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ᐅ Blockhaus mit Krüppelwalmdach am Wald - Planung verbessern?

Erstellt am: 11.06.18 19:45
K
keychain
Hallo zusammen,

seit über einem Jahr planen und lesen wir fleissig mit. Nun wo unsere Pläne konkreter werden, würden wir gerne ebenfalls unseren Entwurf vorstellen und von euch Kritik bekommen.
Vorab: Ja, das Haus ist groß. Es ist unser Traum, wir übernehmen viel in Eigenleistung und wissen auch, dass wir nicht mehr anbauen können- die Umstände hier sind ein wenig seltsam, es handelt sich streng genommen nur für ein kurzes Zeitfenster tatsächlich um Bauland.

Kurz zu uns: Ich bin 36 Jahre alt und Mitinhaber einer IT-Firma. Meine Lebensgefährtin ist 31 Jahre alt und arbeitet als Dozentin. Wir haben vor etwa 2 Jahren unser Traumgrundstück gefunden - etwas über 2800qm, mit direktem Waldzugang und in dritter Reihe. Alle Nachbargrundstücke sind, soweit möglich, bereits mit ehemaligen Wochenendhäusern oder Wohnhäusern bebaut.

Erstmal der Fragenkatalog:

Bebauungsplan/Einschränkungen?
Nein, kein Bebauungsplan, also nach üblicher Bebauung. Das Nachbarhaus hat 2 Vollgeschosse, daran orientieren wir uns.

Größe des Grundstücks
2800qm

Hang
leichte Hanglage, wir sind auf einem Ausläufer des Erzgebirges auf dem Kamm. Der Bauplatz hat einen Höhenunterschied von Max 60cm (von Nordost nach Südwest), das gesamte Grundstück fällt an der Westgrenze rund 1,80 nach Süden ab. Felsiger Boden ab 2,5m Tiefe

Grundflächenzahl/Geschossflächenzahl
nichts genaues bekannt, laut Anwalt des Baugenehmigungsamtes liegen wir locker drin

Baufenster, Baulinie und -grenze
gibt es nicht

Randbebauung
Meint das Abstandsflächen und Grenzbebauung? Wenn ja: umlaufend 3m, Grenzbebauung für Schuppen und Garagen theoretisch zulässig

Anzahl Stellplatz
1-2 unter dem Vordach + Doppelgarage

Geschossigkeit
2

Dachform
Krüppelwalmdach

Stilrichtung
hm.. keine Ahnung?

Ausrichtung
Südsüdwest

Maximale Höhen/Begrenzungen
nichts

weitere Vorgaben

Anforderungen der Bauherren
Wir möchten, dass unser Haus uns Willkommen heisst. Warmes Holz, natürliche Baustoffe, viel Licht und Luft - hohe Decken, große Balken.. Es soll sich in die Umgebung gut Einfügen, warm und wohnlich sein.

Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp
Blockhaus aus Leimholzbalken (wahrscheinlich Finnlog)

Keller, Geschosse
Vollunterkellert mit 2 Vollgeschossen

Anzahl der Personen, Alter
Derzeit: 2 Personen. Kinder könnten noch kommen, Eltern ebenfalls.

Raumbedarf im EG, OG
Derzeit: rund 300qm. Erscheint mir ziemlich viel, aber wenn ich mir einzelne Räume anschaue (Wohn-/Essbereich) weiss ich nicht, wo ich da noch eine Musikanlage aufstellen soll. Scheint irgendwie von der Planung falsch zu sein, oder wir haben falsche Maßstäbe gesetzt, da wir keinen Fernseher haben, ist das zentrale Element der Kamin.

Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Büro ist eingeplant, aber nur als Notlösung. Ich möchte nicht zuhause arbeiten und benötige nur Platz für private Akten und einen Schreibtisch.

Schlafgäste pro Jahr
Wechselnd, derzeit sehr wenige, mit Haus hoffentlich viel mehr - dann können wir sie unterbringen

offene oder geschlossene Architektur
Teils teils. Ich mag es eher offen, ein Luftraum über dem Wohnbereich verbietet sich aber, wenn man nicht alle Essensgerüche direkt im Schlafzimmer haben will.

konservativ oder moderne Bauweise
hm.. Holzhaus massiv? Konservativ.

offene Küche, Kochinsel
Eine offene, große Küche mit großer Insel, an der man mit mehr als 2 Leuten bequem kochen kann. Keine Sitzgelegenheit in der Küche, dafür eine riesige Arbeitsfläche.

Anzahl Essplätze
10

Kamin
Ja, ein großer Specksteinofen

Musik/Stereowand
Ich überlege, im Haus Sonos zu verbauen und ein Musikzimmer in den Keller zu legen.

Balkon, Dachterrasse
nein, dazu haben wir einen Garten.

Garage, Carport
Beides, zumindest ist die Überdachung des Eingangsbereichs groß genug für mindestens ein Auto

Nutzgarten, Treibhaus
Wir wünschen uns ein Treibhaus, einen Schwimmteich und eine Feuerstelle.

weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Die Planung ist mit einer Architektin entstanden, basiert aber auf unseren Entwürfen

Was gefällt besonders? Warum?
Hohe Decken und sichtbare Deckenbalken im OG, abgetrennter Bereich im OG für uns, das Kaminzimmer als zweiter Rückzugsort, der eingeschossige "Anbau" für das Esszimmer, die große Küche, die Kamine.. und natürlich ganz besonders das viele Holz.

Was gefällt nicht? Warum?
Die Fenster in den Giebeln sollten noch ein aufgesetztes Dreieck bekommen um das Licht auszunutzen. Die bisherige Teilung wirkt auf mich etwas altbacken. Eigentlich wollten wir einen Luftraum haben, dieser lässt sich aber nicht sinnvoll integrieren. Das Thema Heizung ist ein Dauerbrenner und nie abschliessend behandelt..
Ganz schlimm: Die Badeinrichtung vom Masterbad. Gewünscht ist eine große Badewanne und eine Doppeldusche. Entweder ist das Bad zu klein oder wir haben keine Fantasie. Gemütlich sieht das aber nicht aus...

favorisierte Heiztechnik: derzeit leider Erdgas. Festbrennstoffe fallen aus verschiedensten Gründen aus: ein Holzvergaser ist zu teuer und zu arbeitsintensiv, Pellet- oder Hackschnitzelöfen sind nicht wirklich wirtschaftlich zu betreiben, ausserdem bekommen wir im Winter keinen Nachschub, wenn unsere Straße einmal zugeschneit ist. Erdgas liegt in etwa 100m Entfernung an, einen Preis zur Erschließung warten wir noch ab. Wärmepumpen überzeugen mich rechnerisch nur, wenn es Erdwärme ist- dann ist der Einbau und die Technik aber teurer als ein aktueller Golf. Eine Ölheizung oder einen Flüssiggastank möchten wir nicht.


Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten:

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Die Architektin hat einen Entwurf von uns bekommen, jedes Zimmer wurde vorab besprochen (Verwendung, Größe, Inhalt..) und anschließend der Entwurf mehrfach überarbeitet. Wir mögen, dass er praktisch alles umsetzt was wir uns gewünscht haben und das ganze Haus nicht allzu wuchtig erscheint - durch das Krüppelwalmdach und die Giebel empfinden wir es zumindest auf den Plänen nicht so.


Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Abgesehen vom Putzaufwand: Ist der Grundriss praxistauglich? Bspw: Waschmaschine im 1. OG wo die Wäsche anfällt, Bad für die Kinder..


Nun noch der Freitext, also unsere Anmerkungen:


Einige Dinge sind auch schon anders als im Plan dargestellt:
  • Alle Fenster lassen sich öffnen
  • Schiebetüren öffnen nach außen und nicht nach Innen
  • in allen Gauben werden die Fenster nicht rechteckig, sondern mit aufgesetztem Dreieck ausgeführt.
  • Zwischen Flur und Wohnbereich steht mittig kein Pfosten, geplant ist stattdessen eine große Doppelflügeltür
  • Der Keller hat neben der Treppe einen Technikraum, der als Durchgangsraum konzipiert ist. Meines Erachtens nach eine schlechte Lösung, ausserdem müssen wir wahrscheinlich noch einen Heizungsraum planen
  • Dort, wo die Böschung eingezeichnet ist, werden Türen eingebaut. Die großen Räume erhalten so viel Tageslicht und sind als Wohnraum nutzbar.
  • Die Treppenstufe, die in den Flur hineinragt ist Mist und kommt auf keinen Fall

Zu anderen Dingen haben wir uns außerdem Gedanken gemacht:
  • Der Flurbereich im 1.OG soll als "Bibliothek" genutzt werden. Um Licht hineinzubekommen, planen wir den Einsatz von 2 Lichtkaminen mit 30-35cm Durchmesser. Der Vorteil: selbst nachts ist es nie komplett Dunkel, sollte man ins Bad müssen.
  • Der Kamin wird als Specksteinofen ausgeführt, derzeit existiert aber noch keine Planung dazu.. strenggenommen gibt es keine Wand an der er steht, sondern er soll die Wand sein. Einen zweiten Anschluss haben wir im Kaminzimmer geplant - ursprünglich wollten wir einen Tunnelkamin, haben uns aber überzeugen lassen, dass das keine gute Idee bei einem Raumtrenner ist.
  • Die Kinderzimmer sind nicht ideal - eines geht nach Norden, das andere nach Süden. Wir könnten 2 schmale, längliche Zimmer und einen Flur machen, damit beide nach Süden ausgerichtet sind, halten das aber für deutlich suboptimaler.
  • Alle Türen werden im EG einen Meter breit, damit man zumindest halbwegs mit einem Rollstuhl durchkommt.
Ich glaube, das wars. Danke für eure Meinungen!

Lageplan eines Grundstücks mit Parzellen, Grenzlinien und Bauflächen


Grundriss Kellergeschoss: Räume K1–K6, Treppe, Türen, Maße


Grundriss Erdgeschoss: zwei Wohnbereiche, Küche, Gast, Arbeitszimmer, Terrassen, Carport.


Grundriss Obergeschoss: drei Schlafzimmer, zwei Bäder, Ankleide und Diele.


Frontansicht eines zweistöckigen Holzhauses mit Carport und Auto davor.


Frontansicht eines zweistöckigen Holzhauses mit Satteldach, Fenstern, Eingang und Kellerfenstern.


Querschnitt eines mehrstöckigen Holzhauses mit Keller, Fundamenten, Fenstern und Dachneigung.
K
keychain
18.06.18 15:23
haydee schrieb:
Jetzt plant ihr den Keller und das OG für euch als definitive Nutzung und das EG für Puffer Kinder, Großeltern, 2. Küche damit der Weg nicht zu weit ist.
Mein Fehler: Einen Keller gibt es nicht mehr. Wir haben den Platz in den ersten beiden Etagen aufgeteilt, damit wir "echten" Wohnraum gewinnen. Das EG ist also Nutzraum, der teilweise Räume aus dem Keller aufnimmt und außerdem Fläche für Gäste, Bar/Billard und Wellness, Wahlweise auch Küche und Wohnzimmer- der Plan B.
haydee schrieb:
Was haltet ihr von einem Bungalow oder das Wohn/Esszimmer offen bis oben.
Bungalows gefallen uns meistens nicht wirklich. Sie sind praktisch, aber bei der Größe auch riesig oder mit vergleichsweise wenig Fensterfläche. Allgemein gibt es aber eher emotionale als faktische Ablehnung denk ich.
haydee schrieb:
Schaut euch mal das Huf Musterhaus in Hannover an.
Habs mir gerade mal auf der Website angeschaut, geht in die Fachwerkrichtung, ist aber von der Einrichtung für meinen Geschmack zu modern. Wir fahren am Wochenende über Hannover, ich werd es mal in den Plan aufnehmen, zumindest vom Elternbereich sieht man auf der Website ja nichts. Danke!
H
haydee
18.06.18 15:41
Es geht ja nicht darum, ein Musterhaus zu finden das 1:1 paßt. Es geht darum Ideen zu finden. Ein Gefühl für Treppen (da sind einige in dem Park, da kommt man sich alt vor) für Größen, Einrichtungsideen oder was einem nicht gefällt.
Andere Einrichtung, andere Farben und schon wirkt alles ganz anders.

Wenn du in Hannover im Musterhauspark bist, dann schaue bei Streif Haus das Bad an. Die haben auch einen ausgefallenen Elternbereich. Die Treppe ist gewöhnungsbedürftig.

Meisterstück ähnliche Optik wie Huf-Haus und auch etwas größer.

Kampa/Wolf Haus (weiß jetzt nicht gerade welche Firma in dem Haus ist) sehr großzügiger Elternbereich.
Hanse Haus müßte auch einen haben, bin mir da nicht mehr so sicher
Gegenüber von Huf ist noch Haake. Meine das ging etwas in die Richtung klieschehafte Villa.

Wenn du Zeit hast, gehe in alle Häuser, auch die die evtl. zu klein sein. Öffne Türen, laß die Räume wirken, stelle deine möbel in Gedanken, sag nicht einfach gefällt nicht, sondern gehe für dich die Punkte durch was nicht gefällt.
H
HausaufGrund
18.06.18 17:40
Hi,

die Antwort und Empfehlung von haydee fine ich sehr gut und wichtig.

Mich beschleicht der Eindruck dass Ihr Euch - wenn ich mir Eure bisherig präsentierten Grundrisse hier anschaue - über das grundsätzliche Konzept noch nicht ausreichend schlüssig seid.

Damit möchte ich diese gar nicht weiter bewerten und sagen dass diese schlecht sind, nein - sie sind nur einfach sehr unterschiedlich.

Bevor ihr weiter Details überlegt solltet Ihr ein "Konzept" stehen haben, denn das Problem wird sein dass Ihr hier von 5 Leuten 6 Meinungen bekommen werdet. Das wird Euch zusätzlich verunsichern.
Jeder wird seine eigene Meinung zu den Grundrissen haben.
Bauen ist zu individuell und wenn Ihr die Möglichkeit habt individuell zu planen und das Budget nicht der alles limitierende Faktor ist nehmt Euch Zeit!
Und Fachleute an die Hand.

Man kann beispielsweise auch bauen mit dem Ziel bei einem Verkauf eine möglichst große pot. Käufer Zielgruppe ansprechen zu können.
Oder aber auch sehr individuell....

Mir kam sofort ein Konzept in den Sinn mit großer Verglasung nach Süden - mit sich nach draußen öffnenden Räumen - Verbindungen zwischen drinnen und draußen.
Aber meine Präferenz muss nicht die Eure sein.

In Eurem neuen Entwurf fehlt der riesige Keller nun, von minimalen Fenstern nach Süden seid Ihr nun fast bei der maximal möglichen Verglasung.

Das sind so krasse Gegensätze dass ich Euch gerne den Rat geben möchte Euch grundsätzlich - wie auch von Hayfee vorgeschlagen - Häuser und Räume anzuschauen und ein Gefühl davon zu bekommen wie Räume wirken.

Ein 20 Meter langer und 6 Meter breiter Wohn- Ess- Kochbereich - es ist für mich persönlich schwer vorstellbar das man sich (besser: dass ich mich) darin wohlfühlen kann. Aber wie gesagt, jeder ist anders und für Euch ist es ggf. das Richtige.
Aber Ihr müsst ein Gefühl für diese Raummaße bekommen - Papier gibt das Raumgefühl nicht ausreichend wieder.

Mein gut gemeinter Rat: lasst einen Architekten die Entwürfe machen, am besten verschiedene.
Schaut Euch Häuser an, findet Ihr eines dass Euch gefällt? Welcher Architekt hat dies denn gebaut?
Gibt es was interessantes am Tag der Architektur?
....

Jeder Architekt setzt einen bestimmten "Stil" um, so ist unsere Erfahrung. Wenn er frei planen kann.

Beim Bauen braucht Ihr am besten von allen 3 Dingen möglichst viel: Geld, Zeit, Erfahrung/Wissen.
Neben guten Nerven.

Überlegt Euch wovon Ihr viel habt und wovon nicht.
Was IHR bauen wollt ist entscheidend.

Kopf hoch, ich weiß genau wie es ist in solch einer Situation zu stecken.
Nur Mut, tief durchatmen - Kopf frei kriegen - weitermachen.
Aber keine vorschnellen Entscheidungen wenn man sich nicht sicher ist.

Viele Grüße
K
kbt09
18.06.18 19:22
Hmm, wollte gerade noch fragen, ob die äußere Hülle des Erstplanes irgendwie ein MUSS wg. der Baugenehmigung ist. Und dann sehe ich statt Holzhaus plötzlich Glasfachwerk. Seid ihr sicher, dass ihr jetzt die Hülle/Größe noch so einfach ändern könnt?

Küche etc. im OG mit 3m tiefem Balkon .. da fehlt mir die Großzügigkeit. Mein Balkon in der Mietwohnung ist schon 360 cm tief und weniger als Hauptausgang? Und dann wieder ein großer heißer Ofen sehr nah am Esstisch. Warum die Arbeitsecke mitten in dem 120qm-Raum? Home-Office dort? Schon mal Home Office im Allraum deiner Wohnung gemacht? Evtl. mit Kindern?

Auch die Schlafräume finde ich teilweise so knapp, dass, wenn man ein Bett mit 2x2m Matratze (Außenmaße in aller Regel mind. 210x210 cm) stellt, der Raum eng wirkt.

Wie wäre es denn mal, erst mal ein Raumprogramm aufzustellen. Welche Räume mit welcher Größe. In welchen Räumen soll ein offener Dachstuhl sein, was könnte ein Zweitzweck des Raumes sein usw.
kaho67418.06.18 19:45
keychain schrieb:
J


Küche: Mir wurde gerade schon gesagt, dass es nicht eindeutig ist.. Die Küche ist oben neben dem Esstisch. Der Name ist nicht im Plan- warum? Keine Ahnung. Die Küche unten basiert auf eurem Einwurf, dass es ein Problem sein kann, wenn man Kinder hat, die draußen spielen wollen und die Eltern dann ein Stockwerk höher sind. So haben wir zumindest einen Plan B, wenn es für einige Jahre einen braucht- wenn nicht, haben wir alle Anschlüsse um die Wohnung abzutrennen. Gerüche sollten nicht absteigen, die Schlafzimmer sind durch Türen getrennt.
Kinder hin oder her, die Terrasse an der Küche ist doch für alle ein Gewinn. Sobald im Sommer das Grill angeht, fängst Du jetzt an, den halben Kühlschrank von oben nach unten zu tragen und umgekehrt. Warum?
keychain schrieb:
J
Ich weiss nicht, warum du dich derart angegriffen fühlst.
Ach gar nicht! Eigentlich wollte Dir nur klar machen, dass wir hier alle das ganz besondere Haus bauen oder gebaut haben.
keychain schrieb:

Egal, wie harsch deine Kritik teilweise sein mag, ich bemühe mich sie als besonders nett gemeint aufzugreifen. Natürlich ist euch euer zuhause wichtig, aber jeder baut mit seinen Prioritäten, und bei vielen ist das die Familie - ein schönes, praktisches Zuhause. Wir bauen in erster Linie für zwei Erwachsene, Besuch und ggf. die Familie. Das die Ergebnisse oder Prioritäten dann unterschiedlich sind, kann man auch hinnehmen ohne anzugreifen. Ich wollte es zumindest nich und entschuldige mich hiermit, wenn es bei dir falsch angekommen ist.
Du solltest davon ausgehen, dass diejenigen, die hier antworten schon begriffen haben, dass es ein Schloss werden soll. Das was wir Euch versuchen zu erklären ist, dass Euer Haus ein Palast werden kann und trotzdem all die nützlichen Gimmicks in sich vereint, die man auch im kleinen sehr schätzt. Üblicherweise sucht man sich dafür einen guten Architekten und nimmt nicht ein Haus, was man in irgendeinem Katalog gesehen hat. Denn dieses für Euch zu verbiegen, ist viel schwieriger.
keychain schrieb:

Nein, es hat sich nichts geändert, wir haben konsequent unsere Prioritäten umgesetzt und soviel von euren (sicherlich berechtigten) Einwänden versucht umzusetzen, wie es uns möglich erschien, ohne unseren Entwurf zu vernachlässigen.
Nun ich bin nicht die einzige, die findet, dass der neue Entwurf mit dem vorigen so viel gemein hat, wie eine Katze mit einem Stein.
Y
ypg
18.06.18 21:01
Das Programm scheint ja einige Defizite zu haben, die man jedes Mal erklären muss. Wie wäre es denn, mal Karopapier und nen Bleierne zur Hand zu nehmen und die Entwürfe dann zu fotografieren?
Da ich nur sporadisch diesen Thread verfolge, zwei Fragen:

1. habt ihr überhaupt einen Plan A? (Und für Plan B macht ihr da Räume für Kinder und Großeltern?)

2. habt ihr schon den Bauantrag abgegeben? Den würde ich wohl an eurer Stelle schnell zurückfordern und einen Architekten beauftragen.
Wenn man zu zweit 300qm verplant, ist es das genaue Gegenteil von Plan. Das nennt man dann Willkür.
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