ᐅ Einfamilienhaus barrierefrei - erste Entwürfe
Erstellt am: 14.03.26 12:09
11ant schrieb:
Ich lese aus dem Katasterausschnitt kein derartiges faktisches Baufenster vorgegeben und kann es mir auch nicht recht sauber kodifiziert vorstellen, unter §34 ausgerechnet ein 12x12 m Quadrat vorzugeben - schon eher nach der faktischen Grundflächenzahl, daß sich Mitte der 140er qm Grundfläche ergeben. Ein Quadratgrundriß wäre allerdings in der Tat erst ab etwa 12 m Kantenlänge (exkl. Zuschlag für Mobilitätseinschränkungen) erträglich. Ich würde also klar ein quadratferneres Seitenverhältnis bevorzugen und empfehlen (mindestens 5:4).Sehe ich ähnlich. Faktisch die 12 x 12 resultiert aus dem Wunsch, eine Stadtvilla zu bauen. Allerdings sind Stadtvillen ja nicht immer quadratisch in der Grundfläche und länglich bietet das Grundstück sich doch eher an. Zudem bekommt man auch mit einer rechteckigen Grundfläche einen besseren Grundriss und auch eine bessere Nutzung seitlich des Hauses. Und es kann bzw wird dann von der Front her immer noch wie eine Stadtvilla aussehen.
M
motorradsilke14.03.26 20:38Bei einem Grundstück dieser Größe, und falls die 12 x 12 m nicht bindend sind, würde ich bei einer Rollstuhlnutzung immer über einen Bungalow nachdenken.
S
Siedler3414.03.26 21:03ich kann mich @kbt09 nur anschließen, die Seite ist ganz gut.
mir scheint es so, als sei hier nichtmal neben dem WC genug Platz zum Umsetzen. Oder täusche ich mich? Ich würde einen Planer einbinden, der sich mit rollstuhlgerechtem Wohnen auskennt.
mir scheint es so, als sei hier nichtmal neben dem WC genug Platz zum Umsetzen. Oder täusche ich mich? Ich würde einen Planer einbinden, der sich mit rollstuhlgerechtem Wohnen auskennt.
Danke für euren Input, ich versuche auf alle Anmerkungen einzugehen.
Die 12x12m -> wir haben bereits mehrfach mit dem Bauamt telefoniert, diese sind leider nicht diskutabel und das Maximum, das wir bauen dürfen. Hierbei geht es nicht um die 140qm sondern tatsächlich um die Seitenmaße, wurde uns so mehrfach von der Dame erläutert.. Hier wird die Nachbarschaftsbebauung so ausgelegt, die Häuser links und rechts sind ebenfalls max. 12x12m groß. Kleiner würde natürlich gehen, aber dann kommen wir mit unseren Ansprüchen an die Räume und die Barrierefreiheit nicht hin. Aktuell ist der Grundriss ca. 12 (inklusive Erker)x11m
Die eingezeichneten Kreise haben einen Durchmesser von 120cm, das ist das, was laut Architektin ausreicht, wenn man niemanden hat, der den Rollstuhl schiebt, sondern sich selbst dreht. Nach unseren Recherchen sind tatsächlich aber 150cm besser, das haben wir auch schon angemerkt.
Das Homeoffice wird von meinem Mann genutzt, dieser Raum ist tatsächlich für mich nicht wirklich relevant und muss nicht zwangsläufig zugänglich sein.
Der Erker im Wohnzimmer hat keinen besonderen Zweck, der ist unserem Wunsch geschuldet, eben keinen quadratischen Klotz zu bauen sondern hier ein bisschen Individualität reinzubringen (ich hatte mir gewünscht, den Erker von außen mit Holz zu verkleiden)
Meinst du mit Steigungslift einen Treppenlift? Der kommt für mich nicht in Frage, sieht mMn hässlich aus und ist super langsam, ist doch eher was für alte Leute 😀
Tatsächlich ist es eher andersrum, wir wollen nicht unbedingt eine Stadtvilla bauen, aber bei den Beschränkungen hat diese Hausform für uns einfach am meisten Sinn gemacht.
Wenn es von den Beschränkungen her anders ginge, dann würde ich auch einen Bungalow bauen..
Danke an alle, die die Seite Nullbarriere empfohlen haben, da war ich zwar schon mal drauf aber habe mich dann gar nicht weiter eingelesen, werde ich jetzt mal machen. Tatsächlich wird es wohl am sinnvollsten sein, sich den Grundriss nochmal von einem Architekten mit Plan in Sachen Barrierefreiheit planen zu lassen.
Die 12x12m -> wir haben bereits mehrfach mit dem Bauamt telefoniert, diese sind leider nicht diskutabel und das Maximum, das wir bauen dürfen. Hierbei geht es nicht um die 140qm sondern tatsächlich um die Seitenmaße, wurde uns so mehrfach von der Dame erläutert.. Hier wird die Nachbarschaftsbebauung so ausgelegt, die Häuser links und rechts sind ebenfalls max. 12x12m groß. Kleiner würde natürlich gehen, aber dann kommen wir mit unseren Ansprüchen an die Räume und die Barrierefreiheit nicht hin. Aktuell ist der Grundriss ca. 12 (inklusive Erker)x11m
kbt09 schrieb:
Wenn ich es richtig sehe, sind die Bewegungskreise aktuell mit 100 cm Durchmesser eingezeichnet. Ist das ideal, wenn es auch auf eine Innennutzung Rollstuhl hinauslaufen kann? Sollte dann nicht wenig der eigene Schlaf/Badbereich auf Bewegungskreise bis 150 cm gehen?
Die eingezeichneten Kreise haben einen Durchmesser von 120cm, das ist das, was laut Architektin ausreicht, wenn man niemanden hat, der den Rollstuhl schiebt, sondern sich selbst dreht. Nach unseren Recherchen sind tatsächlich aber 150cm besser, das haben wir auch schon angemerkt.
kbt09 schrieb:
Wer nutzt denn das Homeoffice? Die Rollstuhlfahrerin?
Das Homeoffice wird von meinem Mann genutzt, dieser Raum ist tatsächlich für mich nicht wirklich relevant und muss nicht zwangsläufig zugänglich sein.
11ant schrieb:
Welchen Zweck verfolgt die Ausbuchtung des Wohnzimmers ?
Der Erker im Wohnzimmer hat keinen besonderen Zweck, der ist unserem Wunsch geschuldet, eben keinen quadratischen Klotz zu bauen sondern hier ein bisschen Individualität reinzubringen (ich hatte mir gewünscht, den Erker von außen mit Holz zu verkleiden)
11ant schrieb:
Wie weit ist denn geklärt, ob ein Aufzug überhaupt geeigneter ist als ein Steigungslift ?
Meinst du mit Steigungslift einen Treppenlift? Der kommt für mich nicht in Frage, sieht mMn hässlich aus und ist super langsam, ist doch eher was für alte Leute 😀
ypg schrieb:
Sehe ich ähnlich. Faktisch die 12 x 12 resultiert aus dem Wunsch, eine Stadtvilla zu bauen. Allerdings sind Stadtvillen ja nicht immer quadratisch in der Grundfläche und länglich bietet das Grundstück sich doch eher an.
Tatsächlich ist es eher andersrum, wir wollen nicht unbedingt eine Stadtvilla bauen, aber bei den Beschränkungen hat diese Hausform für uns einfach am meisten Sinn gemacht.
Wenn es von den Beschränkungen her anders ginge, dann würde ich auch einen Bungalow bauen..
Danke an alle, die die Seite Nullbarriere empfohlen haben, da war ich zwar schon mal drauf aber habe mich dann gar nicht weiter eingelesen, werde ich jetzt mal machen. Tatsächlich wird es wohl am sinnvollsten sein, sich den Grundriss nochmal von einem Architekten mit Plan in Sachen Barrierefreiheit planen zu lassen.
Dein Ausschnitt aus dem Lageplan ist ja mehr als winzig.
Gibt es einen Bebauungsplan dazu?
Bei einem 900qm Grundstück (welche Breite hat es? Vielleicht mal einen Google Maps Ausschnitt, wo man die aktuelle Bebauung rundum erkennen kann) erscheint mir max. 144 qm Hausgrundfläche tatsächlich relativ wenig.
Wer hat denn die Auskünfte in welcher Form vom Bauamt eingeholt?
Gibt es einen Bebauungsplan dazu?
Bei einem 900qm Grundstück (welche Breite hat es? Vielleicht mal einen Google Maps Ausschnitt, wo man die aktuelle Bebauung rundum erkennen kann) erscheint mir max. 144 qm Hausgrundfläche tatsächlich relativ wenig.
Wer hat denn die Auskünfte in welcher Form vom Bauamt eingeholt?
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