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ᐅ Bauplatz: hoher Lärmpegel und Hochwasser Bereich


Erstellt am: 26.12.2020 23:11

Gelendd 26.12.2020 23:11
Hallo Leute,

ich habe mehrere Fragen.
Und zwar möchte ich sehr gerne ein Bungalow bauen und ein passender Bauplatz habe ich gefunden, aber mich noch nicht darauf beworben.

Nachdem ich den Bebauungsplan angeschaut habe, zweifle ich, ob dass sich lohnt.

1. Frage: Der Lärmpegel liegt bei 66 - 70 db. In der nähe ist ein Bahnhof. Selbstverständlich sind Schallschutzfenster Klasse 4-5 erforderlich, wo ich mit erhöhten Kosten rechnen muss. Aber hat jemand schon die Erfahrung gesammelt, wie es ist, im Sommer, mit diesem Lärmpegel auf der Terrasse zu liegen?

2. Frage: Dieser Neubaugebiet ist gefährdet durch Hochwasser, sprich HQ 10, HQ100 und HQ extrem sind eingezeichnet. HQ extrem liegt schon fast an der Grenze vom Neubaugebiet. Ist es Sinnvoll dort zu bauen?
Natürlich gewisse Risiko gibt es immer. Wird dadurch der Hausbau teurer? Ich habe geplant ohne ein Keller zu bauen. Betrachten wir mal den Worst Case Szenario, sollte das Haus 60-80 cm höher liegen? Horizontalsperre gegen aufkommende Feuchtigkeit?

3. Frage: Eine Regenrückhaltebecken ist eingeplant, stinkt die im Sommer ?

4. Allgemeine Frage: Wenn unter einem Bauplatz die Wasserleitung der Stadt durchgehen, ist es nicht ein Problem für die Bauherren? Falls mal die Leitungen undicht sind, oder die mal ausgetauscht werden.

Ich hoffe, ich habe die Fragen verständlich formuliert.
Danke

LG
Gelendd

Bookstar 27.12.2020 00:39
Dort möchtest du bauen?

Tassimat 27.12.2020 01:38
Willkommen im Forum.

zu 1) Da kommen gegelmäßig Züge. Stelle oder lege dich auf das Grundstück und prüfe selbst, ob dich die Geräuschkulisse stört. Mache das morgen und berichte 😉

zu 2) Deine Beschreibung finde ich verwirrend.HQ extrem liegt vor oder im Neubaugebiet? Das geht nicht aus deinem Text hervor. Welche HQ Klasse hat dein konkretes Grundstück? Der Rest interessiert nicht, was vor dem Neubaugebiet liegt. HQ des relevanten Grundstückes würde ich sehr ernst nehmen, das Wetter wird mir dem Klimawandel extremer.

zu 3) Wasser verdunstet im mit Wärme Sommer. Was ist die konkrete Frage deinerseits?

zu 4) Nein, kein Problem des Bauherren. Leitung der Stadt == Stadt zahlt Erneuerung.

Persönlich würde ich lieber ein unproblematischeres Grundstück suchen.

K1300S 27.12.2020 05:56
Gelendd schrieb:

3. Frage: Eine Regenrückhaltebecken ist eingeplant, stinkt die im Sommer ?
Das vermutlich eher weniger, aber Mücken und andere Insekten werden sich dort gern aufhalten.

HilfeHilfe 27.12.2020 06:20
zu viel wenn und aber

BauBauNRW 27.12.2020 07:25
Gelendd schrieb:

1. Frage: Der Lärmpegel liegt bei 66 - 70 db. In der nähe ist ein Bahnhof. Selbstverständlich sind Schallschutzfenster Klasse 4-5 erforderlich, wo ich mit erhöhten Kosten rechnen muss. Aber hat jemand schon die Erfahrung gesammelt, wie es ist, im Sommer, mit diesem Lärmpegel auf der Terrasse zu liegen?

Wir hatten uns ein Haus an einer 4-spurigen Einfahrtsstraße von/in Richtung Stadt angeguckt. Hier war eine Lärmschutzwand gebaut und dahinter war immer noch ein Lärmpegel > 50. 66-70 dB heißt "übersetzt": normales Gespräch, Nähmaschine, Fernseher in Zimmerlautstärke. Und Lärm ist Stress. Mir wäre es zu laut.
neubaugebietlärmpegelgrundstückbauplatz