ᐅ Argumente für Befreiung vom Bebauungsplan - Kniestockerhöhung
Erstellt am: 05.01.26 17:25
Doch, die Schwärzungen sind unhöflich. Hier sind mehrere Helfende unterwegs, die sich auskennen und aus den geschwärzten Nebeninformationen regelmäßig Hinweise herauslesen, die ihnen das Geben detaillierteren Rates erleichtern. Die müssen ohne dann hin und her rückfragen. Das kostet unnötig von der Zeit, die hier honorarfrei gegeben wird. Ich habe übrigens in meinen bald 25k Beiträgen / neun Jahren hier nur ein einziges Mal erlebt, daß tatsächlich ein Nachbar einer Fragestellerin zufällig ebenfalls hier war (und der hat nett geholfen).
Mein nur_ein_Beispiel einer kreativeren Lösung klaut nirgendwo Höhe und produziert allenfalls geistige Mehrkosten, ist kein Designgimmick und sogar weniger aufwendig als ein Zwerchhaus. Was versprichst Du Dir von einer Beschränkung auf "Fertig"hausanbieter ? (ich denke übrigens grundsätzlich bauweisenneutral). Meine Anbieterauswahlverfahren arbeiten stets mit der rechtzeitigen Weichenstellung anstelle eines ungeschickten, verfrühten Ausschlusses von Bauweisen oder sonstigen Wegen. Ich berate auch Besserverdiener gerne, aber mein Hauptgeschäft besteht darin, gerade Normalverdiener ins Eigenheim zu bringen. Häufig wird besonders auf Sparsamkeitsirrwegen viel Geld verschwendet. Einer der effizientesten Irrwege ist, den freien Architekten durch Inklusivplaner von Auftragnehmern zu ersetzen. Mein Hausbau-Fahrplan hilft auch dabei, die Fachleute in der richtigen Dosis einzusetzen. Viele meiner Ratnehmenden beschäftigen den freien Architekten tatsächlich nur mit dem „Modul A“.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Mein nur_ein_Beispiel einer kreativeren Lösung klaut nirgendwo Höhe und produziert allenfalls geistige Mehrkosten, ist kein Designgimmick und sogar weniger aufwendig als ein Zwerchhaus. Was versprichst Du Dir von einer Beschränkung auf "Fertig"hausanbieter ? (ich denke übrigens grundsätzlich bauweisenneutral). Meine Anbieterauswahlverfahren arbeiten stets mit der rechtzeitigen Weichenstellung anstelle eines ungeschickten, verfrühten Ausschlusses von Bauweisen oder sonstigen Wegen. Ich berate auch Besserverdiener gerne, aber mein Hauptgeschäft besteht darin, gerade Normalverdiener ins Eigenheim zu bringen. Häufig wird besonders auf Sparsamkeitsirrwegen viel Geld verschwendet. Einer der effizientesten Irrwege ist, den freien Architekten durch Inklusivplaner von Auftragnehmern zu ersetzen. Mein Hausbau-Fahrplan hilft auch dabei, die Fachleute in der richtigen Dosis einzusetzen. Viele meiner Ratnehmenden beschäftigen den freien Architekten tatsächlich nur mit dem „Modul A“.
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Also das mit der Wanne müsstest du mir dann Erklären, vlt. verstehe ich das falsch... entweder Nutzt die Variante einfach den Raum hinter dem Drempel als Lichtband fürs EG (=Variante B) - Fancy, nützt mir aber bei der Fläche im DG nichts und kostet sicherlich mehr, als wenn ich im vergleich einfach ein normales DG mit Drempel (=Variante A) baue. Will ich Platz im DG gewinnen, muss also der gleich hohe Drempel näher an die Außenwand und damit die Decke des EG/ Fußboden des DG nach unten (=Variante C) -> Deckenhöhe des EG "geklaut". Möchte ich jetzt im EG wieder eine normale Raumhöhe haben, muss ich es also erhöhen (=Variante D). Da frage ich mich dann aber als Laie der ich bin, wieso ein Bauamt sowas bewilligen sollte - die sagen dann sicher, der Kniestock berechnet sich ab OK Fußboden DG, egal wie hoch oder tief der sitzt. Damit wäre dann der Kniestock ja wieder "zu hoch"... Ich bräuchte also sozusagen auf 0,5m Kniestockhöhe ein oder ein zumindest teilweise "umlaufendes" Band das man als OK Fußboden definiert, wenn das auch nur 1cm breit ist. Dort geht dann quasi eine Stufe runter auf den eigentlichen Boden (Variante E). EG müsste logischerweise erhöht werden um normale Raumhöhe zu haben, Lichtband wäre je nach Höhenversatz der Stufe dann evtl. auch möglich, aber dann eher als normales, niedriges Fenster. Für ein Dachflächenfenster wäre dann ja der "Fake" Fußboden im weg. Gebe ich zu wäre eine schicke Lösung! Aber aufwändig, mit Standard Höhen von Wänden ist da dann wohl nix mehr vermutlich...


Bevor ich mir dahingehend Gedanken mache, unbedingt anders bauen zu wollen als der Bebauungsplan erlaubt, würde ich mir mein gewünschtes Raumprogramm erstellen und schauen, wie ich das unterbringen könnte.
Das Grundstück hat Potential, was man eventuell gar nicht erkennt, wenn man sich zu sehr mit etwas beschäftigt, was gar nicht sein muss.
Zu den von Dir genannten Argumenten: bei einer Grundflächenzahl von 0,25 haben die meisten Argumente gar keinen Halt. Eure Forderungen wirken sich nicht positiver auf das Grundstück oder die Umgebung aus. Es sind alles nur persönliche Vorteile. Damit holt man sich aber meiner Meinung nach keine Änderung. Effizienz, Aufwand, nutzbareres Dachgeschoss.. alles dient nur Euch, nicht der Allgemeinheit.
Im Gegenteil kann man mit Euren Keller argumentieren, den ihr durch den Hang in nutzbare Wohnfläche bauen könnt. Ihr braucht schlicht kein „höheres oder effektives Dachgeschoss“
Und dann werden hiermit die Augen geöffnet:
Meine Meinung: die meisten Firmen eignen sich auch nicht. Ggf im high Segment, wo der Architekt nicht im Preis drin ist, sondern gesondert beauftragt werden muss.
Und das rate ich hier auch. Es gibt ja kaum etwas, was ein Architekt nicht planen kann. Er hat einiges an studierten Möglichkeiten, einen Kniestock/Drempel mit Berechnungen und Gestaltung so darstellen zu lassen, wie er darf. Und noch mehr: er kann auch mit erlaubten Kniestock ein tolles Haus entwerfen.
Bei Hang rate ich eh zu einem unabhängigen Architekten.
Natürlich möchte ich Euch Euren „Traum“ nicht ausreden. Und eventuell sind die bei Euch sehr offen für Veränderungen. Aber es ist halt auch meine Meinung: wenn man sich ein Grundstück kauft, sollte man auch dafür offen sein und nicht schon vorgefertigte Details im Kopf haben. Und da bin ich auch schon wieder an meinem Beitragsanfang.
Das Grundstück hat Potential, was man eventuell gar nicht erkennt, wenn man sich zu sehr mit etwas beschäftigt, was gar nicht sein muss.
Zu den von Dir genannten Argumenten: bei einer Grundflächenzahl von 0,25 haben die meisten Argumente gar keinen Halt. Eure Forderungen wirken sich nicht positiver auf das Grundstück oder die Umgebung aus. Es sind alles nur persönliche Vorteile. Damit holt man sich aber meiner Meinung nach keine Änderung. Effizienz, Aufwand, nutzbareres Dachgeschoss.. alles dient nur Euch, nicht der Allgemeinheit.
Im Gegenteil kann man mit Euren Keller argumentieren, den ihr durch den Hang in nutzbare Wohnfläche bauen könnt. Ihr braucht schlicht kein „höheres oder effektives Dachgeschoss“
mlnd9106 schrieb:Beim Lesen habe ich gedacht und mich gewundert, warum die denn keinen Plan für das Bauamt erstellt haben.
Eine Befreiung wäre gemäß verschiedener Planer + Architekten hilfreich bzw. nützlich.
Und dann werden hiermit die Augen geöffnet:
mlnd9106 schrieb:Ihr ward bis jetzt bei Schlicht-Hausanbietern, die sich eben nicht für ein individuelles Haus gerade machen.
Architekten wurden uns momentan bisher jeweils innerhalb der Beratungsleistung von den verschiedenen Anbietern kostenlos bereitgestellt
Meine Meinung: die meisten Firmen eignen sich auch nicht. Ggf im high Segment, wo der Architekt nicht im Preis drin ist, sondern gesondert beauftragt werden muss.
Und das rate ich hier auch. Es gibt ja kaum etwas, was ein Architekt nicht planen kann. Er hat einiges an studierten Möglichkeiten, einen Kniestock/Drempel mit Berechnungen und Gestaltung so darstellen zu lassen, wie er darf. Und noch mehr: er kann auch mit erlaubten Kniestock ein tolles Haus entwerfen.
Bei Hang rate ich eh zu einem unabhängigen Architekten.
mlnd9106 schrieb:Ihr seid aber auch nicht die ersten. Es gibt auch das Gerechtigkeitsprinzip. Jede Ausnahme muss für den Bestandsmenschen und Bürger nachvollziehbar sein und sich positiv auf die Umwelt/Umgebung Einfluss nehmen. Eure Effizienz interessiert da keinen. Und wir hier im Forum wissen alle: wenn das Haus „klein„ gehalten wird, bedeutet es nicht, dass nicht im Gegenzug 100qm Terrasse angelegt, weil man es ja grössentechnisch kann.
wir werden also nicht die letzten sein, die dort bauen wollen.
Natürlich möchte ich Euch Euren „Traum“ nicht ausreden. Und eventuell sind die bei Euch sehr offen für Veränderungen. Aber es ist halt auch meine Meinung: wenn man sich ein Grundstück kauft, sollte man auch dafür offen sein und nicht schon vorgefertigte Details im Kopf haben. Und da bin ich auch schon wieder an meinem Beitragsanfang.
H
hanghaus202307.01.26 12:30Laut Bebauungsplan sind ein UG und ein EG zulässig. Da ist viel möglich und nicht mal ein ausgebautes Dach erforderlich.
H
hanghaus202307.01.26 13:08H
hanghaus202307.01.26 13:44Ähnliche Themen