2 Bungalows auf 3000qm - Mehrgenerationenprojekt

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Nun ja, im grünen Forum hat man Dich doch gewiß nicht in der Erwartung hierhin überwiesen, daß Du dann Applaus bekämest: die Grundrißkonzeption taugt nicht - die Hanglage ist eine klare Kontraindikation für einen Kompaktgrundriß (sofern man einen Donut / Atriumhaus so bezeichnen kann, aber immerhin ist ein Quadrat ja quer wie längs identisch ausgedehnt). Hier empfiehlt sich jedoch klar, die Schmalseite ins Gefälle zu stellen (also das vordere Haus quer und das hintere Haus längs), sowie auch jeweils kein Bodenplattenhaus; ggf. Split Level. Das sollte einem 80er-Jahre-Fan nicht fern liegen, denn aus dieser Zeit (bzw. dorthin transponiert) stammt Dein Kanzlerbungalow konzeptionell. Mit Split Level könntest Du da also auch die passenden Lichtbänder im Viertelkreis-Querschnitt aufsetzen
 
Hanghäuser bekommt man trocken

324 qm 18x18 das ist ein Klops
42 qm Flur
25 qm Atrium
20 qm Ankleide für 6 m Schrank
30 qm für Bäder für Max 4 Personen

Durch die Quadratische Form und dem Zentralen Atrium presst du die Räume in ein Korsett

11ant hat nicht unrecht

Quadratisch praktisch gut zählt für Schokolade nicht für Hanghäuser
 
Applaus erwarte ich sicher nicht, ich will nur Fehler vermeiden. Daher ist ja nun auch ein Architekt am Werk.

Ich sehe auch ein dass ich mich, zumindest wenn ich „praktischer“ oder vernünftiger bauen will, von dieser Form verabschieden muss. Hab mich halt doch ziemlich darauf eingeschossen, gerade das Atrium und die wuchtige Form gefallen mir tatsächlich ganz gut.

Split Level hab ich auch schon mal grob angeplant und dann im Hang den Keller eingegraben, das war auch die erste spontane Idee des Architekten. Mal sehen ob er was in der Richtung vorlegt.
 
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Durch die Quadratische Form und dem Zentralen Atrium presst du die Räume in ein Korsett
Schlimmer: Quadrat und Atrium zerreißen den Grundriss, das Quadrat preßt die Räume und das Atrium sprengt sie an den Rand. Dennoch ist der Hauptgrund für mein "Veto", daß das Grundstück und der Grundriss einander regelrecht entgegenstehen.

Hab mich halt doch ziemlich darauf eingeschossen, gerade das Atrium und die wuchtige Form gefallen mir tatsächlich ganz gut.
Dann trenn´ einfach Haus und Atrium, und bau´ das Atrium einzeln daneben im Garten: als Pergola / Open Air Teepavillion
 
Die Idee mit dem Atrium hat was und ich kann verstehen, dass man sich in architektonische Details verlieben kann. Die Gefahr ist dabei immer, dass man seine alltäglichen Lebenspräferenzen dahinter zurückstellt.
Mir ist das Atrium als Mittelpunkt für Familie viel zu klein im Verhältnis zum Platzbedarf.

Die Idee eines zentralen lichten Ortes für die Familie kannst Du auch realisieren, indem Du eine Art Cabrio-Dach aus Glas über einem zentralen Wohnraum baust. Es gibt ja kein Gesetz, welches sagt, dass Licht nur von der Seite kommen darf.
Mit etwas Mut und Geschick kannst Du Dir die Flure komplett sparen und arbeitest hier und da mit nicht deckenkohen Trennwänden. Es entsteht eine Art Wohnhof mit Koch-, Ess- und Wohnbereich mit umliegenden Räumen für Privatsphäre und Arbeiten.

Nur ein Impuls.
 

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