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Erstellt am: 08.11.21 13:08

WilderSueden18.11.21 22:24
Gregor_K schrieb:

Das Grundstück / Baugebiet selbst wird noch erschlossen und spätestens im Juni 2022 ist die Erschließung abgeschlossen
Das war bei uns auch mal die Aussage. Im September war die Erschließung dann fertig und bis der Vermesser das aus dem Kataster bekommen hat Ende Oktober. Seid beim Thema befristete Preisgarantie also lieber vorsichtig

Mit der Planung würde ich so früh wie möglich beginnen. Erst einmal alle Informationen einholen die ihr übers Grundstück habt oder von Leuten aus der Gegend bekommen könnt. Grenzen, Winkel an der Grenze (bei uns haben die Grundstücke irgendwie alle keine sauberen rechten Winkel...), Höhenprofil (Augenmaß ist Mist bei Gefälle), Bodenqualität, Versickerung, etc. Gleichzeitig mal aufnehmen was ihr vom Haus wollt und einfach mal aufschreiben oder aufmalen. Wie groß wollt ihr bauen und wieviel könnt ihr euch leisten? Kataloge für Inspiration durchblättern. Mögliche Eigenleistungen realistisch abschätzen.
In den Musterhauspark kann man gehen, man sollte sich aber bewusst sein dass Häuser unter 150qm da Mangelware sind. Und der Hersteller nicht immer das baut was man selbst bauen würde. Als lebhaftere Alternative zu Katalogen OK, aber zur Auswahl der Baufirma relativ ungeeignet.

Ansonsten soviel Informationen sammeln wie möglich. Kauf dir Bücher zum Thema Baubeschreibung und versteh sie. Verlier aber vor lauter Details nicht das wesentliche (Grundriss und Platzierung) aus den Augen
11ant18.11.21 22:44
WilderSueden schrieb:

Grenzen, Winkel an der Grenze (bei uns haben die Grundstücke irgendwie alle keine sauberen rechten Winkel...), Höhenprofil (Augenmaß ist Mist bei Gefälle),
Rechtwinklige Grundstücksgrenzen sind schwächer relevant, wenn die Grundstücksgröße nicht knapp ist. Höhenprofil, ja, die berühmten Rocky Mountains an der Waterkant 🙂
WilderSueden schrieb:

In den Musterhauspark kann man gehen, [...] Als lebhaftere Alternative zu Katalogen OK, aber zur Auswahl der Baufirma relativ ungeeignet.
Siehe "Wenn Musterhäuser `lügen´": Musterhäuser sind kein Spiegel des jeweils aktuellen Kataloges oder vollständiger Querschnitt durch einen solchen, ihre Ausstattungen "können Sonderausstattungen enthalten", und zuweilen ist der Nutzer gar nicht auch der Erbauer gewesen.
WilderSueden schrieb:

Kauf dir Bücher zum Thema Baubeschreibung und versteh sie. Verlier aber vor lauter Details nicht das wesentliche (Grundriss und Platzierung) aus den Augen
Die Bücher über Bauleistungsbeschreibung sind weniger wichtig, wenn man mit einem Architekten plant und seine Bauleistungsbeschreibung aktiv formuliert; und beim Wesentlichen spielen Grundriss und Platzierung nicht die allererste Geige: aufmerksame -Leser wissen, daß die Selbstreflektion der Bauherrenlebensweise eine noch erstere Grundlage der Planung bilden sollte.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Gregor_K19.11.21 23:44
11ant schrieb:

Du schreibst, Du erwartest die Erschließung im kommenden Juni erledigt. Die Wartelisten der Bauunternehmer sind sämtlich länger, also zu früh planen kannst Du jetzt schon nicht mehr - das könnten nur Leute, die das Grundstück noch nicht gekauft hätten.

Besaufe Dich erst´mal die restlichen Wochenenden des Jahres hier mit Informationen. Dann weißt Du zumindest, a) daß Deine Offenheit für Holz oder Stein gut ist und b) daß Du besser einen regionalen Anbieter nimmst. Die Big Names haben nur zwei Abteilungen, wo sie wirklich leistungsfähiger sind als die inhabergeführten Mittelständler: nämlich ihre Marketing- und ihre Rechtsabteilung. Beim Mauern oder Zimmern "kochen die auch nur mit Wasser". Ein Architekt leiht Dir seine Sachkunde auf der Baustelle, so wie ein Anwalt Dir seine Rechtskunde vor Gericht leiht, und vertritt Deine Interessen ebenso parteiisch. Die Nützlichkeit des Architekten hat also wenig damit zu tun, ob Dir ein Design-Denkmal wichtig wäre oder nicht. In "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!" findest Du erläutert, daß und warum Dir die Leistungsphasen 1 und 2 (die ich das "Modul A" nenne) auf Deinem Planungsweg auch dann nützlich sind, wenn Du "nur" qualifizierter "vorgekochte Hausmodelle" shoppen gehen möchtest.

Jeden Tag abfüllen mit Informationen, alles klar. 🙂 Soweit ich das beurteilen kann gibt es hier in der Gegend überwiegend kleine Baufirmen. Also zwischen 10 und 50 Mitarbeiter. Bisher habe ich 2 aufgrund von Empfehlungen in die engere Auswahl gezogen.

"Modul A" habe ich gelesen. Danke für die Tipps!
WilderSueden schrieb:

Das war bei uns auch mal die Aussage. Im September war die Erschließung dann fertig und bis der Vermesser das aus dem Kataster bekommen hat Ende Oktober. Seid beim Thema befristete Preisgarantie also lieber vorsichtig

Mit der Planung würde ich so früh wie möglich beginnen. Erst einmal alle Informationen einholen die ihr übers Grundstück habt oder von Leuten aus der Gegend bekommen könnt. Grenzen, Winkel an der Grenze (bei uns haben die Grundstücke irgendwie alle keine sauberen rechten Winkel...), Höhenprofil (Augenmaß ist Mist bei Gefälle), Bodenqualität, Versickerung, etc. Gleichzeitig mal aufnehmen was ihr vom Haus wollt und einfach mal aufschreiben oder aufmalen. Wie groß wollt ihr bauen und wieviel könnt ihr euch leisten? Kataloge für Inspiration durchblättern. Mögliche Eigenleistungen realistisch abschätzen.
In den Musterhauspark kann man gehen, man sollte sich aber bewusst sein dass Häuser unter 150qm da Mangelware sind. Und der Hersteller nicht immer das baut was man selbst bauen würde. Als lebhaftere Alternative zu Katalogen OK, aber zur Auswahl der Baufirma relativ ungeeignet.

Ansonsten soviel Informationen sammeln wie möglich. Kauf dir Bücher zum Thema Baubeschreibung und versteh sie. Verlier aber vor lauter Details nicht das wesentliche (Grundriss und Platzierung) aus den Augen

Bei uns steht im Vertrag drin das die Erschließung bis Juni abgeschlossen ist. Bei der Reservierung des Grundstücks war auch noch von März die Rede, man hat hier aber großzügig aufgerundet. Ich gehe daher schon davon aus das der Termin eingehalten wird. Eine Preisgarantie setzt einen unterschriebenen Bauvertrag voraus, ich denke bis dahin ist es ein weiter weg. So schnell unterschreibe ich nicht! Mein Eigenkapital ist gut angelegt, Zeitdruck wegen der Inflation verspüre ich daher nicht.

Mit meinem zukünftigen Nachbarn habe ich mich schon unterhalten. 😎 Seinen Grundriss kenne ich und weiß wie er baut.

Die groben Abmessungen und Winkel kann man sich aus dem Liegenschaftskataster ziehen was ich auch schon gemacht habe. Wir haben ein leichtes Gefälle und die Straße (Zugang zum Grundstück) ist an der Nordseite. Grundstück ist übrigens 680qm groß.

Das Grundstück wird bar bezahlt und danach ist auch noch Eigenkapital vorhanden. Wir sind 5 Personen, meine Frau, ich und 3 Kinder. Eigenleistungen sind für uns kaum möglich, dann besser mehr Geld ausgeben oder kleiner Bauen je nach dem was mit unseren Einkommen + Eigenkapital möglich ist.

Ich halte von Bücher zwar grundsätzlich viel denke aber das sie nicht geeignet sind um schnell viele Informationen aufzunehmen. Deshalb morgen erstmal der Online Kurs beim Bauherren-Schutzbund.
WilderSueden20.11.21 10:46
Bei uns ging es bis zum Vertrag relativ flott (ca. 3 Monate) und wenn ich die heutigen Preise anschaue bin ich echt froh drum dass wir so zeitig unterschrieben haben und unser GU trotz abgelaufener Preisgarantie nur 1500€ für den Zimmermann aufgeschlagen hat.
Denk halt auch daran dass die Baufirmen alle gut gefüllte Auftragsbücher haben, wenn ihr erst im Juni einen Vertrag abschließt, kann es sein dass vor dem Winter gar nichts passiert.
Gregor_K schrieb:

Mit meinem zukünftigen Nachbarn habe ich mich schon unterhalten. 😎 Seinen Grundriss kenne ich und weiß wie er baut.

Die groben Abmessungen und Winkel kann man sich aus dem Liegenschaftskataster ziehen was ich auch schon gemacht habe. Wir haben ein leichtes Gefälle und die Straße (Zugang zum Grundstück) ist an der Nordseite. Grundstück ist übrigens 680qm groß.
Details am besten in einem eigenen Planungsthread. Gefälle dabei quantifizieren (z.B. 2m auf 30m Strecke), wie gesagt "leichtes Gefälle" ist subjektiv und auch bei leichtem Gefälle kann das Haus dann relativ weit rauskommen
Gregor_K schrieb:

Ich halte von Bücher zwar grundsätzlich viel denke aber das sie nicht geeignet sind um schnell viele Informationen aufzunehmen. Deshalb morgen erstmal der Online Kurs beim Bauherren-Schutzbund.
Die Informationsdichte bei Büchern ist höher. Und man kann sie zügig quer lesen und später nochmal im Detail. In Büchern kann man sich auch leichter interessante Passagen markieren und Kommentare dazu schreiben. Online-Kurs ist sicherlich nicht verkehrt, so etwas ähnliches habe ich auch mal gemacht um den Überblick über den Bauablauf zu bekommen
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