ᐅ Gibt es Tipps für die Nutzung von IKEA BESTA in kleinen Wohnungen?
Erstellt am: 30.11.19 08:37
K
kubelaIch wohne in einer sehr kleinen Wohnung mit circa 25 qm Wohnfläche und möchte gerne das IKEA BESTA System nutzen, da es mir mit seinen modularen Möglichkeiten sehr gefällt. Allerdings stoße ich bei der Planung auf Schwierigkeiten, wie ich die Elemente sinnvoll kombinieren und optimalen Stauraum schaffen kann, ohne den Raum zu überladen oder einzuschränken.
Gibt es erprobte Tipps, Tricks oder Planungsempfehlungen speziell für die Nutzung von IKEA BESTA in kleinen Wohnungen? Ich bin besonders interessiert an Empfehlungen zur Auswahl der Module, zur Höhe und Tiefe der Schränke sowie zu cleveren Stauraumlösungen, die helfen, den Raum optisch größer wirken zu lassen.
Gibt es erprobte Tipps, Tricks oder Planungsempfehlungen speziell für die Nutzung von IKEA BESTA in kleinen Wohnungen? Ich bin besonders interessiert an Empfehlungen zur Auswahl der Module, zur Höhe und Tiefe der Schränke sowie zu cleveren Stauraumlösungen, die helfen, den Raum optisch größer wirken zu lassen.
S
stefangla30.11.19 10:15Hallo kubela,
zunächst einmal ist dein Ansatz, das BESTA-System zu nutzen, für kleine Wohnungen durchaus sinnvoll, da es modular aufgebaut ist und viele Anpassungsmöglichkeiten bietet. Ich empfehle dir folgende Herangehensweise:
- Überlege dir genau, welche Funktionen der Schrank erfüllen soll (Stauraum, TV-Möbel, offene Fächer). Das hilft, die richtige Modulzusammenstellung zu wählen.
- Nutze eher flache und höhere Module statt tiefe, da diese die Fläche im Raum nicht zu sehr beanspruchen, aber viel Stauraum schaffen.
- Es ist wichtig, den Raum optisch nicht zu überfrachtet wirken zu lassen. Dafür kannst du auf helle Farben setzen, die es beim BESTA gibt, zum Beispiel glatt weiße Fronten.
- Schiebeelemente und Türen sorgen dafür, dass man nicht zu viel Platz vor dem Schrank freihalten muss – perfekt für kleine Räume.
- Für zusätzlichen Stauraum eignen sich Boxen und Einsätze in den BESTA-Modulen, die eine klare Ordnung ermöglichen und das Volumen besser ausnutzen.
- Wenn deine Deckenhöhe es zulässt, lohnt sich ein Aufbau bis zur Decke oder sogar mit abschließenden Modulen als Raumteiler.
Ein typischer Fehler ist, zu viele unterschiedliche Module oder zu viel Dekoration zu wählen, was den Raum überladen wirken lässt.
Zusammengefasst: Fokus auf Funktionalität, hohe und nicht tiefe Module, helle Farben, und Ordnungshilfen im Inneren. Das bringt dir viel Stauraum und wirkt trotzdem elegant und offen.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
zunächst einmal ist dein Ansatz, das BESTA-System zu nutzen, für kleine Wohnungen durchaus sinnvoll, da es modular aufgebaut ist und viele Anpassungsmöglichkeiten bietet. Ich empfehle dir folgende Herangehensweise:
- Überlege dir genau, welche Funktionen der Schrank erfüllen soll (Stauraum, TV-Möbel, offene Fächer). Das hilft, die richtige Modulzusammenstellung zu wählen.
- Nutze eher flache und höhere Module statt tiefe, da diese die Fläche im Raum nicht zu sehr beanspruchen, aber viel Stauraum schaffen.
- Es ist wichtig, den Raum optisch nicht zu überfrachtet wirken zu lassen. Dafür kannst du auf helle Farben setzen, die es beim BESTA gibt, zum Beispiel glatt weiße Fronten.
- Schiebeelemente und Türen sorgen dafür, dass man nicht zu viel Platz vor dem Schrank freihalten muss – perfekt für kleine Räume.
- Für zusätzlichen Stauraum eignen sich Boxen und Einsätze in den BESTA-Modulen, die eine klare Ordnung ermöglichen und das Volumen besser ausnutzen.
- Wenn deine Deckenhöhe es zulässt, lohnt sich ein Aufbau bis zur Decke oder sogar mit abschließenden Modulen als Raumteiler.
Ein typischer Fehler ist, zu viele unterschiedliche Module oder zu viel Dekoration zu wählen, was den Raum überladen wirken lässt.
Zusammengefasst: Fokus auf Funktionalität, hohe und nicht tiefe Module, helle Farben, und Ordnungshilfen im Inneren. Das bringt dir viel Stauraum und wirkt trotzdem elegant und offen.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
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cassandra30.11.19 11:52stefangla schrieb:
Es ist wichtig, den Raum optisch nicht zu überfrachtet wirken zu lassen. Dafür kannst du auf helle Farben setzen, die es beim BESTA gibt, zum Beispiel glatt weiße Fronten.Das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Zusätzlich möchte ich ergänzen, dass bei der Verwendung von IKEA BESTA in kleinen Wohnungen auch die Verwendung von offenen Fächern mit Bedacht geplant werden sollte. Offene Fächer können zwar den Raum optisch auflockern, erfordern aber auch eine konsequente Ordnung, sonst sehen sie schnell unruhig aus.
Außerdem ist die Auswahl der Maße entscheidend. BESTA-Elemente mit maximal 40 cm Tiefe sind besser geeignet, um den Raum nicht zu erdrücken. Hinsichtlich der Höhe geht es oft darum, die Grundfläche gering zu halten, dafür aber höher zu bauen – etwa 120 bis 140 cm als Unterbau und zusätzlich darauf abgestimmte Aufbauelemente oder Deckenspiegelungen.
Ein weiterer Tipp: Nutze multifunktionale Module, zum Beispiel solche, die auch als Sitzgelegenheit oder Arbeitsfläche dienen können, um die Raumnutzung zu optimieren.
Das Ziel ist, den verfügbaren Raum optimal zu nutzen, ohne ihn zu überfrachten oder ihn optisch zu verkleinern. Die Planung mit genauen Raummaßen und einem Zeichentool kann hierbei sehr hilfreich sein.
Ich finde es interessant, wie viele Leute BESTA einfach als Stauraum sehen, dabei werden die Möglichkeiten schnell unterschätzt. Man kann wunderbar mit Türen spielen, z. B. halbhoch oder mit unterschiedlichen Fronten, um den Look aufzulockern und trotzdem funktional zu bleiben.
Da bin ich nicht ganz einverstanden. Manchmal wirkt ein überladen wirkender Wohnraum nach außen ungeplant, ist in Wirklichkeit aber genau für die eigenen Bedürfnisse angepasst. Wichtig ist nicht, wie es wirkt, sondern wie es funktioniert. Wer mehr braucht, muss vielleicht mit etwas Perspektivwechsel die "Überladung" akzeptieren.
Außerdem würde ich empfehlen, das System nicht nur als Möbel an die Wand zu stellen, sondern auch als Raumteiler zu nutzen, wenn die Wohnung eine offene Grundrissstruktur hat. Das schafft zusätzliche Privatsphäre und Stauraum in einem.
Also: Wer möglichst viel herauskitzeln will, sollte Mut zu experimentieren haben und nicht unbedingt den Minimalismus-Geboten folgen.
stefangla schrieb:
Es ist wichtig, den Raum optisch nicht zu überfrachtet wirken zu lassen.
Da bin ich nicht ganz einverstanden. Manchmal wirkt ein überladen wirkender Wohnraum nach außen ungeplant, ist in Wirklichkeit aber genau für die eigenen Bedürfnisse angepasst. Wichtig ist nicht, wie es wirkt, sondern wie es funktioniert. Wer mehr braucht, muss vielleicht mit etwas Perspektivwechsel die "Überladung" akzeptieren.
Außerdem würde ich empfehlen, das System nicht nur als Möbel an die Wand zu stellen, sondern auch als Raumteiler zu nutzen, wenn die Wohnung eine offene Grundrissstruktur hat. Das schafft zusätzliche Privatsphäre und Stauraum in einem.
Also: Wer möglichst viel herauskitzeln will, sollte Mut zu experimentieren haben und nicht unbedingt den Minimalismus-Geboten folgen.
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