?

Ist nicht jedes Haus mit Keller 3 Stöckig???

Das Änderungen, Wünsche etc extra kosten ist uns bewußt =)

Welchen Wert des zu verbauenden Glases incl. Rahmen. ist gemeint?

Du kommst vom Wohnzimmer auf deine Terrasse, gehst dort ein paar Stufen (1,5m) nach unten und stehst im Garten mit Blick auf den Wald

Untergeschoss ausgebaut als Hobbyraum + Keller (siehe Anhang)

Ist nicht jedes Mauerwerk mit einem WDVS zugedeckt??
Das Haus muss ja irgendwie isoliert werden.

Ich geh davon aus, dass die Bauzeit 16 Wochen inklusive allem beträgt.
Kann ich aber gerne Nachfragen.

Warum das Grundstück unterhalb des Bodenrichtwert liegt, weiß ich nicht. Vielleicht weil es eine Baulücke ist?
Oder der Besitzer wurde es nicht los...kann ja auch sein.

Ihr könnt mir auch gerne eure Erfahrungen aufschreiben, die man auf edenfall Fragen sollte, wenn wir am Freitag dort hingehen

Danke
Bauexperte10.12.14 11:36
Hallo,
305er schrieb:

Was ist gemeint, mit Wiederverfüllung? Ich weiß nur, das er was gesagt hat von: Die Erde die ausgehoben wird, kann man benutzten um den Garten zu begradigen.
Es wird mit Keller gebaut, das bedeutet, die Baugrube + Arbeitsraum muß ausgehoben und die Erde gelagert werden. Das dürften bei Dir round about 300 Kubikmeter Erde incl. Mutterboden sein; wovon der Mutterboden als 1. abgeschoben und separat gelagert werden muß.

Sobald der Keller fertig ist, muß der Arbeitsraum "wieder verfüllt" und verdichtet werden.

Ob der Aushub überhaupt auf dem Grundstück gelagert werden kann, entscheidet sich zum einen bei Vorlage des Bodengutachtens sowie des Geländeverlauf´s allgemein und falls ja, muß auch Platz dafür vorhanden sein. Diese Entscheidung sollte tunlichst getroffen werden, bevor Deine Garage steht.
305er schrieb:

Aber die eine Hälfte steht ja schon ein Jahr, können dann trotzdem "Gründungsmehrkosten" entstehen?
Natürlich. Hat der Nachbar bspw. ohne Keller gebaut, mußt Du sein Haus abfangen - oder bei Deiner Grundstückshälfte verläuft eine Wasserader, unterhalb der Grasnarbe findet sich Lehm und ... und .... und.
305er schrieb:

Ist nicht jedes Haus mit Keller 3 Stöckig???
Nein.
305er schrieb:

Welchen Wert des zu verbauenden Glases incl. Rahmen. ist gemeint?
U-Wert.
305er schrieb:

Du kommst vom Wohnzimmer auf deine Terrasse, gehst dort ein paar Stufen (1,5m) nach unten und stehst im Garten mit Blick auf den Wald
Das dachte ich mir schon. Damit schränkt der Balkon das UG in Sachen Belichtung ein.
305er schrieb:

Ist nicht jedes Mauerwerk mit einem WDVS zugedeckt??
Nein.
305er schrieb:

Das Haus muss ja irgendwie isoliert werden.
Nein.
305er schrieb:

Ich geh davon aus, dass die Bauzeit 16 Wochen inklusive allem beträgt.
Das kommt Dir nicht ein wenig arg kurz vor?


Grüße, Bauexperte
f-pNo10.12.14 13:29
Ich versuche mal zu ein paar Punkten Hinweise zu geben:
305er schrieb:

Bodengutachten, auch bezüglich des Waldbodens will er versuchen bis Freitag zu bekommen.
Aber die eine Hälfte steht ja schon ein Jahr, können dann trotzdem "Gründungsmehrkosten" entstehen?
Ich glaube nicht, dass Dir der Architekt ein Bodengutachten speziell zu diesem Grundstück vorlegen kann. Dies müsste dann schon im Vorfeld des geplanten Verkaufes erstellt worden sein. Warum aber sollte der Verkäufer sich mit Kosten belasten, welche nur noch den zukünftigen Käufer interessieren?

Das Erstellen eines Bodengutachten ist i.d.R. auch nicht innerhalb von 3 Tagen erledigt.
Da kommt eine Firma, setzt mehrere (2 oder 4) Bohrungen, analysiert den Boden auf Beschaffenheit / Feuchtigkeit und zieht daraus die entsprechenden Schlüsse. Dies dauert schon einige Tage.
Sollte Dir der Architekt ein Bodengutachten vom Nachbarn vorlegen - dies könnte zwar ein Indiz geben, aber die Grundstücke können sich innerhalb mehrerer Meter von der Bodenbeschaffenheit und vor allem der Wasserführung her ändern.
305er schrieb:

Sickerwasser? Keine Ahnung. Anstieg des Bachlaufs, soll es wohl nicht gegeben haben
Klar kann Sickerwasser / Schichtenwasser o.ä. mit dem Bachlauf zusammenhängen. Zudem sollte es klar sein, dass der Boden - je näher man an den Bach kommt - um so feuchter wird.
Allerdings können Sickerwasser / Schichtenwasser auch auf Grundstücken auftreten, wo kein Gewässer in der Nähe ist. Bei uns wurde in 80 cm Tiefe bei einem Bohrloch Wasser gefunden (man konnte es beim Einwurf eines kleinen Steinchens auch platzschen hören). Unser Grundstück liegt ca. 50 m über dem Fluss und hat in der Nähe keinerlei Gewässer). Hier kann Dir nur das Bodengutachten nähere Auskunft geben (aber auch keine endgültige Sicherheit) - dies ist m.M.n. bei jedem Baugrundstück ein für den Bauherren zwingender Punkt.

305er schrieb:


Du kommst vom Wohnzimmer auf deine Terrasse, gehst dort ein paar Stufen (1,5m) nach unten und stehst im Garten mit Blick auf den Wald

zusätzliche Kosten durch das Setzen einer Treppe (schätzungsweise 5-10 TEUR)
305er schrieb:

Ist nicht jedes Mauerwerk mit einem WDVS zugedeckt??
Das Haus muss ja irgendwie isoliert werden.

Nein. Häuser, welche mit z.B. Ytong, Hohllochziegeln (ggf. gefüllte), Porotonsteine, u.ä. gebaut werden, bedürfen i.d.R. keinem WDVS ("Plastehülle"). (korrigiert mich, wenn ich falsch liege)
305er schrieb:

Ich geh davon aus, dass die Bauzeit 16 Wochen inklusive allem beträgt.
Kann ich aber gerne Nachfragen.
16 Wochen inkl. Trocknung ist mehr als sportlich.
Bei uns dauerte der Bau bis Einzug 6 Monate inkl. Trocknung und dies ist schon sehr zügig.
Bei Freunden von uns war der Bau nach ca. 4 Monaten abgeschlossen - ich hoffe für die Freunde, dass sie nicht im Nachhinein ihr blaues Wunder erleben, weil das Haus evtl. doch nicht genug trocken ist.
305er schrieb:

Warum das Grundstück unterhalb des Bodenrichtwert liegt, weiß ich nicht. Vielleicht weil es eine Baulücke ist?
Oder der Besitzer wurde es nicht los...kann ja auch sein.
Und genau hier solltest Du Dich fragen: Weshalb wurde es der Besitzer nicht los? Woran kann es liegen? Die Baulücke dürfte es m.M.n. nicht sein. Wie Du geschrieben hast, ist der Preis für Baugrund dort 38% höher. Nachfrage ist in Eurer Region vorhanden. Wenn es die Lage innerhalb des Ortes wäre, sollte ein Nachlass von 5-10% beim Preis reichen, um diesen Nachteil auszugleichen.
Einziger Grund, der mir einfällt, wäre eine Zwangslage beim Vorbesitzer, der ihn zum schnellstmöglichen Verkauf drängt (durch Auszahlung von Erben, Überschuldung, o.ä.).
305er11.12.14 19:11
Hi an alle...also wie gesagt, werde ich versuchen morgen alle Fragen vom Architekten beantworten zu lassen.

Habt ihr noch weitere Fragen, die ich auf jeden Fall stellen sollte???

Wenn es klappt, werde ich morgen alle Antworten posten (Könnte aber Zeitlich knapp werden, da ich ne Weihnachtsfeier hab )
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