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ᐅ Bebauung Grundstück - Keller ja oder nein?


Erstellt am: 06.02.22 10:39

WilderSueden08.02.22 08:42
Man kennt ja die üblichen Verdächtigen wenn man selbst mal einiges dort gelesen hat.

Warum seid ihr eigentlich auf ein Fertighaus fixiert? Schnell, einfach, günstig, alles aus einer Hand?
Das sind nur Werbeversprechen, die Realität wird deutlich abweichen.
SandyBlack08.02.22 08:48
Wir sind noch nicht ganz fixiert. Führen auch Gespräche mit Architekten.
Aber der größte Punkt, der für uns für ein Fertighaus spricht ist die Preisgarantie.
Wir haben Angst, dass wenn wir mit einem Architekten bauen, die Preise für die Komponenten so stark steigen, dass unsere Planung nicht mehr realisierbar ist. Wir haben auch schon mit einem Architekten gesprochen, der uns vielfach empfohlen wurde und den Ruf genießt mit seinen Kostenschätzungen sehr genau hinzugekommen. Aber auch er hat uns im Vorgespräch schon gesagt, dass er das in der heutigen Situation nicht mehr garantieren kann, da sie selbst immer wieder von Preiserhöhungen überrascht werden - vor allem in der Höhe.
Bei Fertighausanbietern könnten wir mit dem angegebenen Preis aus unserer Sicht besser planen. Wir achten darauf, dass die Preisgarantie länger ist als die Bauzeitgarantie.
Aber wie gesagt - ganz vom Tisch ist Massivbau nicht.
altoderneu08.02.22 08:58
SandyBlack schrieb:

Wenn man einen Keller möchte und der Fertighausanbieter das nicht anbietet - wäre das ein K.O.-Kriterium bei der Auswahl?
JEDER Anbieter, der nicht das liefert, was IHR wollt, sollte aus der Auswahl raus fliegen

die Frage ist doch allenfalls, wie Budget, Vorgaben im Bebauungsplan und Wunschliste am besten in Übereinstimmung gebracht werden können ...
WilderSueden08.02.22 09:04
Ich glaube da vermischt ihr einige Themen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten zu bauen:
1. mit Generalunternehmer/Generalübernehmer und Festpreis. Dabei übernimmt ein Bauunternehmer alles und garantiert dir einen Preis entsprechend der Bauleistungsbeschreibung.
2. mit Einzelvergabe: hier macht man (bzw der Architekt) eine Ausschreibung entsprechend der Wünsche und vergibt dann die einzelnen Gewerke an die Handwerker mit dem besten Angebot

Fertighaushersteller sind auch nur eine spezielle Variante von Generalunternehmer, das Grundprinzip ist im Massivbau das Gleiche. Entscheidend dabei ist aber dass zum einen der übliche Standard eurem gewünschten Standard entspricht und zum anderen dass ihr auch später wenig Aufmusterungen macht. Die sind nämlich beim GU relativ teuer.

Bei vielen Fertighausherstellern ist die Preiskontrolle auch nur eine Illusion. Das fängt in der Angebotsphase an, bei uns waren im ersten Angebot teilweise deutlich über 100 000€ Unterschied zum Katalogpreis obwohl wir jetzt keinen Luxus aufgemustert haben. Dann sind in den Angeboten teilweise Dinge drin, da kann man nur den Kopf schütteln. 100€/qm Aufpreis (!) für Vinylboden statt Teppichboden aus dem Standard, der muss auf einer Unterlage aus Blattgold liegen. Da wird der Kunde dann gemolken. Klar kann man das raus nehmen und selbst vergeben, aber dann wird man eben auch zum privaten Bauleiter.
Erdarbeiten sind bei Fertighausanbietern eigentlich nie drin. Oft fehlen auch die Kosten für so grundlegende Dinge wie den Architekt oder die Müllentsorgung. Letzteres ist ein besonderer Spaß, ein Bekannter hat dann die Abende damit verbracht die Müllcontainer zu sortieren weil gemischter Müll eben am teuersten ist.

Lange Rede, kurzer Sinn, nur weil etwas "Fertig" im Namen trägt, ist es das noch lange nicht. Und eine Preisgarantie ist immer davon abhängig was konkret drin ist
SandyBlack08.02.22 09:19
Sorry, ich habe Fertighausanbieter tatsächlich synonym mit GU verwendet 🙂.
Also unser Favorit ist mit GU/GÜ (was ist da der Unterschied) zu bauen. Ob Holzständerbauweise oder Massiv da sind wir recht offen.
Wir haben bisher auch nur erste Vorgespräche mit diversen Anbietern geführt. Das die Aufmusterung ein Fallstrick sein kann verstehen wir, wobei es auch Anbieter gibt die z.B. eine Vorbemusterung ermöglichen oder vorab genaue Kosteninformationen für Aufmusterungskomponenten herausgeben.
100 000 Euro ist natürlich brutal ... Darf ich fragen mit wem ihr gebaut habt und ob ihr abgesehen von der Aufmusterung zufrieden wart?
Gerne auch per PN falls hier nicht erwünscht.
Wir freuen uns immer über Empfehlungen 😉
WilderSueden08.02.22 09:44
Wir haben uns dann gegen einen der großen Anbieter entschieden und für einen kleineren GU aus der Region. Bisher bin ich ganz zufrieden, wir hatten ein paar Verzögerungen bei der Erschließung und sind dadurch aus der Preisgarantie gerutscht während gleichzeitig die Preise explodiert sind. Der GU hatte aber seinerseits das meiste mit Festpreis abgesichert und wir sind mit einem kleinen Aufschlag (1500€) für den Zimmermann durchgekommen. Bei einem Fertighausanbieter hätte das sicherlich anders ausgesehen.
Für mich war auch wichtig, dass der GU fast alles übernimmt. Erdarbeiten, Energieberater, Architektenleistung, Baustrom.
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